Tags: ‘LTE’

Sep 2011
01

IFA – Wir sind dann schonmal da

Erstellt von Martin Mueller Vodafone
Veröffentlicht in Neues, Vodafone | 1 Kommentar

IFA Logo Zugegeben, die Landung in Berlin war ein wenig hart. Von der Rollbahn in Tegel ging’s direkt zum Start auf die Messe: Eine Woche fachsimpeln, beraten, rennen, organisieren und Blogbeiträge schreiben steht uns bevor. “Uns” sind übrigens Michael Hufelschulte und Martin Müller, die zur IFA für Vodafone bloggen.

Während rundherum noch geschraubt wurde, startete die Pressekonferenz von Vodafone Deutschland. CEO Fritz Joussen stellte die IFA-Highlights vor.

Und was sind nun unsere Fokus-Themen?

An erster Stelle steht natürlich LTE. Die weißen Flecken sind bald kein Thema mehr, 1000 Standorte sind “live” geschaltet, 5 Millionen Haushalte sind bereits versorgt. Der Ausbau der ersten Metropolen – Düsseldorf und …Krefeld – geht bald los. LTE geht also in die Fläche und wird mobil. Für nahtlosen Empfang beim mobilen Surfen gibt es jetzt auch einen Stick, der neben den bekannten “Gs” (2G – GPRS/EDGE, 3G – UMTS/HSPA) nun auch das vierte “G” beherrscht. K5005 heißt der Stick, läuft mit bis zu 50 Mbit/s im LTE-Modus und beherrscht auch HSPA+ mit bis zu 42 Mbit/s.

Passend dazu gibt’s bald neue Tarife: z.B. den  ”Ich-nehme-mein-LTE-von-zu-hause-überall-hin-mit”-Tarif. Der bietet 30GB Datenvolumen für die Nutzung zu Hause und 5GB für unterwegs. Der Preis soll dabei unter 40 Euro liegen. Was haltet ihr davon?

An der anderen ersten Stelle steht Vodafone TV. Besonderheit ist hier der Hybrid-Ansatz. Die Set-Top-Box kombiniert die klassischen TV-Empfangswege wie Satellit oder analoges Kabel mit Zusatzfunktionen und Fernsehen über DSL. Künftig wird Vodafone TV auch über LTE nutzbar sein. Die Set-Top-Box wird zudem weiterentwickelt und mit dem gängigen DLNA-Standard ausgestattet, der es der Box erlaubt, mit anderen elektronischen Geräten zu kommunizieren. Im Zusammenspiel mit dem Vodafone WLAN-Router kann die Box dann zum Beispiel auf dem Rechner gespeicherte Musikstücke zur Stereo-Anlage übertragen, Filme von einer externen Festplatte an einen Tablet-PC streamen oder Bilder aus dem Handy auf dem Fernseher zeigen.

Natürlich sind das nicht die einzigen Themen, mit denen wir uns auf der IFA beschäftigen. Mehr dazu gibt’s in den nächsten Tagen. Morgen zeigen wir euch erstmal den Vodafone-Stand im Detail.

Ein kleiner Tipp noch: Folgt uns aufmerksam bei Twitter – vor allem wenn ihr noch keine IFA-Tickets habt und das hier live erleben möchtet.

 

Aug 2011
02

Neulich im Test & Innovation Center: so ‘ne Art WLAN

Erstellt von Christoph Hellmann Vodafone
Veröffentlicht in Technisches, Vodafone | Keine Kommentare

Wer sich mit aktuellen Trends rund um WLAN beschäftigt, kennt sicherlich so wunderschöne Technikbegriffe wie 2×2 MIMO oder Dualband-Operation.

Ganz allgemein steht dabei 2×2 MIMO für “multiple input/multiple output” mit zwei Antennen je für den Sender und den Empfänger. Mit dieser Technik wird ausgenutzt, dass sich Funkwellen nicht nur direkt vom Sender zum Empfänger ausbreiten, sondern auch auf dem Weg zum Ziel an allen möglichen Stellen wie ein Echo reflektiert und abgelenkt werden. Was früher für die Datenübertragung problematisch war, wird bei MIMO ausgenutzt und sogar noch durch den Einsatz von zwei Sendeantennen verstärkt. Auf der Empfangsseite werden dann nicht nur die direkte Funkwellen sondern auch alle verzögerten Echos aufgefangen und so durch eine intelligente Nachbearbeitung das Beste aus allen Teilen des ursprünglichen Signals genutzt.

UMTS-Spektrum mit zwei Trägern

Mit Dualband oder auch Multicarrier wird die Technik bezeichnet, mit der ein Signal nicht nur über ein einzelnes Frequenzband, sondern über mehrere verschiedene Blöcke verteilt ausgestrahlt wird. Der Datenstrom wird beim Sender aufgeteilt und kann dann mit einem entsprechend leistungsfähigen Empfänger wieder zu einem einzigen Datenstrom zusammengesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass mehrere Frequenzblöcke für die Nutzung zur Verfügung stehen (bei WLAN zum Beispiel die ISM-Bänder bei ca. 2.4 und 5 GHz). Das Bild oben zeigt das Frequenzspektrum von zwei benachbarten UMTS-Trägern.

