Tags: ‘Test’

Sep 2011
06

Aus der Tiefe des Raumes – Praxistest 3D

Erstellt von Martin Mueller Vodafone
Veröffentlicht in Neues, Technisches | 131 Kommentare

Wenn man durch die Hallen der IFA geht, fallen die vielen Menschen mit großen Brillen und erstaunten Gesichtern auf, die auf die Mega-3D-Wände in den Ständen namhafter Hersteller schauen. 3D ist also ein großes Thema, das mittlerweile im Massenmarkt fest verankert ist.

 Mit dem HTC EVO 3D und dem LG Optimus 3D gibt es auch auf dem Vodafone-Stand 3D zu bestaunen – und das ohne polarisierende Buddy-Holly-Gedächtnis-Brille auf der Nase.

Grund genug, die beiden 3D-Smartphones genauer unter die LupeN (Stereosehen!) zu nehmen.

Vorab stellt sich mir die Frage, wie das funktionieren soll – so ganz ohne Brillen. Dieses zweidimensionale Bild erklärt den dreidimensionalen Effekt ganz hervorragend:

So funktioniert 3D ohne Brille. Infografik: KircherBurkhardt GmbH
 
Nun aber zum Test:

Beide Smartphones sind in etwa gleich groß und liegen angenehm in der Hand. Die Oberfläche der Rückseite ist beim HTC strukturiert, wodurch es schön griffig wirkt. Allerdings sind die beiden Kameralinsen mittig angebracht, was dazu führt, dass mein Zeigefinger irgendwie immer auf der unteren Linse liegt – nach dem Pommeskonsum ziemlich unvorteilhaft. Beim LG sind die Linsen seitlich platziert, sodass zumindest Rechtshänder bedenkenlos Pommes essen können. Die technischen Details gibt’s schon seit einiger Zeit im Web, z.B. hier oder hier – Was mich interessiert ist, die Paxistauglichkeit:

 LG Optimus 3D: Nach dem Anschalten kommt die bekannte Android/LG Oberfläche. 3D-Space heißt ein Icon auf dem Startbildschirm, das sofort mein Interesse weckt: Ein dreidimensionales Menü öffnet sich und geleitet mich zu allen 3D-Funktionen des Smartphones. Toll animiert: Beim Menüpunkt „3D-Kamera“ fährt das Zoomobjektiv aus dem Display heraus. Die Kamera ist ziemlich 3D, die Bilder haben wirklich eine tolle Räumlichkeit.

Die Videos auf dem 3D-Channel von Youtube werden flüssig abgespielt, es gibt keine merklich längeren Ladezeiten. In der 3D-Version dieses Videos spritzt mir die koffeinhaltige Brause regelrecht entgegen. „Achtung. Gönnen Sie sich eine Pause, wenn Ihre Augen Müde sind oder Ihnen schwindelig wird“, empfiehlt mir das Optimus nach dem Start von „Asphalt 6“ in 3D. Lenken durch Kippen is nich – sonst würde man doppelt sehen. Also still halten und links und rechts auf das Display Tippen. Wer nicht zappelig ist, kann dabei eine ziemlich coole Grafik genießen.

Beim HTC EVO 3D erwartet mich kein dreidimensionales Menü. Die Navigation läuft komplett über die Sense 3.0 Oberfläche, die mir schon beim Sensation außerordentlich gut gefallen hat. Die Kamera lässt sich mittels Schalter von drei auf zwei Dimensionen umstellen. Der Auslöser ist aus Metall und hat einen guten Druckpunkt. Ich betrachte das erste Foto – der Daumen meiner Kollegin kitzelt mich fast an der Nasenspitze. Das Fokussieren klappt etwas besser als beim LG.

Fazit:   Das LG bietet das komplette 3D-Entertainment: Spiele, Filme, Fotos und sogar ein dreidimensionales Menü.

Das HTC EVO wirkt etwas seriöser und punktet mit der hervorragenden Sense-Oberfläche. 3D steht hier nicht komplett im Mittelpunkt.

Fotos in 3D sind auf beiden Smartphones von guter Qualität. Die Videos sind auch recht annehmbar, könnten aber etwas schärfer sein.

Wir haben auf der IFA beide Hersteller befragt und uns die Smartphones etwas genauer vorstellen lassen: Einige interessante Details haben wir erfahren:

 
Damit Ihr euch selbst ein (3D-)Bild machen könnt, verlosen wir ein HTC EVO 3D.

