Ich bin nun seit etwas über 10 Jahren Fieldservicetechniker bei Vodafone. Meine Funktion hat aber nichts damit zu tun, dass ich mich um das „field“ , d.h. die Grünpflege an den Vodafone-Gebäuden kümmere, sondern ich betreue die Technik, die eben im Field („Feld“) steht. Ein Mobilfunk-Netz besteht aus vielen tausend Basisstationen, die natürlich auch gewartet und entstört werden müssen. Darüber hinaus werden regelmäßig Kapazitätserweiterungen und Anpassungen an den bestehenden Standorten durchgeführt oder es werden sogar komplett neue Standorte gebaut und in Betrieb genommen. Der Fieldservicetechniker ist also für die ganze Technik rund um die Basisstation zuständig. Das beinhaltet u.a. auch die Anbindung der Station an die Vermittlungsstelle, was meistens über Richtfunksysteme gemacht wird. Auf Grund dessen muss ich natürlich auch auf die Fernmeldetürme hinauf klettern, um dort gegebenenfalls eine ausgefallene Richtfunkanlage zu reparieren. Das kann manchmal ganz schön anstrengend sein, je nach dem wie hoch man mit dem Werkzeug und den Ersatzteilen eben steigen muss. Aber dafür ist die Aussicht, die man von dort oben genießen kann oft grandios und einzigartig. Im Winter jedoch, wenn man das Ganze bei -10 Grad und Schneetreiben machen muss, ist das natürlich weniger spaßig. Leider kann man ja schlecht bis zum Sommer warten bis man die Basisstation wieder entstört.
Zu meinen weiteren Aufgaben gehört die Instandhaltung der Klimaanlagen, Stromversorgungen und Backup-Batterien in den Stationen. Denn auch bei einem Stromausfall muss die Funktion der Basisstation und der Richtfunkanlage sichergestellt sein. Des Weiteren kümmern wir uns auch um die sogenannten Basis-Stations-Controller (BSC), die ein Netz von vielen Basisstationen steuern und verwalten. Diese stehen auch überall verteilt im weiten Feld (im Wald, auf der Wiese oder auch mitten in der Stadt). Und so ist man den ganzen Tag unterwegs im „Field“ als Vodafone-Techniker und somit ist die Bezeichnung „Fieldservicetechniker“ sehr treffend.

nichts, aber ein wenig erstaunt war ich dann schon. Denn wer weiß schon, dass jedes Handy immer noch das Festnetz braucht?
Die Entstehung einer Basisstation ist Teil meiner Arbeit. Kein Standort ist wie der andere; es ist spannend, als Akquisiteurin in der Niederlassung Nord-Ost tätig zu sein. Die ca. 3.000 Standorte, die wir hier insgesamt bereits betreuen, sind etwa so entstanden:






