Tags: ‘Apps’

Dez 2011
16

#FreitApp – Apps, die keiner braucht

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Apps | 1 Kommentar

Oder doch? Schließlich hat jemand diese Apps entwickelt und jemand lädt sie auch runter. Ich selbst teste solche Apps gerne, der Spaßfaktor hält sich zeitlich immer sehr in Grenzen und diese Apps fliegen schnell wieder vom Handy. Dazu zählen diese Apps:

Wer kennt es nicht, das Lichtschwert aus Star Wars mit diesen einzigartigen Geräuschen gaukelt der Umwelt vor, dass sich das Smartphone in ein solches Lichtschwert verwandelt hat. Durch den Bewegungssensor des Telefons werden zuvor genannte einzigartige Geräusche des echten Lichtschwertes mit jeder Bewegung wiedergegeben. Geladen, getestet, gelöscht.

Wem bei dem kalten Wetter unterwegs die Hände frieren, für den ist ein Taschenofen empfehlenswert. Oder ein Smartphone und warme Gedanken. Die App ”Pocket Heat” übernimmt die Wärmefunktion nämlich nicht, zeigt aber auf dem Bildschirm an, dass die Heizspiralen des “Ofens” kalt oder heiß sind. Geladen, getestet, gelöscht.

Gegen kalte Hände im Winter – der Hosentaschenwärmer “PocketHeat”:
 

Apropos unterwegs: Auch unterwegs Durstigen kann geholfen werden. Nicht aber mit diesen Apps: iMilk und iBeer. Das Display zeigt ein Glas, voll mit dem gewünschten Getränk an. Beim Ansetzten an den Mund beginnt der Nutzer, dieses Glas “auszutrinken”. Glas leer, Durst noch da. Geladen, getestet, gelöscht.

Und apropos Glas: Wer hat sich noch nicht gewünscht, einen Sprung oder Riss im Display-Glas zu haben. Wem das einfach nicht gelingen will, hat es heutzutage ganz leicht. Es gibt zahlreiche Apps, die ein gesprungenes Display vorgaukeln. “Broken Screen” zum Beispiel. Geladen, getestet, gelöscht.

Meine abschließende Meinung: Apps, die keinen Sinn machen und für den schnellen Witz sorgen, tun dies zeitlich sehr begrenzt. Das ist ok, solange sie gratis sind. Kosten sie Geld, wird’s ärgerlich.

Kennst Ihr weitere sinnlose Apps? Dann postet sie hier auf dem Vodafone Blog. Ich freue mich auf Eure Rückmeldung.

Bis nächsten #FreitApp!

Okt 2011
05

Musik-Apps im Test: Das Smartphone wird zur “Mobile Jukebox”

Erstellt von Hajar Kayali (Vodafone)
Veröffentlicht in Apps, Entertainment | Keine Kommentare

