Tags: ‘android’

Aug 2011
23

Apprechnung – mobiles Bezahlen ganz einfach

Erstellt von Hajar Kayali (Vodafone)
Veröffentlicht in Apps, Neues, Vodafone | 23 Kommentare

 

Neu im Market: Zahlen
per Rechnung

Man nehme ein Android-Smartphone, besuche damit den Android-Market, suche sich eine lustige App aus, bezahle sie mit der Kreditkarte und schon kann der Spaß

…Moment… Kreditkarte? Was denn für eine Kreditkarte? Ich jedenfalls besitze keine. Das ist auch gut so, weil ich sonst mit meinen zarten 20 Jahren schon längst Privatinsolvenz hätte beantragen müssen. Also was nun?

Vodafone hat jetzt eine Lösung gefunden, die auch ohne Kreditkarte das Bezahlen von kostenpflichtigen Android-Apps einfacher und schneller ermöglicht – nämlich per Mobilfunkrechnung oder Prepaid-Guthaben. Der Rollout dieser Bezahlmöglichkeit hat bereits letzte Woche begonnen und wird bis Ende des Monats für alle Vodafone-Kunden abgeschlossen sein, die ihr Android-Smartphone direkt über Vodafone bezogen haben.

Um über die Mobilfunkrechnung oder das Prepaidguthaben im Android Market bezahlen zu können, loggt man sich mit seiner Google-Mailadresse im Android-Market ein. Bei jedem Kaufvorgang steht dann neben Kreditkarte auch die Bezahlung über das Vodafone-Konto zur Auswahl. Voraussetzung ist jedoch, dass das Smartphone bei Vodafone gekauft wurde.

Mobiles Bezahlen über Handyrechnung oder CallYa-Guthaben ist bis zu einem Betrag von 30,- Euro je Vorgang möglich. Nach dem Kauf erhält der Vodafone-Kunde eine Bestätigungsmail auf seinen Google- Mailaccount – also direkt auf’s Handy.

Alle Einkäufe erscheinen auf der nächsten Mobilfunkrechnung unter „Vodafone Mobiles Bezahlen“. Bei CallYa-Kunden werden die Kosten direkt vom Prepaid-Guthaben abgezogen.

Ich könnte mir vorstellen, dass das Bezahlen per Handy über das Vodafone-Konto nun von vielen Menschen, die keine Kreditkarte besitzen, genutzt wird. Ich jedenfalls fühle mich nun nicht mehr ausgegrenzt und kann aus dem ganzen Angebot auswählen. Es lebe der Fortschritt!

Auf dem developer Blog von Vodafone gibt es weitere Infos zum Bezahlen per Mobilfunkrechnung.

Was meint Ihr dazu? Favorisiert Ihr Kreditkarte oder Mobilfunkrechnung beim Bezahlen im Market? Was müssen Apps leisten, damit Ihr bereit seid, dafür zu zahlen?

Ein kleiner Hinweis noch zum Schluss – Bezahlen per Handy soll in den nächsten Monaten auch auf andere Betriebssysteme und App-Stores ausgeweitet werden. Wenn es soweit ist, informieren wir Euch…

Jul 2011
01

Eine App, sie alle zu binden….

Erstellt von Kay Fritz (Vodafone)
Veröffentlicht in Apps, Technisches | 3 Kommentare

… und sie ins Dunkel zu treiben, oder auch nicht, entscheidet selber.

Heute möchte ich mich Christoph mit dem App-Match anschließen, aber nachdem er uns den Weg im Beton-Dschungel gezeigt hat, will ich euch eines der bekanntesten Tools vorstellen, aber auch auf seine Gefahren hinweisen.

Gehört ihr zu der Gruppe von Android-Usern, die viel Zeit im Market verbringen und alles ausprobieren, das nicht niet- und nagelfest ist? Dann möchte ich euch Advanced Task Killer (ATK) an die Hand geben, falls ihr es noch nicht kennt. Auch das schönste Google-Phone geht ab einer gewissen Zahl von Programmen in die Knie, denn der Speicher ist nun mal begrenzt.

