Mrz 2010
12

Wir sind die Roboter…die Stimme aus dem Test- & Innovation Center

Erstellt von Kay Fritz (Vodafone)
Veröffentlicht in Technisches, Vodafone | Keine Kommentare

Wenn man hier bei uns im  Gang des Test-  & Innovation Center die erste Tür rechts nimmt, landet man an dem Ort wo Tag und Nacht gearbeitet wird. Nur selten ist jemand im Raum und trotzdem wird hier mit Hochdruck gearbeitet.

Okay, ein Grund für die Abwesenheit von Menschen mag der andauernde Lärmpegel sein, doch bevor ich mich jetzt weiter in Rätseln winde, lassen wir doch lieber ein Video sprechen. Wir leben schließlich in der Welt von Web2.0:

Zugegeben – das sieht recht unspektakulär aus und ich habe kurz überlegt ob ich das Video mit Musik und Soundeffekten aus dem neuesten Terminator Film versehe, aber das würde dem wirklich geleisteten nicht gerecht werden. Nach knapp zwei Jahren Entwicklungszeit wird bei uns von Robotern nicht getestet wie oft man eine Taste drücken kann bis sie den Dienst quittiert, oder wie oft man es in die Tasche schieben kann bis das Display verkratzt ist. Das macht mittlweile der jeweilige Hardware-Hersteller selbst.  Bei uns werden für den Menschen eintönige Tests durchgeführt, die wir dann nur als Ergebnisvideo oder -bild kontrollieren.

Diesen Beitrag weiterlesen »

Mrz 2010
08

CeBIT Sounds und mehr!

Erstellt von Maryna
Veröffentlicht in Technisches, Vodafone | Keine Kommentare

Laute Musik, riesige Menschenmengen und innovative High Tech Loesungen – so habe ich mir die CeBIT Sounds vorgestellt. Am 05.03 war es dann soweit- ich war in Hannover, in der Halle 22, und habe mir die von den Organisatoren versprochene innovative Mischung aus IT und Musik angeschaut. Der erste Eindruck war “das ist ja gar nicht so laut wie ich dachte”, auch die Anzahl der Besucher war wesentlich geringer als ich mir vorgestellt hatte.

Auf der Buehne demonstrierte der Musiker und Gewinner der Boss Looper Contests Pitt Hupperten, wie man in der Digital Loop Performance mit seiner Stimme, Gitarre und Bass einen tollen Reggae-Song kreieren kann.
Parallel war nur ein leises Gespraechsmurmel an den Staenden der Aussteller zu hoeren, u.a. waren VUT(Verband unabhaengiger Musikunternehmer e.V.), MySpace, Bosshoss, Yavido, MusixCard, Sony Ericsson und Accer vertreten. Ausser des Live-Auftritts genossen auch die von Accer ausgestellte Gaming Notebooks mit 18,4 Zoll, Blue Ray Rom und DVD SM fuer eine hohe Aufmerksamkeit des Publikums, gespielt wurde von meistens 14- bis 19-Jaehrigen das Autorennen und Fussball. Dem allgemeinen CeBIT Trend folgend gab es auch 3 D Spiele. Ein weiteres Highlight war Sony Ericssons Stand mit dem Hologramm seines Hero Devices XPERIA und den umweltfreundlichen Modellen aus Recyclingstoff.

Mein Fazit : eine von den Veranstaltern versprochene Dialog-Plattform der Musik- und IT-Branchen ist gut gelungen, allerdings waren keine bahnbrechenden Neuheiten zu erkennen.

Mrz 2010
05

Spannende Veranstaltungen – Ford, CeBIT und M2M

Erstellt von Claudia
Veröffentlicht in Technisches | Keine Kommentare

Man mag es kaum glauben, aber es gibt auch neben der CeBIT spannende Veranstaltungen, die Vodafone im Moment bewegen und bewegt haben. Ende Februar fand der Digital Worker Day bei den Ford-Werken in Köln statt und ich hatte die Aufgabe, die Teilnahme meines Teams (M2M) zu organisieren. Wir haben an beiden Tagen einen Stand betreut und versucht, den Besuchern Machine-to-Machine Kommunikation näher zu bringen. Dazu musste natürlich zuerst ein Konzept erstellt werden: Welche Kern-Aussagen sollten für unseren Auftritt gelten? Danach konnte ich die genauen Materialien, Präsentationen und Showcases ableiten. Es ist immer wieder erstaunlich, an wie viele kleine Dinge (besonders technisch) gedacht werden muss, um einen reibungslosen Auftritt zu garantieren. Außerdem kommt noch hinzu, dass es bei Ford strenge Bestimmungen gibt und wirklich jeder Gegenstand, der auf das Gelände gebracht wird, vorher angemeldet sein muss. Somit nahm das Zusammentragen von Seriennummern und Materialauflistungen den größten Teil der Arbeit ein – denn es kommen natürlich auch in letzter Sekunde immer wieder neue Dinge hinzu…

Die Veranstaltung verlief tatsächlich so reibungslos, wie ich es mir erhoffte und wir wurden nicht gleich beim Betreten des Geländes zwei Stunden aufgehalten, da unsere Ausrüstung überprüft werden musste ;).