Ob im Park, beim Einkaufen oder auf dem Weg zur Arbeit – Musik-Apps ermöglichen es, Lieblingstitel unterwegs zu hören, neue Musik zu entdecken und das Smartphone zum eigenen Mischpult umzufunktionieren. In virtuellen App Stores wie dem Android Market offenbart sich ein weites Angebot an Musikdiensten. Von Mobilfunkservices wie „Vodafone Live Music“ bis zu „Simfy“ oder „Amazon“. Nun stellt sich die Frage, welche App die Bessere im Jukebox-Kampf ist. Ich habe einige Apps getestet, um genau dieser Frage auf den Grund zu gehen. Das ist dabei raus gekommen; der Fairness halber in alphabetischer Reihenfolge angeordnet.
A wie Amazon: Die Amazon MP3-App für Android ist kostenlos. Sie verbindet Musicstore und Player miteinander, sodass gekaufte Titel direkt auf dem Smartphone gespeichert und jederzeit abgespielt werden können. Nach der App-Installation kann man sofort per Suchfunktion nach Interpreten oder Titel suchen. Jedoch kann man die Stücke vor dem Kauf nur einige Sekunden anhören. Der Preis pro Download liegt bei 68 Cent. Amazon bietet allerdings keine monatliche Flat oder ein Vorteilspaket an. Sobald man einen Song kaufen möchte, benötigt man zudem einen eigenen Amazon Account. Das Songangebot mit über 16 Millionen Songs und rund einer Million Alben ist beeindruckend. So lassen sich dort im Gegensatz zu anderen Anbietern auch „No names“ wiederfinden.
Die nächste App im Test trägt nicht wie erwartet den Anfangsbuchstaben „B“ – sondern „N“ wie „Napster“. Die App selbst ist kostenlos. Für die Nutzung muss man sich zunächst bei „Napster Music-Flatrate + Mobile“ anmelden. Dann hat man die Wahl zwischen 15 Millionen Songs, die wie bei Amazon mit Android-Smartphones oder iPhones kompatibel sind. Für 12,95 Euro im Monat kann der User unbegrenzt Musik in voller Länge streamen, ohne pro Track zahlen zu müssen. Die Titel oder Interpreten können in der eigenen Playlist gespeichert werden und so auch offline angehört werden. Außerdem sind über 100 Radio Channels und Playlists vorprogrammiert, auf denen Exclusiv-Interviews mit Künstlern, Diskografien oder Biografien übertragen werden.
„Simfy“ stellt wie Napster auch eine App dar, die Musik gegen eine monatliche Gebühr „verleiht“. So kann man gezielt unter den, hier allerdings nur 8 Millionen Songs, nach Titel oder Künstlern suchen und unbeschränkt Musik hören. Wenn man sich einen Premiumaccount anlegt, hat man die Möglichkeit für nur 9,99 Euro eine eigene Musikbibliothek anzulegen, um die Songs offline anzuhören. Der Premiumaccount ist jedoch nicht zwingend: Die Musik kann auch jederzeit kostenlos über den Browser abgespielt werden. Dies ist besonders für Sparfüchse ein sehr gutes Angebot. Zudem sind die Registrierung zu Beginn und die Bedienung sehr simpel und übersichtlich gehalten. Daumen hoch für Simfy!
Last but not least gehen wir auf unseren eigenen Musikdienst ein: Die Vodafone Music App arbeitet ähnlich wie die Amazon App. Aus einem 6 Millionen großen Sortiment kann man seine Lieblingshits suchen und ganz einfach und schnell aufs Smartphone runterladen. Die einzelnen Downloads gibt es ab 69 Cent. Der Vorteil gegenüber Amazon ist, dass Vodafone ein Vorteilspaket anbietet. So kann man für nur 4,99 Euro im Monat zehn Songs runterladen. Also kommt man pro Einzeltitel nicht mal auf 50 Cent. Ein großes Plus erhält ebenfalls die Bezahlmöglichkeit: Die Kosten werden automatisch mit der nächsten Telefonrechnung berechnet. So ist im Gegensatz zu den oben genannten Musikdiensten keine Kreditkarte nötig. Die Vodafone Music App ist nur für Vodafone-Kunden verfügbar.

Sep 2011
23

Vodafone Mobile Clicks 2011 – zum Finale ein PICNIC!

Erstellt von Gregor Schulte (Vodafone)
Veröffentlicht in Apps, Neues, Vodafone | Keine Kommentare

Wie ihr in den letzten Wochen an dieser Stelle ausführlich nachlesen konntet, hat Vodafone mit dem Mobile Clicks Startup Wettbewerb dieses Jahr zum vierten Mal seit 2008 die besten Jungunternehmen mit Geschäftsideen für das mobile Internet gesucht. Der Auftakt zu Mobile Clicks fand im April auf der Next Web Conference statt, woraufhin in den Vodafone-Landesgesellschaften Deutschland, Großbritannien, Irland, Niederlanden, Spanien, Portugal und Türkei über hundert Startups am größten Wettbewerb seiner Art teilgenommen haben. Ende August hatte es die Nationale Jury beim Deutschen Mobile Clicks Final-Event mit Mobile Monday in Berlin richtig schwer, aus den Deutschen Finalisten die 6Wunderkinder als Landesgewinner auszuwählen. Seitdem habe ich den 6Wunderkindern aus dem Deutschen mobile Startup Cluster Berlin mit Ihrer Produktivtätsplattform Wunderlist die Daumen gedrückt.

 Auf der PICNIC Convention in Amsterdam wurden letzten Freitag die internationalen Gewinner von der globalen Jury gekürt, um die Nachfolge der Vorjahresgewinner Nulaz, Layar und Cardmobili als Vodafone Mobile Clicks Champions anzutreten.

