Tags: ‘Innovation’

Aug 2011
31

Vodafone Mobile Clicks Finale Deutschland – and the winner is…

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Apps, Vodafone | Keine Kommentare

Montag Abend war es soweit. In der ‘Home Base Berlin’ trafen die fünf Finalisten des deutschen Vodafone Mobile Clicks Awards 2011 auf die Jury. Zufällig traf ich vor Beginn der Veranstaltung einige Mitglieder von 6wunderkinder. Ob sie nervös seien, fragte ich. Nö, gaben sie fast siegessicher zurück. Ich glaube aber, dass sich das kurz vor der Verkündung des Ergebnisses geändert hatte. Die Juroren und rund 100 Gäste verfolgten die Präsentationen der Startups. Nur 20 Sekunden pro Powerpoint-Folie hatten die Präsentatoren, um ihre Ideen zu präsentieren, insgesamt rund sechs Minuten. Anschließend konnte die Jury sechs Minuten lang Fragen stellen. Alle Teilnehmer überzeugten mit innovativen Ideen. Klar, sonst hätten sie es wohl nicht ins Finale geschafft.

Nach der intensiven Beratung der Jury (es soll heiße Diskussionen gegeben haben, bis man zu einem einstimmigen Ergebnis kam), trafen sich alle zur Siegerverkündung wieder. Heike Scholz, Gründerin von ‚mobile zeitgeist‘ und Mitglied der Jury, verkündete dann den Sieger: 6wunderkinder. Na schau an. Da war das siegessichere Auftreten also doch nicht unbegründet.

Noch einmal herzlichen Glückwunsch zum Sieg und zum Trost an die anderen Teilnehmer: Nicht traurig sein, Ihr wart alle toll. Aber es kann halt nur einen geben.

Am 15. September geht es weiter beim Vodafone Mobile Clicks Finale in Amsterdam.

Aug 2011
26

Mobile Clicks 2011 – Finalist MyMobai im Interview

Erstellt von Gregor Schulte (Vodafone)
Veröffentlicht in Apps, Vodafone | Keine Kommentare

MyMobai komplettiert unsere Interview-Serie zu den Mobile Clicks Award 2011. Gregor Schulte fragt – MyMobai CEO André Reif antwortet:

 

 

Was genau macht Ihr? Wer seid Ihr und wie kam es zur Firmengründung?

 MyMobai ist jung, frech und mutig. Wir gehen mit der Zeit und geben Gas. Und wenn es hart auf hart kommt, verkleide ich mich auch schon mal als Borat.

Mal im Ernst, wir sind ein Technologiedienstleister für Mobile Marketing. Über unsere Mobile Couponing App werden Konsumenten ganz gezielt angesprochen. Außerdem ist auch eine Whitelabel-Lösung und Integration des Couponings in die eigene App mittels unserer API für unsere Kunden möglich. Es ist für Jeden und jede Vorstellung etwas dabei.

Wie es zu der Firmengründung kam? Da muss ich etwas ausholen.  

Technologien und Internet-Anwendungen waren schon früher meine große Leidenschaft. Zu einer Zeit, als Mobiltelefone noch groß wie Telefonzellen waren und die Klingeltöne noch grausam klangen, setzte ich auf Mobile, fest davon überzeugt, dass sich ein mobiler Trend lostreten wird. Et voilá! Heute besitzt nahezu jeder ein Mobiltelefon. 2009 stellte ich dann ein kleines Team zusammen und gründete mit meinem ehemaligen Schulfreund, André Richter, MyMobai. Heute besteht das MyMobai-Team aus vielen kreativen und engagierten Köpfen.

 

Wie seid Ihr auf Vodafone Mobile Clicks aufmerksam geworden und warum habt Ihr teilgenommen? Was erwartet Ihr vom Wettbewerb und vom Deutschen Finale?

 Ich habe eine Einladung für den Wettbewerb per Mail bekommen und dachte sofort: „Yeah! Das ist es! Da will ich mitmachen!“ Für uns ist das eine gute Gelegenheit unseren Bekanntheitsgrad auszuweiten, national und international. Wir können unsere Kreativität, unseren Einfallsreichtum, einfach unser Produkt vor einer fachkundigen Jury präsentieren. Das ist eine große Herausforderung!

Vom Deutschen Finale erwarten wir spannende Präsentationen und eine gute Stimmung. Es ist schön, sich unter den besten fünf Startups im Bereich Mobile zu messen.


Warum glaubt ihr, unter den Top 5 bei Mobile Clicks zu sein? Was ist spannend, innovativ und mobil an Eurem Produkt, wie begeistert Ihr Eure Kunden?

 Unser Produkt macht Shopping zum Erlebnis. Die Menschen lieben es, zu konsumieren und dabei Geld zu sparen. Mit der MyMobai App haben sie Marken-Gutscheine zur richtigen Zeit am richtigen Ort dabei. Lästiges Ausschneiden und Vergessen waren von gestern. Auch das bekannterweise weibliche Phänomen des mit Plastikkarten gefüllten Portemonnaies ist akut vom Aussterben bedroht. Um MyMobai nutzen zu können, genügt es, die App herunterzuladen. Keine Registrierung, kein Spam, dafür 100 prozentiger Datenschutz. Das unterscheidet uns von anderen Coupon-Anbietern.

