Tags: ‘LTE’

Okt 2011
19

OB & CEO starten LTE @ DUS

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Neues, Technisches | 3 Kommentare

Irgendwann musste das passieren. Abkürzungen dominieren unsere Überschriften. Also noch einmal im Klartext: Gestern Nachmittag  um 16:00 Uhr war es soweit: Long Term Evolution (LTE), die vierte Mobilfunkgeneration,  ist vom Land in die Stadt gezogen. Um genau zu sein nach Düsseldorf (siehe auch Ankündigung auf der IFA Pressekonferenz).

Oberbürgermeister Dirk Elbers startete gemeinsam mit Vodafone-Chef Friedrich Joussen offiziell das schnelle Netz – durch einen Knopfdruck etwa? Nein, auch diese Zeiten sind vorbei. Früher gab es rote Knöpfe, die gar nicht groß genug sein konnten, um die Symbolträchtigkeit für alle Zeit festzuhalten. So etwas macht man heute mit Flatscreens und Touchpads. Das Ergebnis ist aber das Gleiche: es läuft. Und wie gut es läuft, zeigte der Geschwindigkeitstest: 31 MBit/s im Download und knapp 9 MBit/s im Upload. Bis zu 50 MBit/s sind im Moment möglich, später bis zu 100 MBit/s.

Warum bringt man LTE in die Städte, wenn doch die weißen Flecken versorgt werden sollen? Diese Frage stellten nicht nur Journalisten vor Ort, sondern auch Follower auf Twitter. In Nordrhein-Westfalen ist die von der Bundesnetzagentur geforderte Versorgung der weißen Flecken abgeschlossen. In Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, im Saarland und in Rheinland-Pfalz übrigens auch. Was aber nicht heißt, dass Vodafone damit alles stehen und liegen lässt, LTE wird natürlich auch auf dem Land weiter ausgebaut. Darüber hinaus kann sich Vodafone aber in diesen Bundesländern auf die Versorgung der Städte konzentrieren. „Außerdem“ sagte der CEO auf der Pressekonferenz „probieren wir mit LTE in Düsseldorf aus, wie es als Alternative für Kabel- oder Festnetzkunden ankommt.“

LTE kann ab 34,99 Euro monatlich gebucht werden. Wer zusätzlich mit LTE mobil sein möchte, kann für weitere 15 Euro via Surfstick und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 MBit/s losziehen. Wer überwiegend mobil unterwegs ist, kann den mobilen Breitbandzugang (bis zu 50 Mbit/s für 59,99 Euro im Monat buchen. LTE Zuhause mit Telefon und Internet (7,2 Mbit/s) ist darin bereits enthalten. Den passenden LTE/UMTS Surfstick K-5005 (kommt noch im Herbst) konnte ich bereits auf der IFA testen und freue mich auf die ersten ‘echten’ Einsätze.

Sep 2011
04

Unsere LTE-Hardware im Test

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Technisches, Vodafone | 3 Kommentare

Was bringt die neue LTE-Technologie, will ich heute wissen.

Vodafone TVAls erstes schlendere ich zielstrebig auf unserem Messestand in Richtung LTE Zuhause und Vodafone TV. An die mir schon bekannte easy.box wird einfach die ‚LTE TurboBox‘ angeschlossen. Etwas kleiner und mit zwei Antennen sieht sie gut neben der easy.box aus. Bestimmt wird irgendwann auch nur noch eine Box draus, denke ich mir. Auf jeden Fall ist man unabhängig vom Festnetz und kann sofort loslegen. Vodafone TV läuft flüssig, auch in HD-Qualität. Wie ist die Internet-Verbindung? Ich starte einen youtube-Film in HD 1080 und Fullscreen auf einem Laptop, der über LAN-Kabel an die easy-Box angeschlossen ist. Startet sofort und läuft ohne Probleme. Bei der bestehenden 50Mbit LTE-Verbindung habe ich die auch nicht erwartet.


Wie sieht es mit der LTE-2go Variante aus? Auf zu den Surfsticks. K-5005 heißt das gute Stück, das auf 3G umgeschaltet werden kann, wenn LTE nicht verfügbar ist. Größer als die 3G-Sticks, die ich sonst verwende. Aber gut, steckt ja auch 3G UND 4G drin. Jetzt geht’s ans Runterladen. Videos und Dateien wandern auf den Laptop. In der Spitze erreiche ich 102 Mbit im Download.

Galaxy TabDie nächste Sensation erwartet mich nur zwei Schritte weiter. Ein SAMSUNG Galaxy Tab 8.9 – laut speedtest.net erreiche ich hier einen Download-Geschwindigkeit von „nur“ 42 Mbit. Wenn das das Internet der Zukunft ist, will ich jetzt Zukunft. Der Verfügbarkeitscheck zeigt, dass es in der Nähe meines Wohnortes schon LTE gibt. Und wo es schon LTE gibt, wird es schnell ausgebaut, versichert mir die nette Vodafone-Kollegin. Ich bin gespannt.