Die gleichen Technologien wie im WLAN finden sich auch in der Mobilfunkwelt wieder. Ganz vorne dabei ist natürlich LTE, welches seit Beginn schon “von Hause aus” MIMO und eine dynamische Multicarrier-Funktion bietet. Und auch das gute alte UMTS mit HSPA wird stetig weiter entwickelt. Mit den neuen Techniken können Verbindungen stabiler aufrecht erhalten werden und der Datendurchsatz steigt bei guten Bedingungen. Da sich die Funkqualität im Mobilfunk oftmals schnell durch äußere Einflüsse ändert, ist das System auch stets darauf ausgelegt, sich Schwankungen und Störungen möglichst gut anpassen zu können.

Wenn man übrigens nach MIMO sucht,  bekommt man bei Youtube so etwas nettes zu sehen:

Dez 2010
03

Start von LTE – was bedeutet das eigentlich für uns intern?

Erstellt von Martin Klippel
Veröffentlicht in Technisches | 1 Kommentar

Eine mit LTE-ausgerüstete Basisstation

Der erste Schritt ist getan. Seit dem 1.12. können nun die ersten Kunden in Deutschland LTE nutzen. Nicht als Testkunden oder zur Probe, sondern ganz regulär. Denn die ersten Basisstationen im Norden und Nordosten des Landes versorgen ab sofort die ersten so genannten “weißen Flecken” mit dem “Turbo Internet”.

Einweihungsfeier war im sächsischen Rammenau. Trotz Außentemperaturen von -10 Grad und Schneesturm fanden sich Bürgermeister aus dem Umland, die lokale Presse und der Wirtschaftsminister am Standort Rammenau ein, um den offiziellen Netzstart mit uns zu feiern. Selbst 8 km von der Basisstation entfernt konnten auch an diesem Tag noch Übertragungsgeschwindigkeiten von rund 8 Megabit pro Sekunde demonstriert werden. Die Abteilung Technik – zu der ich gehöre – hat ganze Arbeit geleistet und die Anstrengung der vergangenen Wochen hat sich also gelohnt. Die letzten Tage vor dem Launch waren natürlich durch Hektik gekennzeichnet. Die Veranstaltung in Rammenau wurde vorbereitet, die Basistationen mussten vom Testnetz in das Live-Netz geschwenkt, die IT-Systeme für den Start vorbereitet werden. Mit dem Einkauf und den Niederlassungen habe ich noch zu Beginn der Woche den Versand der frisch eingetroffenen USB-Modems (LTE Surfsticks) abgestimmt, damit pünktlich zum Start auch die nötige Hardware in den zunächst versorgten Regionen für den Kunden zur Verfügung steht. Bis zur letzten Minute wurden noch alle relevanten Informationen konsolidiert und der letzte Tag ohne das “Turbo-Internet” bedeutete für mich, die Promotoren zu schulen und eine Karte zu erstellen, aus der noch einmal hervorging in welchen Regionen LTE zum Start zur Verfügung stehen sollte. Der Tag des Netzstartes begann dann früh, erst eine kleine Feier und dann in den Seestern 1. Im Foyer der Vodafone-Zentrale wurde früh morgens noch LTE Live aufgebaut, so brachten meine Kollegen und ich im Laufe des Tages allen interessierten Kollegen die Bedeutung des Themas noch einmal näher. Ob Downloads mit 50 Mbit oder Uploads mit 10 Mbit, Videostreaming oder Internetgaming – die Interessenten waren begeistert.

Barackschloss in Rammenau - jetzt ohne weiße Flecken - zumindest funktechnisch

Und es geht weiter – in den letzten Stunden wurden weitere Basisstationen live geschaltet, um die nächsten Gebiete in der Bundesrepublik zu versorgen. Ich meine, wir haben den Wettbewerber damit erst einmal abgehängt – bleibt der Ansporn unser Netz weiterhin in der Schnelligkeit auszubauen und unsere Kunden für die neuen Dienste zu begeistern.

LTE, Long Term Evolution, was das eigentlich ist, zeigt dieser Film.

Sep 2010
04

Gastbeitrag: „Sind wir bald in jedem Winkel voll vernetzt?“ – Hochkarätige Podiumsdiskussion in der Connected Lounge wagt einen Blick in die Zukunft

Erstellt von Hilmar Hilger
Veröffentlicht in Technisches, Vodafone | Keine Kommentare

Es war viel los diese Woche, vor Eröffnung der IFA und zur Eröffnung der Connected Lounge. Da blieb kaum Zeit zu bloggen. Das wollen wir aber nachholen.

von li nach re: Prof. Gerhard Fettweis, Sven Afhüppe, Jo Groebel, Matthias Kurth

LTE und Connected Home standen am 31.08. im Mittelpunkt der zweiten Podiumsdiskussion in der Vodafone Connected Lounge. Angesicht der zukunftsträchtigen Themen hätte die Runde der Referenten wohl kaum besser besetzt sein können: Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, Prof. Dr. Jo Groebel, Direktor des Deutschen Digital Instituts und Prof. Dr. Gerhard Fettweis, Vodafone Chair Mobile Communications System, TU Dresden, gaben Ein- und Ausblicke auf Entwicklungen, Chancen und die Netzabdeckung in Deutschland. Die Moderation des Abends übernahm Sven Afhüppe vom Handelsblatt.

