Tags: ‘Fußball’

Mai 2010
18

Fußballwissen für ahnungslose Frauen und Männer

Erstellt von Shushila Pandya Vodafone
Veröffentlicht in Vodafone | 1 Kommentar

Wo ich doch letztlich das Abseits erklärt habe, dachte ich mir, das geht auch anders:

Heute: Abseits im Schuhladen.

Du befindest Dich in einem Schuhladen und stehst an der Kasse.
Vor Dir in der Schlange steht nur noch eine einzige Dame, eigentlich eine nette, sympathische Erscheinung. Sie scheint die Kassiererin zu kennen, die beiden gehören wohl irgendwie zusammen.
Auf einmal entdeckst Du auf dem Regal hinter der Kassiererin ein Paar Schuhe, in das Du Dich sofort verliebst. Du hast zwar schon genügend Schuhe, aber dieses Paar ist einzigartig, Du musst es einfach haben. Dieses Paar ist nur geschaffen worden, um Dir zu gehören, Du musst es besitzen, damit Du Dein Leben glücklich weiterführen kannst.
Plötzlich bemerkst Du, wie die Dame vor Dir in der Schlange mit demselben Paar liebäugelt. Per Blickkontakt signalisiert sie, dass das Paar auf keinen Fall in Deine Hände gelangen soll.
Aber: Ihr beide habt nicht genügend Geld dabei, um das Paar bezahlen zu können.
Vordrängeln macht also jetzt auch keinen Sinn, ohne bezahlen zu können.
Die Verkäuferin schaut Euch währenddessen geduldig an und wartet.
Deine Freundin, die gerade im Laden andere Schuhe anprobiert, erkennt sofort Deine missliche Lage und reagiert, wie es natürlich eine solidarisch-loyale Freundin, wie man sie in einer Extremsituation wie dieser braucht, tut.
Sie plant, Dir ihr Portemonnaie zuzuwerfen, damit Du das hinterhältige, fiese Biest vor Dir geschickt umrunden und die Schuhe kaufen kannst. Sie wird Dir den Geldbeutel über die Dame hinweg nach vorne werfen, und während sich dieser in der Luft befindet, umrundest Du das Miststück, fängst das Geld und kaufst blitzschnell die Schuhe.
Aber: So lange Deine Freundin den Akt des Zuwerfens nicht abgeschlossen hat, das heisst, das Geld befindet sich noch in ihrer Hand und nicht in der Luft, darfst Du Dich beim Überholen zwar auf gleicher Höhe, aber nicht schon vor der anderen Kundin befinden… … andernfalls bist Du im Abseits!

Zum Thema Schuhe weiß Austin Powers auch was zu sagen:

Apr 2010
06

Bin ich eine Quoten-Praktikantin?

Erstellt von Shushila Pandya Vodafone
Veröffentlicht in Vodafone | 14 Kommentare

Kaum hatte ich meinen ersten Tag als Praktikantin bei Vodafone in der Presseabteilung begonnen, versetzte eine Meldung das Team in Aufruhr. Über die Einführung einer  Frauenquote bei der Telekom hatte meine Kollegin Marion Stolzenwald ja schon berichtet. Und natürlich ging auch bei den Frauen bei uns im Team die Diskussion los: Will ich eine Quotenfrau sein? Und ich dachte mir: Vielleicht bin ich ja eine Quoten-Praktikantin?

Also sah ich mich um. Vodafone hat keine Frauenquote, und trotzdem hatte ich das Gefühl dass es hier zwischen Männlein und Weiblein ganz ausgeglichen zu sein scheint. 41 % Frauen beschäftigt Vodafone weltweit, knapp die Hälfte also. Und das ganz ohne Quote.

Dieses ganze Gerede über Frauenquoten und das Für und Wider brachten mich zum Nachdenken. Sind Frauen und Männer im Berufsleben überhaupt so unterschiedlich? Und funktionieren unsere geliebten Klischees überhaupt noch?

Ich denke nicht.

