Jul 2011
01

Eine App, sie alle zu binden….

Erstellt von Kay Fritz (Vodafone)
Veröffentlicht in Apps, Technisches | 3 Kommentare

… und sie ins Dunkel zu treiben, oder auch nicht, entscheidet selber.

Heute möchte ich mich Christoph mit dem App-Match anschließen, aber nachdem er uns den Weg im Beton-Dschungel gezeigt hat, will ich euch eines der bekanntesten Tools vorstellen, aber auch auf seine Gefahren hinweisen.

Gehört ihr zu der Gruppe von Android-Usern, die viel Zeit im Market verbringen und alles ausprobieren, das nicht niet- und nagelfest ist? Dann möchte ich euch Advanced Task Killer (ATK) an die Hand geben, falls ihr es noch nicht kennt. Auch das schönste Google-Phone geht ab einer gewissen Zahl von Programmen in die Knie, denn der Speicher ist nun mal begrenzt.

Spätestens wenn mein HTC Desire fühlbar langsamer wird, liegt nichts näher, als den Memory wie auf dem PC zu bereinigen. Die Lösung liegt in Advanced Task Killer, das Programme schließt, die noch im Hintergrund laufen und damit den Speicher aufräumt. Die kostenlose App von ReChild existiert dabei auch in einer werbefreien, aber kostenpflichtigen Version und könnte euer Leben bereits seit zwei Jahren viel einfacher machen.

Beim Start sind bereits alle Programme, die geschlossen werden sollten, markiert und lassen sich mit einem Click stoppen. Das Ganze dauert nur wenige Sekunden und lässt sich automatisieren oder editieren. Auch wenn ihr technisch gar nicht bewandert seid, könnt ihr mit dieser App schnell einiges schließen, ohne euer Telefon damit zu gefährden.

Aber die Einfachheit hat auch seine Macken. Startet ihr das Programm nämlich direkt nach dem Booten, werdet ihr feststellen, dass schon einige Programme laufen: “Hab ich doch gar nicht gestartet”, ist der allgemeine Aufschrei. Auch wenn das Schließen dieser Programme im Normalfall nicht das Betriebssystem stoppt, fehlt euch danach vielleicht ein liebgewordenes Feature, das ihr damit gar nicht in Verbindung gebracht hättet. In diesem Fall ist ATK auch dann nutzlos, wenn die Tools nach kurzer Zeit sowieso von alleine starten. Das Einzige, was ihr mit dem andauernden Ausführen von Advanced Task Killer erreicht ist, dass euer Akku schneller leer ist – und das will die Großzahl der Nutzer doch wohl eher verhindern.

Also entscheidet selber – eine Installation kann sicher nicht schaden, aber es gibt auch genug Konkurrenz-Produkte – also, welches nutzt ihr? Und wenn ihr mir das nicht verraten wollt, dann baut wenigstens mal wieder ein Papier Auto, wie der Herr im Video.

Jun 2011
17

Welcher Browser darf’s sein? Ein Ein- und Überblick

Erstellt von Kay Fritz (Vodafone)
Veröffentlicht in Technisches | 4 Kommentare

Ganz nach dem Motto der Ahoj-Brause geht es momentan auf dem PC Browser Markt zu. Manch einer erinnert sich vielleicht an die Auseinandersetzung zwischen dem Internet Explorer und Netscape Navigator, doch das ist nichts gegen die Vielfalt, die einem heute geboten wird. Für den Fall, dass ihr mal was Neues ausprobieren wollt, möchte ich euch heute mal ein paar Browser vorstellen, die ihr vielleicht noch nicht kennt:

Rock Melt – Einer meiner Favoriten
Auf Basis von Chrome wurde hier ein Browser entwickelt, der Facebook und Twitter auf einfachste Weise integriert. Nie war es leichter, seinen Freunden etwas mitzuteilen oder über RSS-Feeds auf dem Laufenden zu bleiben. Hinzu kommt die Schnelligkeit von Chrome und eine wohltuende Übersichtlichkeit.

SR Ware Iron – Für Sicherheitsbewusste
Wenn euch am Chrome Browser immer am meisten gestört hat, dass Google mithört, möchte ich euch den Iron wärmstens ans Herz legen. Ebenfalls auf Basis des Chromium Quelltext entwickelt, hat er die gleiche Schnelligkeit, hinterlässt aber keine Spuren im www.

Maxthon 3 - IE Variante

Was früher nur ein Add-on für den Internet Explorer war, ist mittlerweile ein eigenständiger Browser, der sich insbesondere in China durchgesetzt hat. Die neueste Version setzt dabei aber nicht nur auf die Trident Engine von Microsoft, sondern verfügt auch noch über die Webkit Engine und wählt automatisch die beste Darstellung aus. Wenn ihr also noch eingefleischte IE-User seid, könntet ihr hier mal einen Versuch wagen.

