
Luftgitarre-Spielen auf der IFA 2009
Das erste Mal IFA für mich. Zwei Tage auf der großen Consumermesse in Berlin gaben mir einen kleinen Eindruck von der Welt der Elektronik. Dort erkennt man schnell, dass „Funk“ von „Internationale Funkausstellung“ bei Weitem nicht mehr ausreicht, die Vielzahl innovativer Erfindungen und Angebote dieser Messe zusammenzufassen. Telefon und Handy sind nur ein kleines Steinchen im Produktmosaik der IFA. Flunderbreite Led-Fernseher, maximal energiesparende Kugelgelenk-Staubsauger und Spiegelreflexkameras der neuen Generation: der Markt ist schnell und unendlich, keine Produktsparte scheint jemals vollkommen ausgereift zu sein.
Einmal auf dem Gelände der Messe angekommen, war mein Staunen über Aufbau, Organisation und Atmosphäre groß. Eine kurze Bilanz: Während der gesamten IFA wurden für Mitarbeiter und Gäste auf dem Vodafone-Stand circa 100 kg Kaffeebohnen sowie 450 Liter Milch verwendet – dem Latte Macchiato sei Dank. Darüber hinaus zählten 6 km Daten- und 5 km Stromkabel zum technischen Aufgebot, für die Beleuchtung des Standes verbrauchten wir 130 Kilowatt. Während Kamerateams Groß und Klein beim Virtual Graffiti oder Cup Stacking filmten und Starlets wie Lady Gaga auf dem Nachbarstand Interviews gaben, liefen die Spülmaschinen der Vodafone-Crew wie wild, um die 2.000 Portionen Essen zu ermöglichen.

Cup Stacking
Überwältigt von den Impressionen machte ich mich am vorletzten Messeabend auf den Weg zum Flughafen Tegel. Zusammen mit vielen anderen Besuchern und Ausstellern erlebte ich ein für dieses Mal wohl typisches IFA-Szenario: verstopfte Fahrbahnen, kein Durchkommen für Taxen und zu allem Überfluss auch noch der Ausfall vieler Berliner S-Bahnen. Somit hatte ich viel Zeit, die Errungenschaften des Tages noch einmal auszupacken und mich auf die Highlights im nächsten Jahr zu freuen. Ob Blogeinträge dann wohl noch up to date sein werden?













