…Oder: Wie man seinen Kindern erklärt, was ein „Hauptabteilungsleiter Internal Call Center Operations“ so macht:
…Jetzt sitze ich schon fünf Minuten vor dem blöden Bildschirm und überlege, wie ich euch am besten erklären kann, was ich so den ganzen Tag mache. Bei Vodafone bin ich für unsere internen Call Center und die Self-Services verantwortlich, aber was sagt das schon? Meine Kinder haben mich neulich auch gefragt, was ich so mache. Der Dialog lief etwa so:
Kind: Papa, was machst du eigentlich immer bei Vodafone?
Ich: Na arbeiten!
Kind: Was arbeitest du denn?
Ich: Das ist schwer zu erklären.
Kind: Dann versuch es doch mal.
Ich: Also, ich arbeite in der Kundenbetreuung. Wenn ein Vodafone Kunde ein Problem hat, dann kann er bei uns anrufen und wir helfen ihm dann.
Kind: Rufen die alle bei dir an?
Ich: Nein, die rufen bei meinen Mitarbeitern an.
Kind: Und was machst du dann, wenn die nicht bei dir anrufen?
Ich: Ich gucke, dass die ganze Sache funktioniert und immer jemand ans Telefon geht, wenn ein Kunde anruft.
Kind: Wie geht das denn?
Ich: Dazu brauche ich viele Meetings in denen….
Kind: Meetings???
Ich: Ja, bei Meetings sitze ich mit anderen Kollegen von Vodafone zusammen und wir besprechen, was wir alles machen müssen.
Kind: Sind die anderen Leute nett?
Ich: Fast immer…
Kind: Dann hast du ja eine schöne Arbeit.
Ja, meine Arbeit macht mir sehr viel Spaß, ist irre spannend und bringt jeden Tag etwas Neues.
Eigentlich geht es darum uns überflüssig zu machen. Idealerweise benötigt der Kunde gar keine Hilfe, sondern alles funktioniert und geht nicht kaputt. Diesen Zustand werden wir vielleicht nie erreichen, aber ich sehe es als meine Aufgabe, weiter darauf hin zu arbeiten. Darum ist es mir persönlich so wichtig, dass wir Schwachstellen in unseren Prozessen und Diensten erkennen und schnell abstellen. Das Feedback der Kunden aufzunehmen, zu analysieren und dann den Kollegen in allen Fachbereichen wiederzuspiegeln, nimmt einen großen Teil meines Tages ein.
Viel Zeit verbringe ich auch damit, unser Service Angebot im Internet zu verbessern. Hier werden wir im Laufe des nächsten Jahres einiges bewegen und deutlich besser werden.
Ich selbst nutze das Internet und Self-Service regelmäßig und möchte, dass dies bei Vodafone einfach geht und Spaß macht. Dafür erneuern wir unser Kundenforum, wir überarbeiten unseren kompletten Hilfe & Supportbereich, drehen Videoanleitungen und bieten neue interaktive Handybedienungsanleitungen.
Als Beispiel unsere Anleitung zur Einrichtung des iPhone:
Da meine Arbeitstage meistens etwas länger sind, nutze ich den Morgen um mit der Familie zu frühstücken und ein bisschen zu klönen. Und wenn ich mal den inneren Schweinehund überwinde und mich um kurz vor sechs aus dem Bett quäle, dann laufe ich ein wenig um mich fit zu halten und vielleicht mal wieder einen Marathon anzugehen.
Bei Vodafone arbeite ich seit nunmehr 12 Jahren in verschiedensten Funktionen und Gesellschaften. Schon während meines Studiums zum Diplom Wirtschaftsingenieur wollte ich in der Telekommunikationsbranche einsteigen. Für mich immer noch eine der dynamischsten, innovativsten und damit spannendsten Industrien überhaupt. Ich bin dann glücklicherweise zu Vodafone (damals noch Mannesmann) gekommen und war für die Vodafone Gruppe zunächst im Ausland tätig. Bevor ich im Customer Management gelandet bin, habe ich in Deutschland im Finanzbereich und im HR-Bereich von Vodafone gearbeitet. Heute habe ich die Verantwortung für über 1.000 Mitarbeiter an fünf Standorten und dafür, dass meine Teams jeden Tag ihr Bestes geben um unseren Kunden zu helfen und sie für Vodafone zu begeistern.