Und am deutlichsten sehe ich das natürlich zuerst bei mir. Ich bin weiblich, so bin ich geboren. Und auch wenn ich eine Frau bin, mag ich ganz männertypische Dinge. Fußball zum Beispiel. Vor meiner Zeit bei Vodafone habe ich beim FC Schalke 04 in der Presseabteilung gearbeitet. Jedes Wochenende feuere ich meinen Verein, Fortuna Düsseldorf an, ich trinke aus Fortuna Tassen, streife meine Schuhe an der Fortuna-Fußmatte ab und bin zutiefst enttäuscht, wenn meine Mannschaft verliert. Ich weiß in der Bundesliga Sommerpause nichts mit mir anzufangen und kann den Unterschied zwischen aktivem und passivem Abseits erklären. Mein Freund, der Mann, kann das nicht.
Oder meine Kollegin: Sie trinkt in ihrer Freizeit gern einen Single Malt und raucht dabei eine Zigarre, ist technisch versiert und für das Web 2.0 bei Vodafone zuständig. Attribute, die man eigentlich eher Männern zugesteht. Warum es für alles solche Schubladen geben muss, weiß ich nicht. Und eine Schublade ist eine Frauenquote für mich auch. Ich möchte den Satz: „Glückwunsch, Frau Pandya, dank ihres XX – Chromosoms haben Sie den Job bekommen“, nicht hören. Vielleicht sehe ich das auch nur heute noch so, ich bin jung, habe gerade die Uni beendet und bin euphorisch, mein Berufsleben zu beginnen. Aber auch wenn mich die „Schublade Frauenquote“ irgendwann einmal auf der Karriereleiter nach oben bringt, habe ich wenigstens meinen männertypischen Ausgleich: den Fußball.

Und was Abseits ist, erkläre ich hier:

Jul 2009
24

Die Bundesliga geht wieder los und Vodafone ist mit dabei

Erstellt von Ansgar Heidges (Vodafone)
Veröffentlicht in Entertainment | 3 Kommentare

186x72_poldi_01Kommen wir zum Sport. Köln steht mal wieder Kopf. Grund ist aber diesmal nicht der Karneval, sondern Poldis Rückkehr ins Rheinland. Da viele unserer Mitarbeiter im Rheinland zuhause sind, sorgt dies natürlich auch für Gesprächsstoff unter Kollegen.

Am heutigen Freitagabend können wir Poldi gegen seine alten Münchner Kollegen in Aktion sehen. Er wird sich wohl nichts sehnlicher wünschen als seinen Ex-Kameraden das eine oder andere Törchen einzuschenken. Da bin ich mal gespannt. Alle die am Freitagabend unterwegs sind, müssen übrigens nicht auf dieses Event verzichten. RTL Mobile TV (auf Vodafone) übertragt das Spiel in voller Länge inklusive Vorberichterstattung ab 20.15 Uhr. Für alle, die Vodafone MobileTV noch nicht kennen – das ist Fernsehen fürs Handy. Weitere Infos dazu gibt´s hier.

Lukas Podolski ist ein Phänomen. Schon beim ersten offiziellen Training zog er die Massen an – 20.000 enthusiastische Fans kamen hauptsächlich seinetwegen. Die Erwartungen, die in ihn gesteckt werden, sind riesengroß.

Was ist eigentlich das Geheimnis des „Poldi-Hypes?“
Lukas Podolski hat die Gesetzmäßigkeiten des Fußballs komplett umgekehrt. Ein Fußballer seiner Klasse wechselt normalerweise nach Spanien oder England, um sich international beweisen zu können. Er verzichtet nicht nur auf internationalen Ruhm, sondern auch auf einen Haufen Geld. Warum? Weil er einfach Kölner aus Leidenschaft ist und ihm Freunde und Familie das Wichtigste sind.

Schon als Kind stand Poldi fahneschwenkend im Kölner Fanblock
Wegen dieser Vereinstreue lieben sie ihn – Und natürlich wegen seiner herzerfrischenden, manchmal etwas naiven Art auf und außerhalb des Platzes. Seine manchmal etwas hilflos wirkenden Interviews haben längst Kultstatus erlangt. Mein Lieblingsspruch von ihm ist: „Fußball ist wie Schach – nur ohne Würfel“ Damit ist ja wohl alles gesagt!

Sein „schelmisches Lächeln“ war in den letzten Jahren in München leider eingefroren. Ich wünsche ihm, dass er in Köln wieder zu alter Stärke zurück findet und ihn die enorme Erwartungshaltung der Fans nicht erdrückt. Aber ich denke, er wird´s schon schaffen.