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Gregor Gründgens: „Nutzer werden zu Regisseuren unserer gemeinsamen Spots“

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Morgen hat im Fernsehen der Spot zur neuen Vodafone Kampagne seine Premiere. Wir haben uns mit Gregor Gründgens, Director Brand Marketing bei Vodafone Deutschland, getroffen und über die neue Kampagne gesprochen.

Morgen startet im Fernsehen der Spot zur neuen Vodafone-Kampagne. Was ist das Besondere an der Kampagne?

Gregor Gründgens: Vodafone investiert vier Milliarden Euro in ein noch besseres Netz und noch mehr Servicequalität. All das Geld nehmen wir in die Hand, damit unsere Kunden genau die Dinge im Netz tun können, die ihnen wichtig sind. Was genau das ist, wissen unsere Kunden viel besser als wir, deswegen stellen wir ihren Content ins Zentrum unserer Kampagne und bringen die Vielfalt und Faszination des Netzes auch ins Fernsehen. Mit Spots, die aus User Generated Content bestehen und sich über die Kampagne hinweg immer wieder neu erfinden.

Wie können sich Nutzer beteiligen?

Die Nutzer stehen im Zentrum der Kampagne. Sie können ihren Content auf einer eigenen Microsite hochladen und die besten Einsendungen werden regelmäßig Teil unserer Spots. Außerdem können die Nutzer ab Ende Mai eigene Filmversionen erstellen und über die Plattform teilen. Wir machen sie also zu den Regisseuren unserer gemeinsamen Spots.

Wo ruft Vodafone zur Beteiligung auf?

Über klassische und digitale Kanäle, im Social Web und über den Spot selbst.

Eine große Kampagne zum Thema Social Media ist für Vodafone kein Neuland, bereits 2009 gab es einen Anlauf.

Stimmt, wir waren 2009 sehr früh dran mit dem Thema, haben aber die Stimmung im Netz und unsere Rolle als Marke einfach falsch eingeschätzt. Zudem haben wir auch handwerkliche Fehler gemacht. Trotzdem: Die Strategie von 2009 war richtig und die aktuelle Kampagne ist in gewisser Weise die Weiterentwicklung des damaligen Ansatzes.

Wo siehst du denn die größten Unterschiede im Netz zwischen damals und heute?

Kampagne Katzenfotos Die Möglichkeiten im Netz haben sich enorm weiterentwickelt. Es kam in den letzten Jahren zu einer unfassbaren Explosion der Kreativität und Tools. Natürlich gab es 2009 auch bereits Fotos und Videos im Netz, die von Nutzern erstellt wurden. Aber mit den jetzt verfügbaren Kameras, Apps und Filterfunktionen haben die Inhalte in der technischen Qualität nochmal zugelegt. Auch im Jahr 2009 konnte jeder seine zehn Minuten Berühmtheit im Netz bekommen – aber heute kann er dabei auch noch richtig gut aussehen. Der Selfie-Boom ist nur eine Manifestation dieser Entwicklung… Wir sehen so etwas wie die Professionalisierung der Amateure – Citizen Creative. Höchste Zeit also, dass wir diesem kreativen Potenzial in der Markenkommunikation eine Bühne geben!

Stellt die aktuelle Kampagne denn eine Art Wendepunkt für das Marketing von Vodafone dar? Wird jetzt alles digital und user-generated?

So weit würde ich nicht gehen. Aber wir sind auf einem guten Weg, der Wendepunkt ist heute für uns zumindest zu sehen. Wir haben in den vergangenen Monaten auf allen digitalen Kanälen hart daran gearbeitet, offener zu werden und auf die Kunden zuzugehen. Das ist für mich die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Markenarbeit.

Zurück zur aktuellen Kampagne. Mit welcher Agentur hat Vodafone dafür zusammengearbeitet?

Kampagne FreundschaftsanfragenDie Hamburger Agentur Jung von Matt ist für diese Kampagne verantwortlich und hat auch den Spot produziert. White Horse Music hat sich um die Musik im Spot gekümmert, die in unseren Spots ja immer eine besondere Bedeutung hat.

Kannst du uns noch ein paar Informationen zur Musik geben?

Der Titel, den man im Spot hört, heißt „Wolves“ und kommt vom Electro-House-Duo Digitalism (feat. Youngblood Hawke). Dahinter stehen die beiden Hamburger Jens Moelle und İsmail Tüfekçi. Als DJ Team und Remixer sind sie seit Jahren sehr erfolgreich unterwegs. Die Single soll am 16. Mai veröffentlicht werden, das Album dann Ende dieses Jahres folgen. Derzeit sind die Jungs auf Tour.

Vielen Dank für das Gespräch.

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