Lunascape 6 - Der Über-Browser?

Wer glaubt, dass die zwei Engines des Maxthon schon genial sind, der sollte mal sein Glück mit Lunascape 6 versuchen, der euch zwischen gleich drei Browsern stufenlos wechseln lässt und zudem auch die passenden Addons für Firefox und Chrome mit benutzen kann. Um eigene Webseiten zu kontrollieren, ist er in jedem Fall unschlagbar.

Epic – Der Geheimtipp

Zugegebenermaßen, ein indischer Browser ist sicher nicht das, was ihr hier erwartet hattet, aber sieht man mal von zwei Buttons ab, die auf Lokales verweisen, handelt es sich um eine Eier-legende-Wollmilchsau. Auf Basis des Firefox Browsers ist hier eine Sammlung von Apps integriert, die einen leicht durch den Alltag bringen. Da findet man vorinstalliert neben To-Do-Liste, Texteditoren, Playlists und Web-Snippets einfach alles was hilfreich sein kann. An die Schnelligkeit von Chrome oder Firefox4 kommt er leider nicht heran, aber wer nicht zwischen verschiedenen Fenstern hin und herspringen will, wird hier vielleicht glücklich.

Ihr seht für jeden wird hier was geboten und wenn ihr doch lieber in Erinnerungen schwelgt, dann gefällt euch vielleicht wenigstens dieses Video:

Mai 2011
31

Fester Mobilfunk

Erstellt von Christoph Hellmann Vodafone
Veröffentlicht in Apps, Technisches | 4 Kommentare

Es gibt ja so Dinge, die nicht so recht zusammen passsen wollen: Hund und Katze zum Beispiel, Snowboarder und Skifahrer oder Düsseldorf und Köln. So ähnlich ist es manchmal auch in der Technik: einerseits Mobilfunk, andererseits Festnetz-Telefonanlagen (Neudeutsch: PBX – Private Branch Exchange). Da gibt es meistens auch nicht allzu viele Gemeinsamkeiten; die Berührungspunkte halten sich in Grenzen.

Letztens gab es dann aber doch mal für mich als ollen Mobilfunker ein spannendes Festnetz-Projekt: Das Handy wird zur vollwertigen PBX-Nebenstelle, und zwar mit Hilfe einer Smartphone-App! Die Idee ist gut: Endlich ist man ohne großen Kampf mit diversen Rufumleitungen gleichzeitig an seinem Arbeitsplatz und mobil erreichbar. Und wenn man vom Handy aus anruft, bekommt der Angerufene trotzdem wahlweise auch die Festnetz-Büronummer des Anrufers angezeigt. Ein Telefonat kann einfach per Tastendruck vom Handy aufs Festnetz übergeben werden und das Smartphone kann auch Präsenzinformationen und Telefonverzeichnisse von den lieben Kolleginnen und Kollegen im Büro anzeigen. Es geht auch kein Anruf mehr unbeabsichtigt verloren dank synchronisierter Liste für verpasste Anrufe, gemeinsamer Voicemailbox und Instant Messaging für DECT- oder strippenbasiertes Festnetztelefon und Handy.
Alcatel Lucent My Instant CommunicatorMöglich macht es ein Paket aus Smartphone-App und einem intelligenten Media-Gateway in der PBX. Dort melden sich die Benutzer über ihre App an, authentifizieren sich und werden nahtlos in die Bürowelt eingebunden. So werden die Handys zum Teil eine Nebenstelle der Telefonanlage und bleiben doch ganz vertraut auch im Mobilfunknetz unter ihrer Mobilfunknummer erreichbar. Die Einrichtung ist einfach: die App herunterladen, die Server- und Kontodaten der PBX eingeben (vergleichbar mit der Einrichtung eines E-Mail-Kontos) – und los geht’s! Das Media Gateway sorgt dafür, dass Gespräche und Daten wie gewünscht zum Arbeitsplatz oder ins Mobilfunknetz vermittelt werden. Zauberwort für die Lösung ist mal wieder einmal eine Abkürzung: FMC – Fixed Mobile Convergence.

Nichts davon ist wirklich eine große Revolution, doch das Bündel an Funktionen macht es doch für alle diejenigen angenehmer, die nicht immer nur am Büroschreibtisch in Reichweite des Hörer-Spiralkabels sitzen. Und für mich ist es dann doch mal ein Anlass, über meine Wahrnehmung zum Thema Festnetz-Telefonie nachzudenken :-)

 

Mai 2011
30

Der Innovationspreis der Vodafone Stiftung für Forschung 2011 oder: Wie aus komplizierten Formeln mobiles Highspeed-Internet wird

Erstellt von Martin Mueller Vodafone
Veröffentlicht in Technisches | Keine Kommentare

Wisst Ihr, was sich hinter dieser Formel verbirgt?