 

Sep 2011
01

IFA – Wir sind dann schonmal da

Erstellt von Martin Mueller Vodafone
Veröffentlicht in Neues, Vodafone | 1 Kommentar

IFA Logo Zugegeben, die Landung in Berlin war ein wenig hart. Von der Rollbahn in Tegel ging’s direkt zum Start auf die Messe: Eine Woche fachsimpeln, beraten, rennen, organisieren und Blogbeiträge schreiben steht uns bevor. “Uns” sind übrigens Michael Hufelschulte und Martin Müller, die zur IFA für Vodafone bloggen.

Während rundherum noch geschraubt wurde, startete die Pressekonferenz von Vodafone Deutschland. CEO Fritz Joussen stellte die IFA-Highlights vor.

Und was sind nun unsere Fokus-Themen?

An erster Stelle steht natürlich LTE. Die weißen Flecken sind bald kein Thema mehr, 1000 Standorte sind “live” geschaltet, 5 Millionen Haushalte sind bereits versorgt. Der Ausbau der ersten Metropolen – Düsseldorf und …Krefeld – geht bald los. LTE geht also in die Fläche und wird mobil. Für nahtlosen Empfang beim mobilen Surfen gibt es jetzt auch einen Stick, der neben den bekannten “Gs” (2G – GPRS/EDGE, 3G – UMTS/HSPA) nun auch das vierte “G” beherrscht. K5005 heißt der Stick, läuft mit bis zu 50 Mbit/s im LTE-Modus und beherrscht auch HSPA+ mit bis zu 42 Mbit/s.

Passend dazu gibt’s bald neue Tarife: z.B. den  ”Ich-nehme-mein-LTE-von-zu-hause-überall-hin-mit”-Tarif. Der bietet 30GB Datenvolumen für die Nutzung zu Hause und 5GB für unterwegs. Der Preis soll dabei unter 40 Euro liegen. Was haltet ihr davon?

An der anderen ersten Stelle steht Vodafone TV. Besonderheit ist hier der Hybrid-Ansatz. Die Set-Top-Box kombiniert die klassischen TV-Empfangswege wie Satellit oder analoges Kabel mit Zusatzfunktionen und Fernsehen über DSL. Künftig wird Vodafone TV auch über LTE nutzbar sein. Die Set-Top-Box wird zudem weiterentwickelt und mit dem gängigen DLNA-Standard ausgestattet, der es der Box erlaubt, mit anderen elektronischen Geräten zu kommunizieren. Im Zusammenspiel mit dem Vodafone WLAN-Router kann die Box dann zum Beispiel auf dem Rechner gespeicherte Musikstücke zur Stereo-Anlage übertragen, Filme von einer externen Festplatte an einen Tablet-PC streamen oder Bilder aus dem Handy auf dem Fernseher zeigen.

Natürlich sind das nicht die einzigen Themen, mit denen wir uns auf der IFA beschäftigen. Mehr dazu gibt’s in den nächsten Tagen. Morgen zeigen wir euch erstmal den Vodafone-Stand im Detail.

Ein kleiner Tipp noch: Folgt uns aufmerksam bei Twitter – vor allem wenn ihr noch keine IFA-Tickets habt und das hier live erleben möchtet.

 

Aug 2011
02

Neulich im Test & Innovation Center: so ‘ne Art WLAN

Erstellt von Christoph Hellmann Vodafone
Veröffentlicht in Technisches, Vodafone | Keine Kommentare

Wer sich mit aktuellen Trends rund um WLAN beschäftigt, kennt sicherlich so wunderschöne Technikbegriffe wie 2×2 MIMO oder Dualband-Operation.

Ganz allgemein steht dabei 2×2 MIMO für “multiple input/multiple output” mit zwei Antennen je für den Sender und den Empfänger. Mit dieser Technik wird ausgenutzt, dass sich Funkwellen nicht nur direkt vom Sender zum Empfänger ausbreiten, sondern auch auf dem Weg zum Ziel an allen möglichen Stellen wie ein Echo reflektiert und abgelenkt werden. Was früher für die Datenübertragung problematisch war, wird bei MIMO ausgenutzt und sogar noch durch den Einsatz von zwei Sendeantennen verstärkt. Auf der Empfangsseite werden dann nicht nur die direkte Funkwellen sondern auch alle verzögerten Echos aufgefangen und so durch eine intelligente Nachbearbeitung das Beste aus allen Teilen des ursprünglichen Signals genutzt.

