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Sicherung der Telefonnetze in Hochwassergebieten

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Die Hochwasser-Katastrophe bewegt ganz Deutschland und natürlich auch Vodafone. Wir haben auf Management-Ebene eine Task Force gegründet, die sich Tag und Nacht mit der aktuellen Lage befasst. Viele Technik-Spezialisten sind vor Ort im Einsatz und leisten alles menschenmögliche, damit unser Netz trotz der Wasserfluten so stabil bleibt wie eben möglich. Denn wir wissen: Die Rettungskräfte koordinieren ihre Arbeit per Mobilfunk und Festnetz. Und die Menschen, deren Häuser unter Wasser und Schlamm stehen oder von der Flut akut bedroht sind, haben einen großen Kommunikationsbedarf. Natürlich sind bei einer solchen Jahrhundert-Katastrophe Netzausfälle nicht ganz zu vermeiden. Wir hatten beispielsweise Störungen innerhalb von Chemnitz, wo wir Baugruppen austauschen mussten. IMG-20130603-00092In Boxdorf bei Dresden machte uns ein Stromausfall zu schaffen und in Passau sind Sendestationen ausgefallen, der Mobilfunk-Verkehr kann hier aber noch durch umliegende Standorte versorgt werden. An unserer Mobilfunk-Vermittlungsstelle in Dresden haben wir Sperrsysteme gegen die Wassermassen aufgebaut und alle nur erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Der Standort ist bis dato besetzt und arbeitet störungsfrei. Hier können wir jetzt allerdings nicht mehr viel mehr tun als hoffen, dass alles gut geht. Die kritischen Zeiten stehen nach unseren Berechnungen noch bevor. So erwarten wir für unser Technik-Gebäude in Dresden den Scheitelpunkt erst am Donnerstag.

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Einige Innenstädte im Süden und Osten stehen bekanntlich unter Wasser und Vodafone-Geschäfte sind davon betroffen. Sie können wahrscheinlich erst nach gründlicher Renovierung neu eröffnet werden. Selbstverständlich gibt es auch Vodafone-Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich für Rettungsorganisationen wie THW und DRK engagieren und jetzt vor Ort mit anpacken. Allen Helfern sagen wir auch von hier aus: „Ein herzliches Dankeschön“. Ebenso haben wir in unseren Reihen Kolleginnen und Kollegen, deren Häuser und Wohnungen von der Flut heimgesucht werden. Dass sie jetzt zuhause dringend gebraucht werden, ist uns als Unternehmen völlig klar. Einige Mitarbeiter in den betroffenen Regionen nutzen aktuell das Home Office, um einerseits zu Hause auf Veränderungen der Hochwasserlage reagieren zu können oder – bei geschlossenen Schulen und Kitas – die Kinderbetreuung zu sichern.

Ebenso klar ist auch, dass es noch ein hartes Stück arbeitet wird, damit wir unser Netz stabil halten. Wir leisten – wie erwähnt – alles menschenmögliche im Kampf gegen diese schwere Naturkatastrophe. Wir bitten aber auch um Verständnis, wenn in dieser besonderen Situation nicht alles ganz so rund laufen sollte wie an normalen Tagen. Wir werden Sie hier im Blog und auf Twitter auf dem Laufenden halten.

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