Und wo ich von der CeBIT spreche, die ja noch heute und morgen geöffnet ist. Im Video unten erklärt Markus Lause, Leiter Marketing für Geschäftskunden, welche M2M-Lösungen wir eigentlich haben – auch sie dürften auf der CeBIT für Geschäftskunden interessant sein:

Feb 2010
25

Test- & Innovation Center: Die Bundesnetzagentur zu Besuch

Erstellt von Kay Fritz (Vodafone)
Veröffentlicht in Technisches, Vodafone | Keine Kommentare

Neulich im Test & Innovation Center … als mein Kollege Uwe berichtete, dass er die Bundesnetzagentur zu Besuch habe, muss mein Gesicht eine Mischung aus Verwunderung und Ratlosigkeit widergespiegelt haben – anders war sein Grinsen auf jedem Fall nicht zu erklären.

Schnell war ich überzeugt, dass der Grund völlig harmlos und rein informell war. Eigentlich kommen diese Herren normalerweise nur raus, um Verstöße wegen nicht zugelassener schnurloser Telefone oder Funkgeräte nachzuforschen.

Wenn ich Euch jetzt auch noch sage, dass es nur um die Umsetzung einiger neuer EU Verordnungen ging, wird die Hälfte wohl schon zur nächsten Webseite gesprungen sein, aber halt – hier geht es auch um Euer Geld.

Dass die Handy-Hersteller aufgefordert sind, in Zukunft auf ein und den selben Anschluss für Ladegeräte zu setzen, dürfte auch dem Letzten bei der Welle an Mini-USB Anschlüssen aufgefallen sein. Zwar scheren immer noch einige Firmen aus, aber das Ziel ist klar.

Eher unbekannt ist aber, dass laut einer neuen Verordnung die ab 2011 in Kraft treten soll, die Ladegeräte unserer allseits beliebten Handys demnächst auch nur noch 0,5 Watt (im Standby) verbrauchen dürfen.

Bevor Ihr Euch jetzt fragt, und wer kontrolliert das? Das tun auch wir im Test- & Innovation Center. Es geht soweit, dass wir Mobile Connect Sticks (siehe Foto) und Netzteile sogar mit einer speziellen Wärmebildkamera fotografieren, um Schwachstellen zu identifizieren.

So ist es auch nicht unüblich, die Temperatur von Netzteilen oder Netbooks zu messen. In den ersten Testphasen hört man gerne, dass das noch geändert werde, wenn man ein Handy nach einer Stunde Ladens nicht mehr in der Hand halten mag.

Grundsätzlich solltet Ihr aber Ladegeräte nach dem Aufladen aus der Steckdose ziehen, so wie jedes andere nicht benötigte Netzteil auch. Das ist nicht so viel Arbeit, spart aber bares Geld. Und weil ich Euch jetzt nicht weiter aufhalten will, hören wir uns in zwei Wochen wieder.

Feb 2010
09

Neulich im Testcenter – von Browsern und Co.

Erstellt von Kay Fritz (Vodafone)
Veröffentlicht in Apps, Technisches, Vodafone | 2 Kommentare

Ich versprach letztlich, mich regelmäßig von meinem Arbeitsplatz im Test & Innovation Center zu melden. Und hier bin ich wieder.

Neulich im Testcenter. Egal, wie viele PCs man zur Verfügung hat, auch unterwegs überprüfen wir alle gerne unsere Lieblingswebseiten auf Neuigkeiten. Während dabei auf dem eigenem Computer jeder seinen Browser kennt, sind von Handy Browsern wie Openwave, NetFront und Obigo eher unbekannt, obwohl wir sie möglicherweise alle schon mal in der Hand gehabt haben.

Natürlich gibt es auch dort die „üblichen Verdächtigen“ Pocket Internet Explorer, Safari und Opera, aber gerade auf preiswerteren Modellen, die mit schwächeren Internet Browser ausgerüstet sind, muss man sich schon mal mit Alternativen zufrieden geben.

Die meisten User wird dies nicht weiter stören und die Hüter der Internetsprache html sind bemüht, Anbieter davon zu überzeugen, parallel zu ihrer normalen Webseite, eine schlankere Version für mobile Endgeräte zur Verfügung zu stellen. Dadurch lässt sich auch die unterschiedliche Darstellung erklären, wenn man zum Beispiel die Internetpräsenz vom Spiegel oder Kicker Sportmagazin mit dem PC und einem Handy vergleicht.

Letztere war vor dem Umbau übrigens aufgrund ihrer ungeheuren Größe nicht selten ein Stolperstein für schwächere Browser, bei denen der Speicher überlief und zu den lustigsten Ergebnissen führte. Nicht selten war das Resultat ein totaler Absturz oder minutenlange Wartezeiten, bis man akzeptierte, dass sich das Handy wohl doch aufgehangen hatte.

Wem die alternativen Mobilseiten aber zu weit von der „Realität“ des heimischen World Wide Webs entfernt sind, der sollte sich vielleicht mal den Opera Mini anschauen. Die aktuelle Version 4.1 des norwegischen Browsers wurde zusammen mit Vodafone entwickelt und manch ein Fehler wurde hier im Test & Innovation Center schonungslos aufgedeckt. Das überraschte auch noch die erfahrenen Entwickler, die in der Vergangenheit hauptsächlich auf Input von Usern gesetzt hatten.

Ich hätte damals unheimlich gerne ein Foto von allen Projektteilnehmern gemacht, als wir berichteten, dass eine Browserfunktion bei diversen Handies die Kamera startete. Ist es ein Bug, oder ist es ein Feature?

In diesem Sinne hören wir uns in zwei Wochen wieder.