Spätestens wenn mein HTC Desire fühlbar langsamer wird, liegt nichts näher, als den Memory wie auf dem PC zu bereinigen. Die Lösung liegt in Advanced Task Killer, das Programme schließt, die noch im Hintergrund laufen und damit den Speicher aufräumt. Die kostenlose App von ReChild existiert dabei auch in einer werbefreien, aber kostenpflichtigen Version und könnte euer Leben bereits seit zwei Jahren viel einfacher machen.

Beim Start sind bereits alle Programme, die geschlossen werden sollten, markiert und lassen sich mit einem Click stoppen. Das Ganze dauert nur wenige Sekunden und lässt sich automatisieren oder editieren. Auch wenn ihr technisch gar nicht bewandert seid, könnt ihr mit dieser App schnell einiges schließen, ohne euer Telefon damit zu gefährden.

Aber die Einfachheit hat auch seine Macken. Startet ihr das Programm nämlich direkt nach dem Booten, werdet ihr feststellen, dass schon einige Programme laufen: “Hab ich doch gar nicht gestartet”, ist der allgemeine Aufschrei. Auch wenn das Schließen dieser Programme im Normalfall nicht das Betriebssystem stoppt, fehlt euch danach vielleicht ein liebgewordenes Feature, das ihr damit gar nicht in Verbindung gebracht hättet. In diesem Fall ist ATK auch dann nutzlos, wenn die Tools nach kurzer Zeit sowieso von alleine starten. Das Einzige, was ihr mit dem andauernden Ausführen von Advanced Task Killer erreicht ist, dass euer Akku schneller leer ist – und das will die Großzahl der Nutzer doch wohl eher verhindern.

Also entscheidet selber – eine Installation kann sicher nicht schaden, aber es gibt auch genug Konkurrenz-Produkte – also, welches nutzt ihr? Und wenn ihr mir das nicht verraten wollt, dann baut wenigstens mal wieder ein Papier Auto, wie der Herr im Video.

Mai 2011
19

Wie kommen die Updates aufs Handy? Ein Post von Kay und Gregor

Erstellt von Gregor Schulte (Vodafone)
Veröffentlicht in Technisches | 13 Kommentare

Hier ist endlich der von Carmen angekündigte Blogpost. Daran habt ihr offensichtlich nicht mehr geglaubt. Ich hoffe dennoch, dass dieser Artikel viele eurer Fragen beantwortet. Google hat sich ja vor ein paar Tagen auf ihrer I/O, der Entwicklerkonferenz, mit Industrie-Partnern zusammen getan, um die Prozesse rund um Updates zu verbessern. Einer der Partner sind wir.

Dann wollen wir mal der Frage nachgehen, was eigentlich im Hintergrund passiert, damit die Updates aufs Handy kommen.

Smartphones, Superphones, Tablets – ich liebe diese Teile. Personal Computing und der Umgang mit dem Internet, wie wir es heute kennen, wird mobil. All das fasziniert mich nicht nur an meiner Arbeit in der Abteilung New Business Development & Innovation jeden Tag aufs Neue. Die nicht abreißende Flut an neuen Gadgets begeistert mich auch privat so sehr, dass mich mein Handy meist nach spätestens einem halben Jahr langweilt und etwas Frischeres her muss.

Genauso geht es mir mit Software. Das rasante Tempo, in dem sich die Software-Plattformen auf mobilen Geräten weiterentwickeln, ist wirklich atemberaubend. Beinahe im Monatsrhythmus erscheinen Aktualisierungen mit neuen Funktionalitäten, die man unbedingt selbst auch auf den „alten“ Geräten haben möchte – z.B. Flash oder save2SD für Android ab Version 2.2.

Aber wann gibts die Updates auch für die „alten“ Handys auf dem Markt?
Genau das habe ich mich auch gefragt und meinen Kollegen Kay aus dem Vodafone Test & Innovation Center kontaktiert.

Generell muss man vorab sagen: Die Landschaft an Betriebssystemen im Smartphone-Geschäft ist vielfältiger und komplizierter als auf dem PC-Markt. Neben Apples iOS boomt Google Android als am schnellsten wachsende Plattform. Das Symbian Betriebssystem von Nokia hat in Deutschland immer noch große Marktanteile, während BlackBerry bei Geschäftskunden führend ist und Microsoft mit Windows Phone 7 einen neuen Angriff gestartet hat.

