Ihr habt des Öfteren danach gefragt. Jetzt ist es soweit: Wir können bestätigen, dass wir seit gestern, 14. Dezember 2010 die Android Version 2.2.1 für das HTC Magic ausrollen. Das Update wird als ‚Firmware over the Air’ (FOTA) geschickt, d.h. wenn Ihr das HTC Magic bei Vodafone gekauft habt, wird ein Pop-Up Fenster angezeigt, in dem genau erklärt wird, um welches Update es sich handelt und wie verfahren werden sollte, um das Update herunterzuladen. Aufgrund der Größe wird das Update in zwei Schritten ausgerollt.
Hier noch ein paar Hintergrund-Infos:
Was verbessert 2.2.1?
Aktueller Gmail- und Android-Client
Apps können direkt auf einer Speicherkarte abgelegt werden
Unterstützung für USB Tethering. Somit kann das Handy als Modem verwendet werden
Bessere Unterstützung von Active Sync Exchange (E-Mail, Kontakte, Kalender Sync)
Verbesserungen bei Bluetooth und der Kamera
Aktuelle Google Bug Fixes und Sicherheit-Patches
Gibt es Limitationen in Bezug auf das Android 2.2.1 Update für das HTC Magic?
Aufgrund der Hardware-Limitationen unterstützt das Update für das HTC Magic weder Adobe Flash Funktionen, noch das Life-Wallpaper Feature, noch den Wireless Hotspot (Letzteres nicht, da das Wifi-Chipset dieses Feature nicht unterstützt.)
Gute 4 Wochen ist nun schon die zweite Google Android Veranstaltung “Droidcon 2010” vorbei. Vodafone hat zum zweiten Mal als einer der Hauptsponsoren diese Konferenz mitgestaltet. Als Mitglied des Organisations-Team ist jetzt auch für mich mal Zeit zum Durchatmen und für einen Rückblick auf mein Jahr mit Googles Android Betriebssystem.
Die Droidcon 2009
Vor knapp einem Jahr sind wir in einem bunt gemischten Organisations-Team zusammengekommen, um zu dem sehr neuen Thema Android eine Entwickler Konferenz zu veranstalten.
Nach meinem subjektiven Gefühl und was bisher bei dem mobilen Betriebssystem Google passiert ist, würde ich von damals sprechen. Allerdings ist die droidcon 2009, die am 3. + 4. November 2009 stattfand, nur ein halbes Jahr her.
Damals haben wir uns im Droidcon-Team noch Fragen gestellt :
Werden mehr Android Telefone zum Konferenzzeitpunkt auf dem Markt sein ?
Wen genau interessiert das Thema Android ?
Werden sich genügend Besucher für eine reine Android-Entwickler-Konferenz finden ?
Gibt es schon interessante Konferenzthemen zu Android ?
Im November 2009 war es dann soweit und die Überraschung bei allen Beteiligten groß, als wir mit knapp 250 Besuchern pro Tag komplett ausgebucht waren und sehr viele interessante Themen vorstellen konnten.
Die Droidcon 2010
Vom dem enormen Interesse an Android und der Nachfrage an das Organisationsteam beflügelt, haben wir die zweite Droidcon in diesem Mai veranstaltet. Viele Fragen aus 2009 stellen sich heute nicht mehr. Vodafone hat mitttlerweile eine grosse Auswahl an Android Telefonen im Angebot und verkauft auch seit kurzem das Google Nexus One. Die Leistungsfähigkeit der Telefone muss sich nicht mehr hinter Computern verstecken und mit jeder Generation wachsen die Anwendungsfelder, sowie die Rechenleistung, die Batteriedauer und Speicherleistung. Mit dem richtigen Tarif und der stetig steigenden Netzwerkbandbreite macht es richtig Spaß, überall und jederzeit im Internet unterwegs zu sein.
In Summe führen diese Faktoren und die Modellviefalt dazu, dass sich Android Smartphones bei Nutzern hoher Beliebtheit erfreuen. Unter anderem deshalb waren wir mit über 400 Teilnehmern pro Konferenz-Tag komplett ausverkauft und blicken gespannt auf die Teilnehmeranzahl der nächsten Droidcon!
Was ist also in den letzten 6 Monaten rund um das Google-Handy Betriebssystem Android passiert:
Google selbst hatte 2009 fünfzig verschiedene Google Android Geräte angekündigt
schon im Mai 2010 gibt es mit circa 140 Geräten sogar dreimal soviele Geräte
Google hat einen eigenen Online-Verkauf gestartet und auch schon wieder eingestellt
das Verhältnis von Apple und Google ist ein anderes als noch im November 2009
der Android Market füllt sich in einem rasanten Tempo und zählt schon über 50.000 Applikationen
das Betriebsystem Android ist mehrere Versionschritte weiter
Also Grund genug, um nicht nur mehr reine Entwicklerthemen vorzustellen. Deswegen haben wir für die Droidcon 2010 Hauptvorträge (Keynotes) gezielt Vorträge ausgewählt, die auch Nicht-Entwickler ansprechen.
Wieviel Tage hat also ein Android Jahr ?
