Wer sich mit aktuellen Trends rund um WLAN beschäftigt, kennt sicherlich so wunderschöne Technikbegriffe wie 2×2 MIMO oder Dualband-Operation.
Ganz allgemein steht dabei 2×2 MIMO für “multiple input/multiple output” mit zwei Antennen je für den Sender und den Empfänger. Mit dieser Technik wird ausgenutzt, dass sich Funkwellen nicht nur direkt vom Sender zum Empfänger ausbreiten, sondern auch auf dem Weg zum Ziel an allen möglichen Stellen wie ein Echo reflektiert und abgelenkt werden. Was früher für die Datenübertragung problematisch war, wird bei MIMO ausgenutzt und sogar noch durch den Einsatz von zwei Sendeantennen verstärkt. Auf der Empfangsseite werden dann nicht nur die direkte Funkwellen sondern auch alle verzögerten Echos aufgefangen und so durch eine intelligente Nachbearbeitung das Beste aus allen Teilen des ursprünglichen Signals genutzt.

Mit Dualband oder auch Multicarrier wird die Technik bezeichnet, mit der ein Signal nicht nur über ein einzelnes Frequenzband, sondern über mehrere verschiedene Blöcke verteilt ausgestrahlt wird. Der Datenstrom wird beim Sender aufgeteilt und kann dann mit einem entsprechend leistungsfähigen Empfänger wieder zu einem einzigen Datenstrom zusammengesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass mehrere Frequenzblöcke für die Nutzung zur Verfügung stehen (bei WLAN zum Beispiel die ISM-Bänder bei ca. 2.4 und 5 GHz). Das Bild oben zeigt das Frequenzspektrum von zwei benachbarten UMTS-Trägern.
Die gleichen Technologien wie im WLAN finden sich auch in der Mobilfunkwelt wieder. Ganz vorne dabei ist natürlich LTE, welches seit Beginn schon “von Hause aus” MIMO und eine dynamische Multicarrier-Funktion bietet. Und auch das gute alte UMTS mit HSPA wird stetig weiter entwickelt. Mit den neuen Techniken können Verbindungen stabiler aufrecht erhalten werden und der Datendurchsatz steigt bei guten Bedingungen. Da sich die Funkqualität im Mobilfunk oftmals schnell durch äußere Einflüsse ändert, ist das System auch stets darauf ausgelegt, sich Schwankungen und Störungen möglichst gut anpassen zu können.
Wenn man übrigens nach MIMO sucht, bekommt man bei Youtube so etwas nettes zu sehen:

Möglich macht es ein Paket aus Smartphone-App und einem intelligenten Media-Gateway in der PBX. Dort melden sich die Benutzer über ihre App an, authentifizieren sich und werden nahtlos in die Bürowelt eingebunden. So werden die Handys zum Teil eine Nebenstelle der Telefonanlage und bleiben doch ganz vertraut auch im Mobilfunknetz unter ihrer Mobilfunknummer erreichbar. Die Einrichtung ist einfach: die App herunterladen, die Server- und Kontodaten der PBX eingeben (vergleichbar mit der Einrichtung eines E-Mail-Kontos) – und los geht’s! Das Media Gateway sorgt dafür, dass Gespräche und Daten wie gewünscht zum Arbeitsplatz oder ins Mobilfunknetz vermittelt werden. Zauberwort für die Lösung ist mal wieder einmal eine Abkürzung: 








