Dez 2011
29

Der neue Berliner Flughafen “fliegt auf Vodafone”

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Neues, Vodafone | Keine Kommentare

Flughafen-Codes wie DUS, AMS oder LAX kennen viele Reisende bereits. Das Kürzel BER werden wir uns ab Mitte nächsten Jahres einprägen dürfen. Dann nämlich eröffnet der neue Hauptstadt-Flughafen ‚Berlin Brandenburg Willy Brandt‘. Die gesamte Erschließung und Vernetzung mit IT-Lösungen kommt von Vodafone. Mehrere Leitungswege sorgen für Ausfallsicherheit und damit für einen störungsfreien Ablauf bei Polizei, Zoll, Deutscher Flugsicherung und den  Fluggesellschaften. Außerdem werden über die Glasfaserverbindungen von Vodafone die IT-basierte Gepäckabfertigung, die Kommunikation in Non-Aviationsbereichen des Terminals oder von verkehrstechnischen Anlagen auf dem Flughafengelände gesteuert. Nach fast sechs Jahren Bauzeit wird Europas modernster Flughafen am 3. Juni 2012 in Betrieb genommen. Die Vernetzung stellte Vodafone nun fertig.

Wer sich über die Entwicklungen am Flughafen BER informieren möchte, dem Empfehle ich – von Blog zu Blog – den  Blog der Berliner Flughäfen.

Dez 2011
09

Wheelmap: Crowdsourcing für eine gute Sache

Erstellt von Christian Rapp
Veröffentlicht in Vodafone | 2 Kommentare

Vor ein paar Tagen hat Raul Krauthausen seine Reiseroute bis Weihnachten auf Google+ wie folgt gepostet: “(Raul Krauthausen) is up up and away: Berlin > Brussels > Hamburg > Paris > Berlin > Cologne > Berlin > Venice > Berlin > X-Mas”. Nun bin ich selbst derzeit ständig zwischen Berlin, Hamburg und Düsseldorf unterwegs. Und aus eigener Erfahrung kann ich da nur sagen: Respekt! Der Goldstatus beim Kundenbindungsprogramm der Airline seines Vertrauens dürfte greifbar sein. Ich sehe kolumbianische Kaffeespezialitäten, serviert von serviceorientiertem Fachpersonal und noch viel mehr.

Was viele von uns – ich nehme mich da nicht aus – meist nicht sehen: Dass für Menschen im Rollstuhl ein solcher Reiseplan durch nicht zu überwindende Hürden zur Tortur wird. Mal eben in Paris einen Kaffee trinken? Kann schwierig werden, wenn zum Café zwei Stufen führen. Geld abheben in Köln? Unmöglich, wenn man nicht an den Automaten kommt.

Raul Krauthausen ist durch eine Glasknochenkrankheit Rollstuhlnutzer. Und während seines Auftritts bei der TEDx Berlin erzählt er mitreißend und humorvoll, wie er gemeinsam mit einem Freund auf die Idee zu Wheelmap kam, einer Onlinekarte für Rollstuhlfahrer:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=I13yL8ygwhk

Wheelmap zeigt die Rollstuhltauglichkeit und Zugänglichkeit von öffentlichen Bereichen, wie Cafés, Museen, Hotels und Geschäfte. Knapp 180.000 Plätze – meist in deutschen Städten – wurden bislang von den Nutzern geprüft. Crowdsourcing für eine gute Sache! Etwa zwei Drittel der markierten Orte sind übrigens für barrierefrei befunden worden.

Die App wurde von dem Verein „Sozialhelden e.V.“ (http://sozialhelden.de/) entwickelt, deren Vorstand der oben genannte Raul Krauthausen ist. Rund 20 Sozialhelden engagieren sich in dem Verein, der gerade einmal vier festangestellte Mitarbeiter hat. Diese Woche hat der Verein in Brüssel (siehe Reiseroute!) seinen ersten europäischen Preis für Wheelmap gewonnen, den Smart Accessibility Award der internationalen Vodafone Foundation. Die Sozialhelden wollen ihren Anteil am Preisgeld von 200.000 Euro für die Internationalisierung des Projektes verwenden, wie uns Raul Krauthausen nach der Verleihung verriet. Weitere Gewinner sind die Apps „Help Talk“, „Zoom Plus Magnifier“ und „BIG Launcher“ – und wer wissen möchte, wie diese Anwendungen die aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erleichtern, sollte sich dieses Video anschauen:

(http://www.youtube.com/watch?v=h80JQ_pV2BE&feature=player_embedded)

Mit den „Smart Accessibility Awards“ zeichnet die Vodafone Foundation gemeinsam mit dem European Disability Forum (EDF) Apps für mobile Endgeräte aus, die die Lebensqualität von älteren Menschen und Menschen mit einer Behinderung verbessern. EU-Kommissarin Neelie Kroes und Vodafone Konzernchef Vittorio Colao haben die Preise übergeben. Vittorio Colao hat dabei zugesichert, dass Vodafone die Verbreitung der ausgezeichneten Apps unterstützen wird – schließlich sollen alle von der Smartphone-Revolution profitieren.

PS: Das Espressamente und der Burger King am Berliner Flughafen Tegel wurden als voll rollstuhlgerecht kategorisiert. Ein Anfang!

Dez 2011
07

Entwicklungshelfer Handy

Erstellt von Sebastian Galle
Veröffentlicht in Vodafone | 1 Kommentar

Der Mobilfunk gilt in Europa als treibende Kraft des Wirtschaftswachstums. Die Nutzerzahlen steigen und steigen: In Deutschland hat inzwischen jeder Einwohner im Schnitt mehr als ein Mobiltelefon. Das mobile Telefon dient vor allem der Vernetzung. Es ist praktisch, schnell Informationen abzurufen und zu verbreiten. Nach Angaben der International Telecommunication Union geben Menschen hierzulande gerade mal 0,4 Prozent ihres Einkommens für die Handynutzung aus.

Ganz anders ist die Situation in den Entwicklungsländern. Auch hier ist das Handy ein Helfer für den Fortschritt. Die Bewohner geben durchschnittlich rund 11,4 Prozent ihres Monatgehalts aus. Und das aus gutem Grund, denn hier verändert Mobilfunk die Gesellschaft. Nach Angaben der Weltbank könnten zehn Prozent mehr Handys in Entwicklungsländern die Wachstumsrate der Wirtschaft um 0,8 Prozent steigern. Doch hier geht es um mehr: Mobilfunk ist oft die einzige Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Das Handy ist der PC der Entwicklungsländer.

Die Bereiche „Landwirtschaft und Handel“ zeigen, als eines von vielen Beispielen, wie das Handy in Asien und Afrika den Alltag erleichtern kann. In einem Forschungsprojekt in Afrika haben Wissenschaftler gezeigt, dass der Einsatz von Handys in Dörfern für positive Effekte der lokalen Wirtschaft sorgen kann. Während des Projekts konnten Händler die Kunden via Telefon ansprechen und sich über Produkte und Preise informieren. Durch diese vereinfachte, direkte Kommunikation sparten Landwirte und Handwerker Zeit und Geld für weite Wege.

Link zum Forschungsprojekt: http://www.unmillenniumproject.org/mv/index.htm

Ein anderes Beispiel kommt aus der Türkei und ist auf den Rest der Welt übertragbar:  Vodafone unterstützt dort den sogenannten Farmer’s Club. 350 000 Landwirte werden per SMS mit Wettberichten, Anbautipps, Marktinformationen und Gesundheitstipps versorgt. Ergebnis: die Produktivität steigt.

Link: http://www.vodafone.com/content/index/about/sustainability/sustainable_societies/our_contributiontodevelopment/innovation_for_development.html

Mehr Beispiele und mehr zum Thema wie das Handy als Entwicklungshelfer Fortschritt bringt finden Sie in der neuen ressortZ-Ausgabe 07 „Hoffnung Handy“

Link zur aktuellen Ausgabe: http://www.vodafone.de/unternehmen/presse/publikationen.html

Dez 2011
01

Neue Ausgabe von ressortZ ist da

Erstellt von Sebastian Galle
Veröffentlicht in Neues, Vodafone | Keine Kommentare

ressortZ liefert Hintergrundinformationen sowie spannende, verblüffende Nachrichten und Inhalte rund um die Themen Kommunikation und Mobilfunk. Die siebte Ausgabe des Magazins hat das Schwerpunktthema „Hoffnung Handy“ und zeigt, wie die Mobilfunktechnologie als treibende Wirtschaftskraft den Fortschritt  in den Entwicklungsländern vorantreibt. Statt aufwendiger Kabeltechnik sorgt die digitale Infrastruktur dort für Innovationssprünge.

