Ich gebe zu, es kommt nicht häufig vor, dass ich mich damit rumschlagen muss, aber kürzlich saß ich dann doch mal im Test & Innovation Center vor meinem Laptop und musste mir selbst eingestehen – “Kay, Du hast einen Virus. Oder schlimmer? Ein Trojaner! Oder gar mehrere!!!”
Nachdem ich also neben meiner normalen Arbeit diverse Spyware Scanner, Trojan Remover und andere Anti-Viren Software auf meinem Rechner hoch und runter laufen ließ, hatte ich auch mal Zeit, meinen Schreibtisch aufzuräumen und stolperte über einen Artikel der zugegebenermaßen ein Jahr alt ist, aber vermutlich immer noch hochaktuell ist.
Die Firma McAfee, die unter anderem Schutzsoftware für PCs herstellt, hat sich die Mühe gemacht und eine Statistik erstellt, mit welchen Suchbegriffen man am ehesten auf einer gefährdeten Seite landet.
Kurz zur Erklärung – wann immer Ihr eine Suchmaschine wie Google, Yahoo oder alltheweb zur Rate zieht, um eine Seite zu finden, besteht ein gewisses Risiko, dass Ihr eine Webseite erwischt, die vielleicht nur vorgibt etwas zu sein, was sie in Wirklichkeit nicht ist, also nur so tut, als wenn sie das hätte, was Ihr sucht; ich hoffe Ihr könnt mir noch folgen?
Die Realität im schönen Internet sieht nämlich anders aus und dort unterzieht Ihr Eurer Firewall täglich einem ungeahnten Härtetest und vermutlich auch all den bekannten Lücken, die weitverbreitete Programme und Betriebssysteme so bieten.
Wer aber jetzt glaubt “so was bekommt man nur auf schmutzigen Sex-Seiten oder bei den bösen bösen Hackern”, den muss ich enttäuschen. Sicherlich kann man sich Viren auch dort holen, aber infizierte Seiten findet man laut diesen Statistiken viel eher wenn man nach Screensavern, Songtexten oder irgendetwas in Verbindung mit “free” sucht. “Ja ja, umsonst ist nur der Tod”, höre ich die Pessimisten da schon unken.
Während Apple mittlerweile auch schon stolz eigene Viren vorweisen kann, sind sie auf dem Handy immer noch sehr selten. Über Bluetooth oder MMS kann man sie empfangen, aber dann muss man sie auch noch selbst auf dem Handy ausführen. Ich hatte auf jeden Fall noch keinen Eindringling auf meinem Blackberry (vielleicht abgesehen von meinen neugierigen Töchtern – aber die zählen nicht) und deswegen surfe ich jetzt erst mal damit nach Hause, schönen Feierabend. Die Viren kill ich dann morgen.