Was müsst ihr tun? Bildet einen Satz mit den Wörtern “Stereoskopie” und “Pudding” und postet ihn hier als Kommentar oder schickt uns eine Message mit diesem Satz auf Twitter. Bis Mittwoch Abend (07.09.2011), 18 Uhr habt Ihr Zeit.

Wir erwarten smarte Einfälle. Und weil’s so gut passt, verlosen wir noch ein Vodafone 858 Smart als zweiten Preis.

Jan 2011
07

Vodafone holt erstmalig den Titel des Connect Testsiegers im Bereich Festnetz

Erstellt von Martin Kemper Vodafone
Veröffentlicht in Technisches, Vodafone | Keine Kommentare

Mobilfunk und Festnetz, es kommt zusammen was zusammen gehört. Dies war in den vergangenen 2 Jahren etwas, was mich besonders bewegt hat. Nach dem Aufschwung im Mobilfunk Anfang der 90er Jahre fiel 1998 auch das Festnetzmonopol.

10 Jahre später erfolgte dann die Integration von Arcor in die Vodafone zum integrierten Telekommunikationsanbieter. Für uns war damit ein Ziel ganz klar: Das Beste Netz in Deutschland!

Am 05. November stand es dann fest: Vodafone holt erneut den Titel des Connect Testsiegers 2010 im Mobilfunk. Ein tolles Ergebnis. Und im Festnetz ?

Modernes Festnetz basiert auf Glasfasertechnologie

Modernes Festnetz basiert auf Glasfasertechnologie

Ja, ein Connect Test-Sieg im Festnetz würde uns bestätigen, dass wir im Sinne unserer Kunden auch hier auf dem richtigen Weg sind. 

Interdisziplinäre Teamarbeit und ein klares Qualitätsziel „Best in Class“ haben uns die „Flügel verliehen“, Euch, unseren Kunden, auch im Festnetz das beste Netz Deutschlands anbieten zu können.

Da wurde auch schon mal die ein oder andere Nacht zum Tag, denn für einen „Best in Class“ Anspruch genügt es nicht, nur gut zu sein, sondern besser als der Wettbewerb.

Eine gute Sprachqualität beim Telefonieren ist sicherlich für Euch ein absolutes Muss. Diese sollte nicht nur im Mittel gut sein – Nein: der Anteil von Gesprächen mit einem so genannten Sprachqualitätswert (MOS) von kleiner 4 muss auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Intensive Analysen gemeinsam mit unseren Herstellern und deren Chip-Lieferanten brachten die ersehnte Lösung. Der Test der Zeitschrift connect zeigt es: 0,22 % der Gespräche mit einem MOS-Wert < 4 mit paralleler Internetnutzung während des Telefonierens – dafür hat sich der Einsatz gelohnt.

Erstmalig den Connect Test-Sieg auch im Festnetz erreicht zu haben, ist schon etwas, was unser Projekt Team wirklich stolz macht.

Noch vor wenigen Jahren war die Einführung von NGN (Next Generation Networks) eine wirkliche Herausforderung für die Technik. Heute sind wir mit unserer NGN Qualität auf Platz 1 der Festnetz- und Kabelnetzanbieter und das sowohl für Telefonie als auch für Breitband-Internet.

Nov 2010
24

Das HTC Desire HD, James Blunt und ich

Erstellt von Stina Suwelack
Veröffentlicht in Neues | 2 Kommentare

Das HTC Desire HD

Praktikantin in der Konzernkommunikation bei Vodafone zu sein, bietet viele Vorteile: Interessante Projekte, einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag, nette Kollegen und die Möglichkeit, neue Handys mal in aller Ruhe auszuprobieren. So kam ich, als jemand, der sein eigenes Smartphone eigentlich kaum ‚richtig’ nutzt (ich hab noch ein Telefon, das man eher als  ”Knochen”, aber kaum als smart bezeichnen kann) – dazu das neue HTC Desire HD zu testen. Und das bevor es bei Vodafone online zum Verkauf steht. Im Shop ist es jedoch schon jetzt zu haben.