Innovativ an uns ist, dass wir die komplette Wertschöpfungskette des Couponings abbilden. Das MyMobai Coupon-Management-Tool Skyrocket macht von der Kampagnenplanung über die Couponerstellung bis hin zum Tracking und Clearing alles möglich. MyMobai ist bequem und einfach. Wir setzen quasi Couponkampagnen im Handumdrehen um.

Ich denke es passt auch in die internationale Strategie eines globalen Operators, sich den Markt der Services und weiterer Monetarisierungsoptionen genauer anzuschauen.

Wie würdet Ihr die Siegerprämie von 150.000€ verwenden, wenn Ihr gewinnt?

 Als junges Start-Up würde das Preisgeld natürlich zu einem großen Teil in unsere Entwicklung fließen. Wir stocken gerade unser Team auf und planen einen Umzug in ein größeres Büro. Bisher sind wir in die Schweiz expandiert und wollen noch weitere europäische Staaten mit MyMobai versorgen, um Shopping europaweit zum Erlebnis zu machen – und dafür kann man jeden Cent brauchen.

Was sind für Euch derzeit und zukünftig die spannendsten Entwicklungen im Bereich mobiles Internet?

 Enorm spannend zu beobachten ist die zunehmende Konvergenz der Medien und der Informationstechnologien. Ich weiß gar nicht, ob man überhaupt noch von einem Prozess sprechen kann. Schon jetzt sind Medien und Technologie nicht mehr zu trennen. Sie bestimmen mehr und mehr unseren Alltag und erleichtern diesen auch. Das mobile Internet bietet zahlreiche Vorzüge – ich kann mit meinem Smartphone zu jeder Zeit, an jedem Ort nach dem nächsten Café suchen, schauen, wo sich meine Freunde gerade aufhalten und mobil shoppen.

Das Smartphone zusammen mit dem mobilen Internet wird bald eine All-in-One Lösung sein – Autoschlüssel, Portemonnaie, Ausweis usw. – alles in einer Hand und mit einem Gerät.

Auch das Thema Near-Field-Communication ist und bleibt interessant – gerade im Zusammenhang mit dem eben genannten. Aber auch und gerade dessen Auswirkung auf mobile Couponing und mobile Payment.

Wir dürfen sehr gespannt sein, was in Zukunft noch alles auf uns wartet.

Aug 2011
24

Vodafone Mobile Clicks 2011: Finalist bookletmobile im Interview

Erstellt von Gregor Schulte (Vodafone)
Veröffentlicht in Apps, Vodafone | Keine Kommentare

Befragt von Gregor Schulte:

Was genau macht ihr? Wer seid Ihr und wie kam es zur Firmengründung?

 Wir sind Michael v. Roeder, Dominik Faber und Paul Meinhardt. Wir haben Anfang des Jahres bookletmobile gegründet, um die Möglichkeiten des Smartphones bezüglich Content endlich voll auszuschöpfen. Entstanden ist die Idee bei Dominik, der letztes Jahr in Istanbul völlig hilflos in einem Museum stand und sich einen Museumsführer auf seinem iPhone gewünscht hat. Den gab es natürlich nicht, weil so etwas für die meisten Museen noch zu teuer ist und noch nicht jeder ein Smartphone in der Tasche hat.

Wir haben daraufhin ein System entwickelt, mit dem man spielend leicht Inhalte in einer für den Anwendungsfall passenden Form auf das Smartphone bringen kann – und das ohne Programmierkenntnisse. So ähnlich wie WordPress, nur eben für mobilen Content. Das nennen wir Booklet und in unserer App können die Endkonsumenten nach Booklets stöbern. Ein Booklet kann ein multimedialer Museumsführer sein, eine Info-Broschüre eines Hotels, ein Rückblick auf die eigene Hochzeit, ein Programmheft einer Konferenz und vieles mehr.

 

Wie seid Ihr auf Vodafone Mobile Clicks aufmerksam geworden und warum habt Ihr teilgenommen? Was erwartet Ihr vom Wettbewerb und vom Deutschen Finale?

Wir haben über das Internet, ich glaube auf facebook, davon erfahren und spontan den Fragebogen ausgefüllt. Plötzlich waren wir im Deutschen Finale. Wir haben bereits jetzt viele Anfragen durch den Pitch bekommen und gehen natürlich davon aus, dass es noch mehr werden, wenn wir das Deutsche Finale gewinnen. ;)
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Aug 2011
22

Vodafone Mobile Clicks – Die Finalisten im Interview – playSocial

Erstellt von Gregor Schulte (Vodafone)
Veröffentlicht in Vodafone | Keine Kommentare

playSocial-Gründer Alexander Krug hat unsere Fragen beantwortet und stellt die Idee des Startups vor:

Was genau macht ihr? Wer seid Ihr und wie kam es zur Firmengründung?

playSocial wurde letztes Jahr im Juni von fünf Mobile Gaming Veteranen gegründet. Wir sind ein sehr internationales Team und kennen uns durch eine gemeinsame Zusammenarbeit bei der SOFTGAMES GmbH, die sich mit der Entwicklung und den Vertrieb von Spielen und Apps für Handys beschäftigt.

