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Welttag der sozialen Kommunikationsmittel: Eine Evolution

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Am 24. Januar ist der offizielle Welttag für soziale Kommunikationsmittel (WdsK). Und auch wenn Facebook, Instagram und Co. heute nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken sind, war das nicht immer so. Wir klären, wer sich diesen Tag überhaupt ausgedacht hat und geben Dir einen Überblick über die Evolution der sozialen Kommunikationsmittel seit Erfindung des WdsK – denn ob Du es glaubst oder nicht, auch das gute alte Telefonieren gehört mit dazu.

Keine Erfindung der sozialen Netzwerke

 

Viele würden wahrscheinlich auf die Idee kommen, dass der Welttag der sozialen Kommunikationsmittel von Facebook, Skype oder von der Telekommunikationsindustrie geschaffen wurde. Aber damit ist man witzigerweise auf dem völlig falschen Dampfer – denn der Papst höchstpersönlich ist verantwortlich für den Tag, an dem das soziale, kommunikative Miteinander gefeiert wird. Im Jahr 1967 wählte Papst Paul VI. den 24. Januar als Fest für den heiligen Franz von Sales aus, welcher als Schutzpatron der Journalisten gilt.

 

Evolution der Kommunikation


Seit der Einführung des Welttages vor knapp 50 Jahren hat sich viel getan –  wie Du mit Freunden kommunizierst, aber auch wie Du Informationen vermittelt bekommst.

 

Smiling receptionist at workStell Dir mal vor, wie grundlegend anders der damalige Alltag gewesen sein muss: Ende der 60er-Jahre gibt es genau zwei Fernsehprogramme und längst nicht jeder Haushalt besitzt ein eigenes Telefon. Massenkommunikation läuft hauptsächlich über die Tageszeitungen ab. 1989 kommt das Internet dazu, 1992 die ersten Mobiltelefone und 1998 geht Google an den Start. Nachdem die ersten Geschäftsleute in den 90ern noch teilweise für Handys belächelt wurden, ist Kommunikation ohne das Mobiltelefon heute unvorstellbar – schnell und ortsunabhängig kann man nun Geschäfte abwickeln oder sich nach den Liebsten zuhause erkundigen.

 

Mit der Entwicklung des Internets zu einem Medium für jedermann verschob sich Anfang der 2000er-Jahre die Kommunikation mit Nachrichten zunehmend ins Netz. Ob mit dem PC, Laptop, Tablet oder dem Handy – soziale Kommunikation wird durch das Internet allgegenwärtig und noch flexibler.

 

Die soziale Kommunikation 2016

 

devices collectionModerne Smartphones sind, wie schon in den letzten Jahren, besonders beliebt als Kommunikationsmittel. Wenn Du spät dran bist, klingelst Du kurz durch und Dein Freund ahnt häufig schon, wenn Dein Anzeigebild auf seinem Display erscheint, dass Du Dich um ein paar Minuten verspätest. Bist Du noch in der Vorlesung und kannst noch nicht telefonieren, dann verschickst Du eine knappe SMS, eine Nachricht per Messenger-App oder eine PN über Facebook – schnell und von überall unkompliziert läuft die Kommunikation von heute.

 

Vor gut 25 Jahren sah das noch völlig anders aus: Man wartete neben dem Haustelefon auf den Anruf des Schwarms, um ihn bloß nicht zu verpassen. Klingelte das Telefon unerwartet, dann musste man sich vorstellen und war gespannt, wer da wohl am anderen Ende Leitung etwas von einem wollte.
Eine Wunschvorstellung aus der Vergangenheit war auch die Videotelefonie, von der man sich erhoffte, Verwandten und Bekannten endlich mal wieder in lachende Gesichter schauen zu können – auch wenn sie am anderen Ende der Welt wohnten. Diesen Wunsch konnte die Technik vor gut 10 Jahren erfüllen, sodass es heute völlig normal ist, der Tante aus der Schweiz nicht nur „Danke“ für den selbstgestricken Pulli zu sagen, sondern ihr auch direkt zu zeigen, wie gut er passt.

 

Hat denn niemand die Nummer von Max?

 

Nach der Schule gingen viele ihren eigenen Weg – auch Du hast vielleicht den einen oder anderen Freund aus den Augen verloren. Wer sich dann nach einigen Jahren doch mal wieder melden wollte, musste aufwändig recherchieren. Die Telefonnummer war nicht mehr vergeben, umgezogen war der Kumpel auch und man fand niemanden, der noch in Kontakt mit ihm stand.

 

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Das war oft der Fall – bis Ende 2003 das Web 2.0 Einzug in unser Leben erhielt. Zunächst MySpace, dann StudiVZ und nun erlaubt Dir Facebook, allen Bekannten und Verwandten zu schreiben, mit denen Du in Kontakt bleiben möchtest. Und die Wahrscheinlichkeit, die meisten Deiner früheren Bekanntschaften wiederzufinden, ist hoch: Derzeit nutzen 28 Millionen Deutsche Facebook.
Den heutigen Tag der sozialen Kommunikationsmittel könntest Du also zum Anlass nehmen, eine längst überfällige Nachricht an einen guten alten Freund zu schreiben, mal wieder Deine Oma anzurufen oder – wenn Du Dich ganz abenteuerlustig fühlst – einfach Deinem Partner, Deinen Mitbewohnern oder Deinen Eltern einen kleinen Zettel mit Grüßen auf dem Küchentisch zu hinterlassen.

 

Wie hat sich Dein persönliches Kommunikationsverhalten in den letzten Jahren geändert? Nutzt Du E-Mail, Messenger oder schreibst Du vielleicht gerne auch mal den einen oder anderen Brief?

 

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