Wo ich doch letztlich das Abseits erklärt habe, dachte ich mir, das geht auch anders:
Heute: Abseits im Schuhladen.
Du befindest Dich in einem Schuhladen und stehst an der Kasse.
Vor Dir in der Schlange steht nur noch eine einzige Dame, eigentlich eine nette, sympathische Erscheinung. Sie scheint die Kassiererin zu kennen, die beiden gehören wohl irgendwie zusammen.
Auf einmal entdeckst Du auf dem Regal hinter der Kassiererin ein Paar Schuhe, in das Du Dich sofort verliebst. Du hast zwar schon genügend Schuhe, aber dieses Paar ist einzigartig, Du musst es einfach haben. Dieses Paar ist nur geschaffen worden, um Dir zu gehören, Du musst es besitzen, damit Du Dein Leben glücklich weiterführen kannst.
Plötzlich bemerkst Du, wie die Dame vor Dir in der Schlange mit demselben Paar liebäugelt. Per Blickkontakt signalisiert sie, dass das Paar auf keinen Fall in Deine Hände gelangen soll.
Aber: Ihr beide habt nicht genügend Geld dabei, um das Paar bezahlen zu können.
Vordrängeln macht also jetzt auch keinen Sinn, ohne bezahlen zu können.
Die Verkäuferin schaut Euch währenddessen geduldig an und wartet.
Deine Freundin, die gerade im Laden andere Schuhe anprobiert, erkennt sofort Deine missliche Lage und reagiert, wie es natürlich eine solidarisch-loyale Freundin, wie man sie in einer Extremsituation wie dieser braucht, tut.
Sie plant, Dir ihr Portemonnaie zuzuwerfen, damit Du das hinterhältige, fiese Biest vor Dir geschickt umrunden und die Schuhe kaufen kannst. Sie wird Dir den Geldbeutel über die Dame hinweg nach vorne werfen, und während sich dieser in der Luft befindet, umrundest Du das Miststück, fängst das Geld und kaufst blitzschnell die Schuhe.
Aber: So lange Deine Freundin den Akt des Zuwerfens nicht abgeschlossen hat, das heisst, das Geld befindet sich noch in ihrer Hand und nicht in der Luft, darfst Du Dich beim Überholen zwar auf gleicher Höhe, aber nicht schon vor der anderen Kundin befinden… … andernfalls bist Du im Abseits!
Zum Thema Schuhe weiß Austin Powers auch was zu sagen:

Kommen wir zum Sport. Köln steht mal wieder Kopf. Grund ist aber diesmal nicht der Karneval, sondern Poldis Rückkehr ins Rheinland. Da viele unserer Mitarbeiter im Rheinland zuhause sind, sorgt dies natürlich auch für Gesprächsstoff unter Kollegen.