Formel

 

Nein? Ich auch nicht. Ich habe sie willkürlich aus dem Artikel „Cooperative Strategies and Capacity Theorems“ von Prof. Dr. Gerhard Kramer abgeschrieben. Laut Google-Scholar, der Suchmaschine für wissenschaftliche Arbeiten, ist der Artikel über 1.100 Mal zitiert worden.

Die Menge der Zitate gilt dabei als inoffizielles Maß für die Bedeutung einer wissenschaftlichen Arbeit.

Für mich, als real existierenden Prototypen eines Smartphone-Users, ist es eine Selbstverständlichkeit, dass sich Webseiten schnell aufbauen und Youtube-Videos so gut wie nie stocken – ausgenommen natürlich Bahnfahrten zwischen Papiermühle und Hermsdorf durch das Thüringer Holzland.

2001 ist GPRS mit 64 Kilobit in der Sekunde gestartet. Heute erreicht man mit LTE bis zu 100 Megabit/s. In zehn Jahren hat sich die Geschwindigkeit des mobilen Internets (theoretisch) „vereintausendfünfhundertfacht“.

Und was hat jetzt die Formel damit zu tun? Erklären kann ich es nicht. Aber diese und viele weitere Formeln in vielen Arbeiten von Prof. Kramer haben an dieser rasanten Entwicklung einen Anteil und werden möglicherweise dazu beitragen, dass wir in einigen Jahren von Gigabit pro Sekunde sprechen, wenn wir Mobilfunkdatenraten beschreiben.

Und was genau ist nun sein Beitrag?

Grundlage seiner Forschung ist die Informationstheorie. Die wurde 1948 von Claude E. Shannon entwickelt. Stark vereinfacht formuliert, beschreibt diese Theorie den Weg einer Information von der Quelle zum Ziel. Der Sender codiert dabei das Signal und schickt es über einen Kanal zum Empfänger wo die Nachricht wieder decodiert wird. Unglücklicherweise gibt es dabei IMMER Störeinflüsse. Beim Radiohören machen sich diese zum Beispiel als Rauschen bemerkbar. Auch ist die Kapazität der Informationsübertragung begrenzt. (Wer Punkt Null Uhr zu Neujahr schon mal eine SMS versenden wollte, kennt das aus eigener Erfahrung).

Zur Verdeutlichung habe ich in liebevoller Handarbeit eine Skizze gemalt, frei nach Shannon:

Skizze Informationstheorie

In Netzwerken sieht das ganze natürlich noch ein wenig komplizierter aus. Da gibt es auf einmal ganz viele Quellen, die viele Ziele mit Informationen erreichen wollen. Genau hier setzt die Forschung von Gerhard Kramer an: auf dem Gebiet der kooperativen Kommunikation. Das heißt, die einzelnen Knoten im Netzwerk kooperieren bei der Informationsübertragung anstatt zu konkurrieren. Relativ verständlich ist der Vorgang auf dieser Website erklärt.

Durch neue Codierungsmethoden kann in diesem Zusammenhang die Datenübertragung deutlich beschleunigt werden. Die hat Prof. Kramer entwickelt und die Formel von oben hat damit irgendetwas zu tun.

Hinter jeder Verbesserung der Netze stehen also brillante Forschungsleistungen.

Die Vodafone-Stiftung für Forschung hat Prof. Gerhard Kramer, der das Institut für Nachrichtentechnik an der TU München leitet, deshalb den Innovationspreis der Vodafone-Stiftung 2011 verliehen.

Zwei weitere junge Wissenschaftler, Dr. Melanie Krämer und Dr. Patrick Henkel, erhielten außerdem Förderpreise. Wofür genau, könnt Ihr in diesem Video erfahren:

Mai 2011
23

Vodafone Mobile Clicks – Interview mit eine der Jurorinnen. Heute: Heike Scholz von mobile Zeitgeist

Erstellt von Carmen Hillebrand (Vodafone)
Veröffentlicht in Apps, Technisches | 1 Kommentar

Ausgefragt von Carmen Hillebrand

Heike Scholz

1) Heike, Du bist ausreichend bekannt als auf mobile Themen spezialisierte Bloggerin und Expertin für Business im Bereich mobiles Internet. Aber das ist ja nicht alles, was Du tust. Womit verdienst Du Deine Brötchen?

Von einem deutschsprachigen Nischenblog leben zu können, ist bis heute leider nicht möglich und so bin ich in verschiedenen Rollen in der Mobile Branche unterwegs. Beraterin, Business Angel und Speaker auf verschiedenen Events. Alles greift perfekt ineinander, ergänzt sich und macht unglaublichen Spaß. Das ist ein Privileg im Berufsleben, das ich jeden Tag aufs Neue genieße und sehr zu schätzen weiß.