Anfangs war ich äußerst skeptisch: Ich hatte noch nie ein Handy mit dem Android-Betriebssystem benutzt und außerdem schien mir das Desire HD einfach nur riesengroß zu sein. Ich hegte ernsthafte Zweifel, ob es überhaupt ins Handyfach meiner Handtasche passen würde. In meinen Testwochen mit dem Desire HD lernte ich das 10,9 cm große Display allerdings schätzen, denn im Gegensatz zu meinem normalen Mobiltelefon, macht es mit diesem Smartphone wirklich Spaß, Apps und das mobile Internet zu nutzen. Die Seiten bauen sich unglaublich schnell auf, die Darstellung ist überragend und der Android Marketplace bietet mir diverse Apps zum Zeitvertreib.

Ich kann mit dem Desire HD noch morgens im Bett meine Lieblings-Zeitungen übers

James Blunt Radio App

Handy checken: Endlich heiratet Prinz William und Franck Ribery trainiert wieder mit der Mannschaft, der Tag ist gerettet! Eine meiner absoluten Lieblings-Apps ist in den letzten Tagen übrigens die James-Blunt-Radio-App geworden. Pünktlich zur Veröffentlichung des neuen Albums des britischen Popsängers hat Radioland eine App herausgebracht, die neben alten und neuen Songs auch die persönlichen Lieblingshits von James Blunt beinhaltet sowie Interviews mit dem Sänger und Erlebnisse seiner Fans. Das Gute an dieser App ist: Auch in Funklöchern, wie etwa im Fahrstuhl, kann ich weiterhin Musik hören, auch wenn keine permanente Funkanbindung vorhanden ist. Durch eine spezielle Technologie werden die Inhalte auf dem Telefon gespeichert und sind so jederzeit verfügbar.

Fazit: Ich mag das Telefon gar nicht mehr hergeben. Dazu macht es einfach viel zu viel Spaß: Der Touchscreen reagiert superschnell, das Telefon liegt insgesamt angenehm in der Hand und die 8-Megapixel-Farbkamera schießt schöne Bilder. Die riesige Zahl an Apps macht das Desire HD für mich zu einem superpraktischen Handy, das mir ein Restaurant sucht, wenn ich Hunger habe, mir den Weg zum nächsten H&M zeigen kann oder die mir die aktuellen Bundesliga-Ergebnisse liefert. Zudem singt den ganzen Tag James Blunt für mich – was will man eigentlich mehr?

Ja, ich weiß, nicht jeder mag James Blunt (meine Kollegin z.B., sie verdreht immer die Augen), aber Radioland bietet ja

auch noch andere Kanäle an. Was hört Ihr unterwegs denn für Musik? Vielleicht gibt es für Euren Geschmack ja auch schon den passenden mobilen Musik-Kanal! Immer her mit den Vorschlägen, vielleicht nimmt sie Radioland ja auf.

Die Radioland App gibt’s übrigens im Android Market für alle Android Handys unter dem Stichwort „James Blunt Radio“. Zum Preis von 0,99€ steht der Kanal für einen Monat zur Verfügung. Dafür bekommt man sonst gerade mal einen Song.

Und wenn Weird Al’ sich eines Themas annimmt, ist das sicherlich ein Ritterschlag:

Nov 2010
15

Winnie macht Pizza

Erstellt von Kay Fritz (Vodafone)
Veröffentlicht in Entertainment, Technisches, Vodafone | 5 Kommentare

Neulich im Test & Innovation Center… Ich ging also mal wieder hochmotiviert mit leicht federndem Schritt den Gang hinunter – vielleicht war es auch ein Erdbeben – als mein Blick in eines von Winnies Testbüros fiel. Ihr erinnert euch hoffentlich an Winnie vom Dach?

Zumindest dachte ich es wäre sein Büro, oder ist es jetzt eine Filiale von Telepizza? Augenscheinlich standen da zwei große Pizzaöfen mitten zwischen seinem Equipment. Offensichtlich holte er auch gerade eine Pizza aus dem Ofen, doch … irgendwie fehlte der Duft von zerlaufenem Mozarella und Knoblauch.

Was soll ich Euch sagen? Das Ding entpuppte sich als Schirmbox, die als Funkschnittstelle genutzt wird, um den Stromverbrauch von Mobiltelefonen zu messen. Ich war schon ein wenig enttäuscht, als er meine Fragen beantwortete und stolz erklärte, das sein Pizzaofen 50.000mal in der Sekunde den gerade verbrauchten Strom messen kann.

Der geneigte Leser mag sich fragen: “Warum machen die das?” – Naja, Stromsparen ist nicht nur in Eurem Geldbeutel gern gesehen, bei dem, was mittlerweile so alles auf einem Smartphone sein Eigenleben hat, führt ein hoher Verbrauch auch dazu, dass ständige nervige Ladezeiten auftreten. So testet Winnie also, ob ein Gerät in typischen Situationen einen bestimmten Wert nicht überschreitet.