Wir haben durch unsere Arbeit dort live mitbekommen, wie zunächst die Anzahl der Geräte, für die wir die Spiele entwickelt haben und dann in den letzten Jahren auch die Anzahl der Plattformen die unterstützt werden mussten, stetig zugenommen hat. Das hat die Entwicklung von neuen Produkten immer aufwendiger und damit auch teurer gemacht. Parallel haben wir seit Ende 2009 nach einer Lösung gesucht und uns aufgrund der zahlreichen Vorteile für Browser-basierte Spiele entschlossen, die bereits im stationären Web seit Jahren sehr erfolgreich sind.

Screenshot des Browsergames Crime City

Deren Vorteil ist es, dass sie plattformunabhängig auf allen verfügbaren Geräten funktionieren und ohne kompliziertenDownload oder Installation sofort gespielt werden kann. Die einzige Anforderung an das Gerät ist eine Verbindung zum Internet. Nach einigen Tests mit eigenen Mobile Browser Spielen haben wir dann gesehen, dass es nicht am Content, sondern eher an einer effektiven, weltweiten Vertriebslösung mangelt.

So ist die Idee zur playSocial Vertriebs API entstanden, die es Entwicklern von Browser-basierten Handyspielen ermöglicht, ihre Produkte weltweit  schnell und einfach auf mobilen Portalen, sozialen Netzwerken oder bei Netzbetreibern zu veröffentlichen. Die erste Beta-Version der playSocial Vertriebs API wurde im April diesen Jahres gelauncht.

Wie seid Ihr auf Vodafone Mobile Clicks aufmerksam geworden und warum habt Ihr teilgenommen? Was erwartet Ihr vom Wettbewerb und vom Deutschen Finale?

Wir haben aus den Medien sowie über Kollegen, Freunde und Bekannte davon erfahren. Wir haben nicht lange mit der Anmeldung gezögert. Unser Ansporn ist dabei hauptsächlich, Feedback der hochkarätigen Juroren zu unserer Lösung zu bekommen, um das Produkt weiter zu optimieren. Natürlich wollten wir aber auch unserer europäischen Konkurrenz zeigen, wie innovativ deutsche Start-ups sind und dass in Deutschland nicht nur copy-cats entstehen. Unsere Lösung ist weltweit einzigartig und darauf sind wir sehr stolz.

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Aug 2011
17

Mobile Clicks 2011 – Die Finalisten im Interview – Teil 1: wahwah.fm

Erstellt von Gregor Schulte (Vodafone)
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Wir alle fiebern dem deutschen Finale von Vodafone Mobile Clicks 2011 entgegen. Am 29. August ist es soweit. Bleibt noch etwas Zeit, die Finalisten und ihre Ideen etwas ausführlicher vorzustellen. Wir haben dazu allen fünf Startups je fünf Fragen gestellt. Die ersten fünf Antworten liefert uns Philipp Eibach von wahwah.fm


Was genau macht Ihr? Wer seid Ihr und wie kam es zur Firmengründung?

Die Idee von wahwah.fm wurde eigentlich in der U-Bahn geboren. Ihr kennt sicherlich das Bild, wenn dort jeder zweite seine Kopfhörer auf hat. Aber auch sonst sieht man in der Stadt jede Menge Leute, die unterwegs Musik hören. Doch jeder hört irgendwie nur für sich alleine und bekommt nichts mit von der Musik die um ihn herum gespielt wird. Wäre es nicht spannend mal bei anderen mithören zu können? Oder umgekehrt: Was wäre, wenn die Leute um dich herum deiner Musik zuhören könnten – ohne dass man einen Ghettoblaster auf der Schulter tragen muss?

Fasziniert von dem Gedanken habe ich vor etwas mehr als 2 Jahren begonnen, mich weiter damit zu beschäftigen. Damals war ich noch bei den T-Labs hier in Berlin. Im Rahmen eines Forschungsprojekts habe ich dort angefangen, ein Team aufzubauen und nach einer technischen Lösung zu suchen. Im Dezember letzten Jahres haben wir dann eine eigene Company gegründet und uns voll und ganz dem Projekt gewidmet.

Nach unzähligen Prototypen, Experimenten und Benutzertests haben wir mittlerweile eine Architektur entwickelt, welche die Idee, unterwegs gemeinsam Musik zu hören, Wirklichkeit werden lässt. Das ist wahwah.fm.

Das Grundprinzip von wahwah.fm ist denkbar einfach. Du kannst mit deinem Smartphone deine Musik hören und damit gleichzeitig auf Sendung gehen. Andere können sich dann bei dir einklinken und live mithören. Gefällt deinen Zuhörern deine Musik, können sie sich deine Station merken oder dir eine Nachricht schreiben.

Mit wahwah.fm wird dein Smartphone zu einer kleinen Radiostation, bei der du selbst das Programm bestimmst und immer auf Sendung gehen kannst, wenn Du gerade Lust dazu hast.

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