Besonders viel Freude macht mir ein Start-up, bei dem ich die Geschäftsführung übernommen habe. Indoo.rs (http://customlbs.com) hat eine Lösung entwickelt, mit der die Lokalisierung mit mobilen Geräten auf Basis vorhandener WLAN-Infrastrukturen innerhalb geschlossener Räume metergenau möglich ist.


2) Warum hast Du Dich bereit erklärt, für Vodafone Mobile Clicks eine der deutschen Juroren zu sein?

Wo darf man in Mobile als Jurymitglied schon dabei sein und so viel Geld verteilen? *lach

Ich gehörte schon vor zwei Jahren zur Jury der Vodafone Mobile Clicks für die Entscheidung in Großbritannien und den Niederlanden. Damals gewann Layar, die seitdem einen kometenhaften Aufstieg hingelegt haben. Bei der PICNIC in Amsterdam, wo die Finalrunde und Jurysitzung stattfand, habe ich diesen Award als einen der professionellsten und fairsten kennen gelernt. Das Bewertungsverfahren ist transparent und streng, nicht nur für die teilnehmenden Start-ups, auch für die erstklassig besetzte Jury. Die Gründer haben beim finalen Pitch regelrecht schwitzen müssen als die Jury ihnen tiefgehende Fragen live vor dem Publikum gestellt hat. Unsere Köpfe haben in der Jurysitzung danach wirklich geraucht. Es war ein rundum gelungenes Event, das nicht nur großen Spaß gemacht hat, sondern bei dem ich auch viel lernen konnte. Als ich nun für die Mobile Clicks in Deutschland gefragt wurde, habe ich sofort Ja gesagt.


3) Was ist Deine Lieblings-App bzw. liebster mobile Service derzeit?

Meine liebste App derzeit ist myTaxi, die nach dem Start in Hamburg nun eine Stadt nach der anderen erschließt. Ein toller Service für jeden, der sich egal wo er in der Stadt ist, ein Taxi ohne Anruf in einer Taxizentrale rufen will. Auf einer Karte wird angezeigt, wie sich das Taxi, das meine Fahrt bestätigt hat nähert, so dass ich genau weiß, wann es da sein wird. Die Fahrer waren bisher alle unglaublich freundlich und die Fachgespräche mit ihnen während der Fahrt über eine solche mobile Lösung sind Gold wert. Selbstverständlich kann ich nach der Fahrt sowohl den Fahrer als auch das Taxi bewerten. Einfach klasse und ich wünsche dem Team um Niclaus und Sven alles Gute.


4) Was sind für Dich derzeit die spannendsten Entwicklungen im Bereich mobiles Internet?

Wir richten zurzeit vernünftiger Weise den Blick wieder etwas weg von den Apps hin zu den Möglichkeiten in Browsern. Wenn auch in den Medien zumindest gefühlt der App-Hype noch auf vollen Touren läuft, ist doch deutlich spürbar, dass Unternehmen intensiv nach Vereinfachung und damit Kosteneffizienz suchen. HTML5 ist ein großer Schritt in die richtige Richtung und es ist unglaublich spannend, was die Weiterentwicklungen an dieser Stelle in Sachen User Experience zukünftig ermöglichen werden. Apps wird es selbstverständlich weiterhin geben, doch sie werden in weiten Teilen hybrid sein und die Nutzer werden gar nicht mehr bemerken, ob sie noch in der App oder schon im mobilen Internet sind.


5) Wie werden wir im Jahr 2040 kommunizieren, was wird das nächste ”große Ding” im mobilen Internet?

Oh, 2040…solch eine Prognose würde ich nicht wagen. Wir haben gerade 20 Jahre Internet hinter uns, wer weiß, was uns in 30 Jahren Mobile so alles passieren wird. Ich denke, das nächste “große Ding” wird die weiter voranschreitende “Verschmelzung” von realer und digitaler Welt sein. Meine Generation denkt noch sehr zwei geteilt. Hier das “wahre” Leben und dort nur das weitaus schlechtere, digitale Abbild. Dass auch der digitale Raum real ist und unsere analoge Realität erweitert, ist manchem nur schwer vermittelbar. Jüngere Generationen gehen damit anders um und trennen diese Sphären nicht mehr. Und in der Zukunft wird es für uns ganz normal sein, dass zum Beispiel jeder Gegenstand, jedes Gebäude und auch jeder Mensch eine URL hat. Die Wege, wie wir an diese Informationen gelangen, werden intuitiver sein, Stichwort Augmented Reality, und wir werden dafür Geräte verwenden, die dann nur noch entfernt an unsere heutigen Smartphones erinnern werden. Sehen wir heute Single-Purpose-Apps werden wir in Zukunft sicherlich Single-Purpose-Devices haben, die klein und in anderen Gegenständen, zum Beispiel unserer Kleidung, integriert sein werden.