All das macht mich aber nicht wirklich satt und so schweifen meine Gedanken zurück zum angeblich wichtigsten IT-Nahrungsprodukt. Wußtet ihr eigentlich, dass die Pizza von den Etruskern und Griechen erfunden wurde und erst später von den Italienern verfeinert wurde?

Anyway, bevor Ihr Euch jetzt noch die Geheimnisse der Pizza-Werbung anschaut, verabschiede ich mich mit den Simpsons: “Joes Pizzaria – Sie überfahren’s, wir überbacken’s.” In diesem Sinne viel Spaß.

Okt 2010
15

Wenn Handys die Heizung steuern – 17 Jugendliche werfen Blick in die Zukunft

Erstellt von Thomas Rompczyk Vodafone
Veröffentlicht in Vodafone | 1 Kommentar

Schülerinnen und Schüler des Düsseldorfer Comenius-Gymnasiums entwickelten Produkte der Zukunft

Fünf Tage, 17 Jugendliche – und jede Menge spannende Ideen. Eine Woche lang beteiligten sich Schülerinnen und Schüler des Düsseldorfer Comenius-Gymnasiums an der bundesweiten Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft. In diesem Jahr hat Vodafone wieder die Patenschaft für das Gymnasium übernommen und den Sowi-Kurs der 12. Jahrgangsstufe beim Innovations-Workshop unterstützt.

Wie kommunizieren wir im Jahr 2020? So lautete das Thema, mit dem sich die angehenden Abiturienten letztlich im Test & Innovation Center von Vodafone auseinandersetzten – zunächst theoretisch über die Analyse von gesellschaftlichen Megatrends. Schnell wurde es dann ganz praktisch. Schließlich sollten die Jugendlichen in dem fünftägigen Innovationsspiel mehrere Kommunikationslösungen der Zukunft entwickeln.

Als Unternehmensmentor habe ich die Ideenproduktion der Schülerinnen und Schüler erstmals miterleben können. Und ehrlich gesagt: Im Vorfeld überwog durchaus Skepsis. Reicht eine Woche, um ernsthaft vermarktbare Produkte konzipieren zu können? Und wie motiviert wird der Kurs sein? Das waren nur zwei Fragen, die mir im Kopf herumschwirrten.

Um es gleich zu betonen: Sämtliche Bedenken sind schon direkt zu Beginn des Spiels verflogen. Ich konnte 17 Jugendliche erleben, die fünf Tage lang engagiert und konzentriert über Produktinnovationen nachgedacht haben. Und nahezu nebenbei wurden ihnen von einer Moderatorin zahlreiche Präsentationstechniken vermittelt.

Auf dem Weg zum "Global Office": Schüler Mesut bei der Produkt-Schau

Am Ende der Woche stand der Höhepunkt von Jugend denkt Zukunft auf dem Programm: Eine Präsentation der neuen Produkte vor Vodafone-Experten und externen Gästen. So stellte das Unternehmen „Cloud“ seine Software-Pakete vor, die sich jeder Handy-Nutzer – je nach individuellen Bedürfnissen – von einer Web-Plattform aufs Mobiltelefon herunterladen kann. Auch die Steuerung von Heizungen via Handy gehörte zum Angebotsspektrum von „Cloud“.

Jan präsentierte die Lösung "Indi-Ware"

Mit „Indi-Ware“ entwickelte eine zweite Gruppe unter anderem ein Einkaufsportal mit Produkten, die Verbraucher wirklich interessieren. Und das „Global Office“ ermöglicht das weltweit vernetzte Arbeiten. Büroräume werden in Zukunft damit überflüssig. Positiv bewertet wurde das „Global Office“ auch von der Initiative „Bürgeralarm“, die die drei Lösungen unter Datenschutz- und Umweltschutzaspekten auf den Prüfstand stellte.

„Das Innovationsspiel war sehr gut“, sagte Schüler Paul nach der Abschlusspräsentation. Und Kurs-Kollegin Eldina ergänzte: „Die Arbeitswoche hat uns als Gruppe zusammengeschweißt.“ Keine Frage: Jugend denkt Zukunft hat sich gelohnt – vor allem für die 17 Jugendlichen, aber auch für mich und Vodafone!