Wenn man durch die Hallen der IFA geht, fallen die vielen Menschen mit großen Brillen und erstaunten Gesichtern auf, die auf die Mega-3D-Wände in den Ständen namhafter Hersteller schauen. 3D ist also ein großes Thema, das mittlerweile im Massenmarkt fest verankert ist.
Mit dem HTC EVO 3D und dem LG Optimus 3D gibt es auch auf dem Vodafone-Stand 3D zu bestaunen – und das ohne polarisierende Buddy-Holly-Gedächtnis-Brille auf der Nase.
Grund genug, die beiden 3D-Smartphones genauer unter die LupeN (Stereosehen!) zu nehmen.
Vorab stellt sich mir die Frage, wie das funktionieren soll – so ganz ohne Brillen. Dieses zweidimensionale Bild erklärt den dreidimensionalen Effekt ganz hervorragend:
Beide Smartphones sind in etwa gleich groß und liegen angenehm in der Hand. Die Oberfläche der Rückseite ist beim HTC strukturiert, wodurch es schön griffig wirkt. Allerdings sind die beiden Kameralinsen mittig angebracht, was dazu führt, dass mein Zeigefinger irgendwie immer auf der unteren Linse liegt – nach dem Pommeskonsum ziemlich unvorteilhaft. Beim LG sind die Linsen seitlich platziert, sodass zumindest Rechtshänder bedenkenlos Pommes essen können. Die technischen Details gibt’s schon seit einiger Zeit im Web, z.B. hier oder hier – Was mich interessiert ist, die Paxistauglichkeit:
LG Optimus 3D: Nach dem Anschalten kommt die bekannte Android/LG Oberfläche. 3D-Space heißt ein Icon auf dem Startbildschirm, das sofort mein Interesse weckt: Ein dreidimensionales Menü öffnet sich und geleitet mich zu allen 3D-Funktionen des Smartphones. Toll animiert: Beim Menüpunkt „3D-Kamera“ fährt das Zoomobjektiv aus dem Display heraus. Die Kamera ist ziemlich 3D, die Bilder haben wirklich eine tolle Räumlichkeit.
Die Videos auf dem 3D-Channel von Youtube werden flüssig abgespielt, es gibt keine merklich längeren Ladezeiten. In der 3D-Version dieses Videos spritzt mir die koffeinhaltige Brause regelrecht entgegen. „Achtung. Gönnen Sie sich eine Pause, wenn Ihre Augen Müde sind oder Ihnen schwindelig wird“, empfiehlt mir das Optimus nach dem Start von „Asphalt 6“ in 3D. Lenken durch Kippen is nich – sonst würde man doppelt sehen. Also still halten und links und rechts auf das Display Tippen. Wer nicht zappelig ist, kann dabei eine ziemlich coole Grafik genießen.
Beim HTC EVO 3D erwartet mich kein dreidimensionales Menü. Die Navigation läuft komplett über die Sense 3.0 Oberfläche, die mir schon beim Sensation außerordentlich gut gefallen hat. Die Kamera lässt sich mittels Schalter von drei auf zwei Dimensionen umstellen. Der Auslöser ist aus Metall und hat einen guten Druckpunkt. Ich betrachte das erste Foto – der Daumen meiner Kollegin kitzelt mich fast an der Nasenspitze. Das Fokussieren klappt etwas besser als beim LG.
Fazit: Das LG bietet das komplette 3D-Entertainment: Spiele, Filme, Fotos und sogar ein dreidimensionales Menü.
Das HTC EVO wirkt etwas seriöser und punktet mit der hervorragenden Sense-Oberfläche. 3D steht hier nicht komplett im Mittelpunkt.
Fotos in 3D sind auf beiden Smartphones von guter Qualität. Die Videos sind auch recht annehmbar, könnten aber etwas schärfer sein.
Wir haben auf der IFA beide Hersteller befragt und uns die Smartphones etwas genauer vorstellen lassen: Einige interessante Details haben wir erfahren:
Damit Ihr euch selbst ein (3D-)Bild machen könnt, verlosen wir ein HTC EVO 3D.
Was müsst ihr tun? Bildet einen Satz mit den Wörtern “Stereoskopie” und “Pudding” und postet ihn hier als Kommentar oder schickt uns eine Message mit diesem Satz auf Twitter. Bis Mittwoch Abend (07.09.2011), 18 Uhr habt Ihr Zeit.
Wir erwarten smarte Einfälle. Und weil’s so gut passt, verlosen wir noch ein Vodafone 858 Smart als zweiten Preis.