Das Handy ist inzwischen der PC der Entwicklungsländer – hier verändert Mobilfunk die Gesellschaft. Bauern aus abgelegenen Dörfern erkundigen sich über die aktuellen Preise auf dem Markt in der Stadt. Sind die Preise zu gering, lohnt die Fahrt nicht. Fischer rufen über ihr Handy aktuelle Wettermeldungen ab. Bei drohendem Unwetter bleiben sie an Land. Dieser Fortschritt ist messbar: Laut einer Untersuchung der London Business School bewirken 10 Prozent mehr Handybesitzer ein um 0,6 Prozent größeres Wachstum in Entwicklungsländern.

Revolutioniert hat das Handy auch das Bankengeschäft. Ein Beispiel ist das mobile Transaktionssystem mpesa in Kenia. Heute zahlen Mobilfunkkunden Geld auf ihr Mobilfunkkonto ein und nehmen ganz einfach an jedem Telefonshop oder Kiosk Transaktionen vor oder heben Bargeld ab. Rund 8 Millionen Handybesitzer begleichen so zum Beispiel ihre Strom- und Wasserrechnung.

Lesen Sie mehr über die Entwicklung des Mobilfunks und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten auch in den Bereichen Gesundheitswesen und Bildung.

Hier geht’s zu unseren Publikationen und der neuen ressortZ-Ausgabe.

Nov 2011
22

RTL-Spendenmarathon – Ein Exkurs ins Call-Center

Erstellt von Melissa Stolz
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Donnerstag pünktlich um 18:00  Uhr ging es los: Der RTL-Spendenmarathon startete zum 16. Mal. Das Ziel: die Spendensumme von 7,9 Millionen Euro aus dem Vorjahr übertreffen. Heute können wir sagen: Mission gelungen. Die Charity-Sendung brachte in diesem Jahr 8.501.738 Euro für notleidende Kinder aus aller Welt. Vodafone setzte sich auch dieses Mal mit einer Spende in Höhe von 150.000 Euro ein. Der Scheck wurde von unserer Pressesprecherin Tanja Vogt übergeben. Aber auch 1.100 andere Vodafone-Mitarbeiter haben sich engagiert und in fünf Call-Centern die Spenden der Anrufer entgegen genommen – und ich war mitten drin. Eine völlig neue Erfahrung!

In Ratingen angekommen ging alles Schlag auf Schlag: Anmelden und sich in die Materie einlesen. Alles war haarklein erklärt. Zunächst wirkte das alles etwas viel, als es dann aber um 18:00 Uhr los ging, lief alles wie von alleine.  Ab dem Moment, in dem die Leitungen freigeschaltet wurden und RTL Moderator Wolfram Kons zum Spenden aufgerufen hatte, klingelten die Headsets am laufenden Band. Die Spendenbereitschaft war von Anfang an sehr groß. Besonders viele Anrufe kamen kurz nach den Live-Schaltungen ins Studio rein.  Die Spender konnten unterschiedlicher nicht sein: Kinder, Senioren, reiche und arme Leute – jeder wollte helfen! Mein persönliches Highlight war die Begrüßung: „Ich bin zwar Hartz-4 Empfänger, möchte aber trotzdem spenden.“  Der Mann spendete zehn Euro! Das hat mich beeindruckt. Die Beträge, die ich entgegennahm, variierten zwischen 5 und 100 Euro. Spannend fand ich auf jeden Fall immer, wer wohl als nächstes anrufen würde und wie viel der Anrufer spendete.

Zur Motivation gab es während der Schicht immer wieder kleine Verlosungen. Wer den nächsten Call hatte, bekam zum Beispiel ein Visitenkarten-Etui oder eine Regenjacke für den Mitarbeiter, der eine Spende von mindestens 300 Euro entgegengenommen hat. Die Stimmung im Call-Center war super. Vodafone-Kollegen, die sich sonst nur flüchtig kennen und sich höchstens mal in der Kantine über den Weg laufen, zogen an einem Strang und setzten sich für den guten Zweck ein. Die Mitarbeit unterstützt nicht nur die Charity-Sendung sondern fördert in jedem Fall auch ein positives Miteinander unter den Kollegen. Hat Spaß gemacht!