Jedes dieser Betriebssysteme hat eigene Prozeduren, um die Geräte mit der neuesten Software zu versorgen. Aber egal, um welches Update es geht, wir als Anbieter müssen ein bestmögliches Funktionieren garantieren. Daher stellt das Test & Innovation Center mit aufwändigen Tests sicher, dass neue Software auch so funktioniert, damit sie in unserem Mobilfunk- und Festnetz funktioniert. Was das Netz angeht, so ist der Betrieb und Ausbau unseres Netze nicht ganz so trivial, wie man zum Beispiel im Blogpost meines Kollegen Ingo nachlesen kann.

Bei Systemen wie Android oder Windows Phone 7 gibt es zudem eine große Auswahl an Hardware-Herstellern, die die Software mit allen möglichen Anpassungen auf verschiedensten Endgeräten anbieten.

Jedes Update für jedes einzelne Smartphone-Modell ist ein Projekt in Kooperation zwischen dem Anbieter der Software, dem Hardware-Hersteller und dem Netzbetreiber. Vodafone Deutschland bringt pro Jahr mehr als 100 Geräte auf den Markt. Da je Gerät zwischen fünf und sieben Software-Testzyklen anstehen, gehen bei Kay und seinen Kolleginnen und Kollegen jährlich über 500 Software-Versionen durch alle Prozesse.

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Mrz 2011
03

Schnelle, praktische Nutzer-Erfahrung – das Nexus S ist da

Erstellt von Carmen Hillebrand (Vodafone)
Veröffentlicht in Neues | 53 Kommentare

'Mein' Nexus S

Einige Argusaugen unter Euch (ein Leser von mobiFlip) haben es bereits gesehen: Das Nexus S gibt es ab sofort, bei Vodafone zu kaufen. Hier geht es zum Shop. Fast unnötig zu erwähnen, dass es die neueste Android-Version für Smartphones hat, Gingerbread. Und da ich es selbst gerade im Test habe, kann ich nur bestätigen, dass es ohne Vodafone-Branding ist. Auch wenn ich persönlich Smartphones mit Metalloptik und -haptik bevorzuge, bin ich schlichtweg begeistert von der Geschwindigkeit dieses Geräts, das zeigt sich insbesondere bei der Darstellung von Google Earth und dem Abspielen von Youtube-Videos. Was die Nutzer-Erfahrung angeht, so lobe ich mir, dass das Gerät mir alle Apps, die ich schon auf dem Samsung Galaxy Tab installiert hatte, automatisch anzeigt. Und das direkt nach Eingabe meines Google-Accounts! Das ist Zeitersparnis pur!

Mein äußerst kritischer Kollege Dirk, auch Pressesprecher, sieht das genauso.  Er schmiss mir gerade zu, dass das Nexus S auch gut in der Hand liege. Wir hatten beide vor der CeBIT dankenswerterweise von Samsung (danke Susanne an dieser Stelle!) je ein Gerät zum Ausprobieren bekommen. Das hatte ich z.B. Martin Thielecke oder Steve Chippy Paine von Carrypad vorgeführt. Steve hatte es schon auf dem Mobile World Congress gesehen.

Oder was meint Ihr?  Mal unabhängig von der Diskussion um das Display (AMOLED oder LCD TFT).

Aug 2010
23

Ab heute – Das Android 2.2. Update für das HTC Desire

Erstellt von Carmen Hillebrand (Vodafone)
Veröffentlicht in Technisches | 36 Kommentare

Auch wenn Ihr es vielleicht schon gelesen habt, hier nochmals zur Sicherheit: Endlich ist es soweit! Ab heute steht das Android 2.2. Update (Froyo) für das HTC Desire zur Verfügung. Das Update wird als ‚Firmware over the Air’ (FOTA) geschickt, d.h. wenn Ihr das HTC Desire bei uns gekauft habt, wird Euch ein Pop-Up Fenster angezeigt, in dem genau erklärt wird, um welches Update es sich handelt und was Ihr tun müsst, um dieses Update herunterzuladen. Und, was haltet Ihr von Froyo? Ich hab’s mir soeben runtergeladen und hatte noch keine Zeit, mir es näher anzuschauen…