Mittlerweile arbeite ich jetzt knapp 10 Jahre für Vodafone an mobilen Datendiensten und Applikationen – allerdings hat sich der Markt in den letzten beiden Jahren – auch durch Android – so rasant beschleunigt, dass ich schon scherzhaft behaupte, dass ein Android Jahr nur noch maximal 6 Monate zählen kann.
Frage an Euch: Möchtet ihr mehr Android-Artikel und Droidcon-Artikel hier im Blog lesen ?
Nutzt die Kommentarfunktion oder kontaktiert uns über Twitter (@vodafone_de) - ich nehme dann gezielt mal ein Thema in den Fokus und kann bestimmt den einen oder anderen Referent für ein Interview gewinnen.
Droidcon 2010 – die Keynotes
Aber jetzt viel Spass bei der Lektüre der Droidcon 2010 Keynotes, die teilweise in Englisch sind, da die Droidcon mittlerweile komplett in Englisch stattfindet, um den internationalen Besuchern Rechnung zu tragen. Das Spektrum ist sehr breit und deshalb möchte ich hier jede Keynote einmal empfehlen, da sich dort auch viele Themen finden, die weit über Android hinausgehen.
Prof. Dr. Kai Rannenberg – Ausblick und Rückblick – ein Vergleich Microsoft und Apple – und natürlich Apple iPhone und Google Android.
Droidcon 2010: Datenschutz in mobilen Anwendungen speziell beim Betriebssystem Android. Dr. Thilo Weichert, Leiter des unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein ULD
Droidcon 2010: Protecting Android-Apps under German law – Wie man seine Rechte an App-Entwicklung wirksam schützt. Rechtsanwalt Jan Schneider, Kanzlei LLR Legerlotz Laschet
Heutzutage hat man allerlei Dienste auf dem Handy, neben Telefonieren kann mann im Internet surfen, Musik hören, spielen…aber das Handy als Navigationsgerät? Ich habe den Versuch gestartet.
Mein Weg führte mich in die Bonner Altstadt und ich hatte wie üblich, die Wegbeschreibung schon als Ausdruck vorliegen. Sicher ist sicher.
Erste Erkenntnis: Ohne Handyhalterung im Auto wird es schwierig, aber auf dem Armaturenbrett ging es für diesen Test. Glücklicherweise sind die Ansagen laut genug. Man kann sie gut verstehen. Die Autobahn stellt kein Problem dar. Hier muss man aber auch nicht ständig auf das Display schauen, um die Richtung zu sehen. Dann auf in die Innenstadt und hier wird es spannend. Während das eine Programm, der Vodafone Navigator, sehr schön einen dicken Pfeil anzeigt und die Richtung ansagt, kann das andere, Google Maps, (derzeit) nur die Karte (inkl. Satellitenbild) anzeigen. Beide Programme schlagen sich gut, führen mich auch über dieselben Strassen. Toll wie gut beide Programme auch spezielle Orte wie Restaurants, Tankstellen und Hotels anzeigen. Letztlich bin ich sicher und schnell am Zielort angekommen. Weitere Infos sind auch hier nachzulesen: http://www.vodafone.de/infofaxe/381.pdf
Fazit: eine durchaus lohnenswerte Anschaffung.
Sichere Zielführung, Sprachansage und Anzeige zusätzlicher Orte: Auch kleine Handy-Displays sind geeignet und im Vergleich zu traditionellen Geräten ist das Navigationsgerät immer mit den aktuellsten Karten dabei. Ich werde mir kein einzelnes Navigationsgerät mehr kaufen. Ich habe meins immer dabei, auch auf dem Fahrrad. Da funktioniert es auch super.
Aber das ist ein anderer Test…..
und hier bin ich auch schon bei einem wichtigen Punkt:
Mein Test war zugegebenermaßen ein wenig unfair, schließlich hat Google Maps keine Sprachführung, aber das hat sich ja geändert. Hat jemand von Euch schon den Google Navigator ausprobiert? Muss ich dringlich auf dem Motorola Milestone nachholen. Ich melde mich dann demnächst hier mit einem Update.
Viele Internet Nutzer sind nicht nur in einem Social Network angemeldet, sondern haben oftmals mehrere Accounts und unterschiedliche Kontakte in verschiedenen Diensten. Möchte man schnell mal mobil nachschauen oder Kommentare abgeben, wechselt man in die entsprechende Anwendung oder meldet sich bei noch einem weiteren Dienst an, der alles zusammenführt.
Das geht an einer Stelle mit der Vodafone Update App: es werden die Grundfunktionen der Dienste Twitter, Facebook und MySpace in einer mobilen Applikation integriert. Dabei haben wir Wert gelegt auf eine möglichst einfache und reduzierte Benutzer-Oberfläche der wichtigsten Features, die für die tägliche Nutzung notwendig sind. Integriert ist beispielsweise eine Anbindung an Twitpic, um direkt Fotos publizieren zu können.
Die Vodafone Update App ist kostenlos im Android Market erhältlich. Auch für den Blackberry Bold und Curve unter vodafone.de/update.