UMTS-Spektrum mit zwei Trägern

Mit Dualband oder auch Multicarrier wird die Technik bezeichnet, mit der ein Signal nicht nur über ein einzelnes Frequenzband, sondern über mehrere verschiedene Blöcke verteilt ausgestrahlt wird. Der Datenstrom wird beim Sender aufgeteilt und kann dann mit einem entsprechend leistungsfähigen Empfänger wieder zu einem einzigen Datenstrom zusammengesetzt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass mehrere Frequenzblöcke für die Nutzung zur Verfügung stehen (bei WLAN zum Beispiel die ISM-Bänder bei ca. 2.4 und 5 GHz). Das Bild oben zeigt das Frequenzspektrum von zwei benachbarten UMTS-Trägern.

Die gleichen Technologien wie im WLAN finden sich auch in der Mobilfunkwelt wieder. Ganz vorne dabei ist natürlich LTE, welches seit Beginn schon “von Hause aus” MIMO und eine dynamische Multicarrier-Funktion bietet. Und auch das gute alte UMTS mit HSPA wird stetig weiter entwickelt. Mit den neuen Techniken können Verbindungen stabiler aufrecht erhalten werden und der Datendurchsatz steigt bei guten Bedingungen. Da sich die Funkqualität im Mobilfunk oftmals schnell durch äußere Einflüsse ändert, ist das System auch stets darauf ausgelegt, sich Schwankungen und Störungen möglichst gut anpassen zu können.

Wenn man übrigens nach MIMO sucht,  bekommt man bei Youtube so etwas nettes zu sehen:

Dez 2010
03

Start von LTE – was bedeutet das eigentlich für uns intern?

Erstellt von Martin Klippel
Veröffentlicht in Technisches | Keine Kommentare

Eine mit LTE-ausgerüstete Basisstation

Der erste Schritt ist getan. Seit dem 1.12. können nun die ersten Kunden in Deutschland LTE nutzen. Nicht als Testkunden oder zur Probe, sondern ganz regulär. Denn die ersten Basisstationen im Norden und Nordosten des Landes versorgen ab sofort die ersten so genannten “weißen Flecken” mit dem “Turbo Internet”.

Einweihungsfeier war im sächsischen Rammenau. Trotz Außentemperaturen von -10 Grad und Schneesturm fanden sich Bürgermeister aus dem Umland, die lokale Presse und der Wirtschaftsminister am Standort Rammenau ein, um den offiziellen Netzstart mit uns zu feiern. Selbst 8 km von der Basisstation entfernt konnten auch an diesem Tag noch Übertragungsgeschwindigkeiten von rund 8 Megabit pro Sekunde demonstriert werden. Die Abteilung Technik – zu der ich gehöre – hat ganze Arbeit geleistet und die Anstrengung der vergangenen Wochen hat sich also gelohnt. Die letzten Tage vor dem Launch waren natürlich durch Hektik gekennzeichnet. Die Veranstaltung in Rammenau wurde vorbereitet, die Basistationen mussten vom Testnetz in das Live-Netz geschwenkt, die IT-Systeme für den Start vorbereitet werden. Mit dem Einkauf und den Niederlassungen habe ich noch zu Beginn der Woche den Versand der frisch eingetroffenen USB-Modems (LTE Surfsticks) abgestimmt, damit pünktlich zum Start auch die nötige Hardware in den zunächst versorgten Regionen für den Kunden zur Verfügung steht. Bis zur letzten Minute wurden noch alle relevanten Informationen konsolidiert und der letzte Tag ohne das “Turbo-Internet” bedeutete für mich, die Promotoren zu schulen und eine Karte zu erstellen, aus der noch einmal hervorging in welchen Regionen LTE zum Start zur Verfügung stehen sollte. Der Tag des Netzstartes begann dann früh, erst eine kleine Feier und dann in den Seestern 1. Im Foyer der Vodafone-Zentrale wurde früh morgens noch LTE Live aufgebaut, so brachten meine Kollegen und ich im Laufe des Tages allen interessierten Kollegen die Bedeutung des Themas noch einmal näher. Ob Downloads mit 50 Mbit oder Uploads mit 10 Mbit, Videostreaming oder Internetgaming – die Interessenten waren begeistert.

Barackschloss in Rammenau - jetzt ohne weiße Flecken - zumindest funktechnisch

Und es geht weiter – in den letzten Stunden wurden weitere Basisstationen live geschaltet, um die nächsten Gebiete in der Bundesrepublik zu versorgen. Ich meine, wir haben den Wettbewerber damit erst einmal abgehängt – bleibt der Ansporn unser Netz weiterhin in der Schnelligkeit auszubauen und unsere Kunden für die neuen Dienste zu begeistern.

LTE, Long Term Evolution, was das eigentlich ist, zeigt dieser Film.