And the winner is…Tiendatek! Die Siegprämie von 150.000€ geht an das Spanische Startup Frogtek für Ihren Service, der Ladenbesitzern in Entwicklungsländern per Android Smartphone und Barcode-Reader App ein Point-of-Sale System zur Verfügung stellt, welches selbst kleinsten Einzelhändlern richtiges Inventarmanagement und Buchhaltung ermöglicht. Der auf 50.000€ dotierte zweite Preis geht an Parcel Genie aus England, dem ersten Instant-Gift-Messaging Service, mit dem das Versenden echter Geschenke so einfach funktioniert wie das Verschicken einer SMS.

Und direkt bei der ersten Teilnahme von Vodafone Deutschland beim Mobile Clicks Wettbewerb haben es die 6Wunderkinder mit einem hervorragenden dritten Platz unter den sehr starken Finalisten auf’s Mobile Clicks Podium 2011 geschafft! Dazu noch einmal von unserer Seite herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die Weiterentwicklung des Service mit Wunderkit.

Das Statement der 6Wunderkinder: “Wir fühlen uns geehrt, vor einer internationalen Jury den 3. Platz eines europäischen Startup Wettbewerbs erreicht zu haben. Dieser Erfolg hat uns bestärkt, noch mehr Energie und Ehrgeiz in die Umsetzung unserer Vision zu investieren! Der Wettbewerb war beeindruckend.”

 


 
Die hohe Qualität der Vodafone Mobile Clicks Gewinner 2011 hat mich nicht nur in meiner Funktion als New Business Developer bei Vodafone beeindruckt, sondern auch persönlich begeistert. Diese tollen Geschäftsideen der passionierten Jungunternehmer sind mehr als nur irgendwelche Apps, sondern viel mehr Service-Plattformen mit nachhaltigen Geschäftsideen, die den Nutzern langfristig einen echten Mehrwert bieten. Denn genau das suchen wir mit Vodafone Mobile Clicks: Mobile Innovationen, die für jeden per Smartphone nutzbar sind und somit unser Leben Stück für Stück ein wenig besser machen.

Sep 2011
22

Mit Blogger-Kollegen im Gespräch: Interview mit Marc Schaubs von Nimbuzz

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Neues | Keine Kommentare

Während der IFA 2011 traf ich viele interessante Menschen. Einer davon war Marc Schaubs, der für den deutschsprachigen Bereich von Nimbuzz bloggt. Im Kennenlerngespräch habe ich Marc Fragen gestellt. Umgekehrt stellte er mir Fragen, meine Antworten findet Ihr im Nimbuzz Blog.

Was waren die drei wichtigsten Dinge, wegen denen Du zur IFA gefahren bist?

Ich wollte eigentlich “nur” die Stände von drei Firmen besuchen: Samsung, HTC und BlackBerry. Samsung, da sie in letzter Zeit sehr häufig in die Schlagzeilen geraten sind durch die Rechtsstreitugkeiten mit Apple. HTC um mir deren neueste Entwicklungen anzusehen. Und, da ich großer BlackBerry-Fan bin, wollte ich mir die neuen OS7-Modelle von RIM, in die der Hersteller alle Hoffnungen setzt, anschauen.

Und hast Du alles gesehen, was Du sehen wolltest?

Das die IFA 2011 groß sein wird, konnte ich mir denken. So groß hatte ich sie mir jedoch nicht vorgestellt. Folglich reichten die sechs Stunden, die ich hatte, nicht aus. Am meisten war ich mit “verlaufen” beschäftigt. Aber an zweiter Stelle kamen direkt sehr interessante Gespräche mit noch interessanteren Leuten: so habe ich beispielsweise mit Sarah Nuru, dem deutschen Topmodell ein kurzes Gespräch gehabt. So hab ich beispielsweise aus ihr herauskitzeln können, dass auch sie ein Smartphone, das Samsung Galaxy S2, nutzt.

Was hat Dich am meisten beeindruckt?

Auch wenn es jetzt ein bißchen geheuchelt klingt: euer LTE war das Highlight in meinen Augen. Real dreimal schneller als mein DSL zu Hause fand ich sehr beeindruckend!

Wenn Du nur drei Apps auf Deinem Smartphone haben dürftest, welche wären das?

Das ist einfach:
- Nimbuzz - damit kann ich mit Freunden Kontakt halten: ICQ, Facebook, MSN – alles in einer App. Und auch wenn ihr das nicht gern hört: Damit kann ich kostenlos weltweit telefonieren. ;)
- Telmap Navigator Beta - eine kostenlose Navigation. Die bringt mich überall hin: Berlin, Köln oder das Restaurant um´s Eck. Leider kannte sie den Messeaufbau der IFA nicht.
- Twitter – mit der richtigen Timeline bleibst du immer auf dem Laufenden, was in der Welt passiert.