Bereits nach kurzer Diskussion wurde deutlich: Die Einführung des Mobilfunkstandards LTE ist ein riesiger Schritt nach vorne aber auch Verpflichtung für die Anbieter. Matthias Kurth wies auf die Notwendigkeit hin, eine möglichst große Netzabdeckung in Deutschland zu gewährleisten und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit des neuen Standards zu wahren. Auch Prof. Dr. Jo Groebel sieht die Notwendigkeit, regionale „digitale Klüfte“ zu überwinden, zeigte sich aber weniger optimistisch als der Präsident der Bundesnetzagentur. Er wies auf die „Leap-Frog“-Entwicklung hin: Nämlich die Überflügelung von gut abgedeckten Regionen durch ehemals nicht oder nur schlecht erschlossene Gegenden. Gerade hier lägen die größten Chancen und Entwicklungspotentiale.

Prof. Dr. Gerhard Fettweis wies außerdem auf einen weiteren wichtigen Schritt hin: Nicht nur Menschen vernetzen sich zukünftig, sondern auch Dinge. Vodafone Connected Home sei bereits jetzt ein Ausblick auf den „Austausch von Sensoren“.

Insbesondere die Vernetzungsaspekte, die über das Entertainmentsegment hinausgehen, wurden durch die drei Diskutanten hervorgehoben. Stichwort war hier vor allem der Bereich Gesundheit und Vorsorge. Hier lägen für den Einzelnen und die Allgemeinheit große Potentiale, die Vernetzung erst möglich mache. Notwendig sei aber auch, in Gesellschaft und Politik die Voraussetzungen zu schaffen, um das Thema differenziert und unvoreingenommen diskutieren zu können.

Zum Abschluss der Diskussion waren sich die Podiumsmitglieder einig. Auf die Frage des Moderators Sven Afhüppe, ob es nicht notwendig sei, aufgrund der zunehmenden medialen Reizüberflutung ab und zu „offline“ zu sein, wurde einhellig geantwortet: Inwieweit man sich durch ein großes Angebot vereinnahmen lässt, ist der jeweiligen Einzelperson überlassen. Prof. Fettweis machte hier besonders deutlich: Neuen Technologien müsse man zunächst einmal sehr offen gegenüberstehen, um dann individuell zu entscheiden, ob man persönlich davon profitiere.

Die nächste Podiumsdiskussion in der Vodafone Connected Lounge findet am 7.9.2010 um 12:00 Uhr statt – mit Thomas Willemeit, einem Partner des weltbekannten Architektur-Büros „Graft“ über die Frage der Integration neuer Medien in die Architektur. Interessierte können sich gerne unter anmeldung@connected-lounge.de registrieren lassen.

Aug 2010
26

LTE – was ist das eigentlich?

Erstellt von Martin Klippel
Veröffentlicht in Neues, Technisches | 5 Kommentare

Jeder spricht über LTE oder 4G. Aber was heißt das genau?  Long Term Evolution. Aber das hilft als Erklärung auch nicht recht weiter.  Für uns heißt es zunächst einmal, dass wir zukünftig schnelles Internet auch in ländlichen Gebieten anbieten können. Später werden zudem die Ballungszentren mit dem turboschnellen Internet versorgt. Mit bis zu 10 Mal schnelleren Übertragungsraten als bisher, bietet das mobile Internet den turboschnellen Zugang von zu Hause oder unterwegs und ebnet so den Weg für die Nutzung neuer Anwendungen. Die neue Technologie führen wir weltweit als einer der ersten Unternehmen ein. Interessenten haben bereits heute schon die Möglichkeit, sich für die neuen Dienste zu registrieren und werden von uns benachrichtigt, sobald der Dienst in ihrer Region zur Verfügung steht. Die Anzahl der Interessenten hat natürlich auch Einfluss auf den zukünftigen Ausbau, daher lohnt es sich mitzumachen und Freunde und Verwandte zu informieren. Wer neugierig ist und schon vorher sehen möchte, wie LTE funktioniert und welche Übertragungsgeschwindigkeiten sich realisieren lassen, sollte auf der IFA in Berlin vorbeischauen und das live erleben. Die IFA beginnt am 03.09. in Berlin. Wir sind in Halle 18, Stand 101. Interessierte Journalisten können schon einen Tag vorher, auf unserer Pressekonferenz am Donnerstag, 2. September 14 Uhr auf unserem Stand einen Einblick bekommen.

Sehen wir uns in Berlin?

Martin Klippel, Senior Program Manager LTE

Hier noch ein Eindruck, wie schnell LTE ist, auf dem schnellsten Zug der Welt:

Martin Klippel, Senior Programme Manager LTE