Und welches Smartphone würdest Du mitnehmen?
Schwierig. Kann ich zwei nehmen? An erster Stelle auf jeden Fall der neue BlackBerry Bold 9900. Denn hier trifft die Geschwindigkeit des iPhones auf die Zuverlässigkeit eines BlackBerry. Aber auch das Samsung Galaxy S2 LTE hat mich beeindruckt. 1,5GHz DualCore, 4,5Zoll Touchscreen und LTE ist in allen Bereichen eine Benchmark.

Ich habe Dich hoffentlich mit der Download-Geschwindigkeit von LTE beeindrucken können. Was wäre für Dich der Hauptgrund, LTE zu nutzen?

Ich glaube einen Hauptgrund gibt es da nicht. Es ist die Gesamtheit, die das Produkt so gut macht. Es kombiniert die Geschwindigkeit von DSL mit der Flexibilität von UMTS. Egal wo ich gerade bin und was mir durch den Kopf geht: ich kann es bloggen. Außerdem ermöglicht oder verbessert es die Nutzbarkeit von anderen Anwendungen: so kann ich mir beispielsweise vorstellen, dass es demnächst zum guten Ton gehören wird, damit Videotelefonate in FullHD und digitaler Klangqualität zu nutzen. Oder die nächste WM wird im mitten in einem Park mittels HD-Beamer geschaut. Diese Übertragungsgeschwindigkeiten ermöglichen fast alles.

Du bloggst für die deutsche Ausgabe von Nimbuzz und das neben Deinem eigentlichen Beruf – was reizt Dich besonders an der Aufgabe?
Ich denke, dass die Welt durch Soziale Medien ein Stück näher zusammenrückt. MeinVZ, Facebook und Xing, es gibt kaum noch Menschen, die nicht in einem sozialen Netzwerk sind. Verwandte, die im Ausland leben, sind nur noch einen Mausklick entfernt und ich kann an ihrem täglichen Leben teilnehmen. Wir bei Nimbuzz lassen dich diese Welt in die Tasche stecken: dein Facebook-Chat ist always on. Schnappschüsse kannst du wie eine Email in Sekundenschnelle übertragen. Und mit der Telefonfunktion mit digitaler Klangqualität klingt es, als würde dein Gesprächspartner direkt neben dir sitzen. Mir gefällt es, diese Welt mit zu gestalten, so stammt der Vorschlag für die zum Beispiel kürzlich implementierten Übertragungsberichte bei Nimbuzz von mir.

Aug 2011
31

Vodafone Mobile Clicks Finale Deutschland – and the winner is…

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Apps, Vodafone | Keine Kommentare

Montag Abend war es soweit. In der ‘Home Base Berlin’ trafen die fünf Finalisten des deutschen Vodafone Mobile Clicks Awards 2011 auf die Jury. Zufällig traf ich vor Beginn der Veranstaltung einige Mitglieder von 6wunderkinder. Ob sie nervös seien, fragte ich. Nö, gaben sie fast siegessicher zurück. Ich glaube aber, dass sich das kurz vor der Verkündung des Ergebnisses geändert hatte. Die Juroren und rund 100 Gäste verfolgten die Präsentationen der Startups. Nur 20 Sekunden pro Powerpoint-Folie hatten die Präsentatoren, um ihre Ideen zu präsentieren, insgesamt rund sechs Minuten. Anschließend konnte die Jury sechs Minuten lang Fragen stellen. Alle Teilnehmer überzeugten mit innovativen Ideen. Klar, sonst hätten sie es wohl nicht ins Finale geschafft.

Nach der intensiven Beratung der Jury (es soll heiße Diskussionen gegeben haben, bis man zu einem einstimmigen Ergebnis kam), trafen sich alle zur Siegerverkündung wieder. Heike Scholz, Gründerin von ‚mobile zeitgeist‘ und Mitglied der Jury, verkündete dann den Sieger: 6wunderkinder. Na schau an. Da war das siegessichere Auftreten also doch nicht unbegründet.

Noch einmal herzlichen Glückwunsch zum Sieg und zum Trost an die anderen Teilnehmer: Nicht traurig sein, Ihr wart alle toll. Aber es kann halt nur einen geben.

Am 15. September geht es weiter beim Vodafone Mobile Clicks Finale in Amsterdam.