Flughafen-Codes wie DUS, AMS oder LAX kennen viele Reisende bereits. Das Kürzel BER werden wir uns ab Mitte nächsten Jahres einprägen dürfen. Dann nämlich eröffnet der neue Hauptstadt-Flughafen ‚Berlin Brandenburg Willy Brandt‘. Die gesamte Erschließung und Vernetzung mit IT-Lösungen kommt von Vodafone. Mehrere Leitungswege sorgen für Ausfallsicherheit und damit für einen störungsfreien Ablauf bei Polizei, Zoll, Deutscher Flugsicherung und den Fluggesellschaften. Außerdem werden über die Glasfaserverbindungen von Vodafone die IT-basierte Gepäckabfertigung, die Kommunikation in Non-Aviationsbereichen des Terminals oder von verkehrstechnischen Anlagen auf dem Flughafengelände gesteuert. Nach fast sechs Jahren Bauzeit wird Europas modernster Flughafen am 3. Juni 2012 in Betrieb genommen. Die Vernetzung stellte Vodafone nun fertig.
Wer sich über die Entwicklungen am Flughafen BER informieren möchte, dem Empfehle ich – von Blog zu Blog – den Blog der Berliner Flughäfen.
ressortZ liefert Hintergrundinformationen sowie spannende, verblüffende Nachrichten und Inhalte rund um die Themen Kommunikation und Mobilfunk. Die siebte Ausgabe des Magazins hat das Schwerpunktthema „Hoffnung Handy“ und zeigt, wie die Mobilfunktechnologie als treibende Wirtschaftskraft den Fortschritt in den Entwicklungsländern vorantreibt. Statt aufwendiger Kabeltechnik sorgt die digitale Infrastruktur dort für Innovationssprünge.
Das Handy ist inzwischen der PC der Entwicklungsländer – hier verändert Mobilfunk die Gesellschaft. Bauern aus abgelegenen Dörfern erkundigen sich über die aktuellen Preise auf dem Markt in der Stadt. Sind die Preise zu gering, lohnt die Fahrt nicht. Fischer rufen über ihr Handy aktuelle Wettermeldungen ab. Bei drohendem Unwetter bleiben sie an Land. Dieser Fortschritt ist messbar: Laut einer Untersuchung der London Business School bewirken 10 Prozent mehr Handybesitzer ein um 0,6 Prozent größeres Wachstum in Entwicklungsländern.
Revolutioniert hat das Handy auch das Bankengeschäft. Ein Beispiel ist das mobile Transaktionssystem mpesa in Kenia. Heute zahlen Mobilfunkkunden Geld auf ihr Mobilfunkkonto ein und nehmen ganz einfach an jedem Telefonshop oder Kiosk Transaktionen vor oder heben Bargeld ab. Rund 8 Millionen Handybesitzer begleichen so zum Beispiel ihre Strom- und Wasserrechnung.
Lesen Sie mehr über die Entwicklung des Mobilfunks und die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten auch in den Bereichen Gesundheitswesen und Bildung.
Als „appsoluter“ Fan von Quick-Response-Codes oder kurz QR-Codes bin ich heute auf eine dpa-Meldung aufmerksam geworden. Der Zoo Osnabrück (einer der wenigen der Republik, in dem ich noch nie war) führt als erster in Deutschland QR-Codes an seinen Gehegen ein – mit Informationen über die Tiere , die darin leben. Ab sofort habt Ihr also selbst beim Zoobesuch eine Ausrede fürs Rumdaddeln auf dem Handy. Alles was man dazu braucht ist ein Smartphone mit einem QR-Code-Reader – davon stelle ich nächste Woche ein paar vor – und einen Internet-Tarif. Wer den QR-Code abfotografiert, gelangt auf eine Beschreibungsseite des jeweiligen Tieres im digitalen Zoobuch „Zoowiso“. Auch wenn der Zoo selbst keine eigene Handy-App hat, ist es eine richtig gute Idee und eine tolle Verknüpfung von traditionellen Tierparks mit dem digitalen Zeitalter, finde ich. Ich habe mich also auf die Suche nach Apps von deutschen Zoos oder ähnlichen Nutzungen wie vom Zoo Osnabrück gemacht. Und siehe da: Volltreffer.
Die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen zum Beispiel wartet mit einer HD App für das iPad auf. Ebenfalls mit Informationen zu allen Tieren im Zoo, allerdings nicht direkt verknüpft mit dem Gehege wie in Osnabrück. Dafür aber mit einer interaktiven Karte mit Ortungsfunktion. Verlaufen ist also nicht. Muss ich unbedingt ausprobieren.
Wenn man bei der Google-Recherche mal ein paar Seiten weiter blättert, öffnen sich viel mehr Zoo-App-Welten, womit ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hatte. Auch der Kölner Zoo bietet eine App mit Lageplan, GPS-Navigation und vielen Infos zu den Tieren an.
Auffällig ist, dass sich viele der Tierparks auf Apple Produkte, also den iTunes Store, konzentrieren. Um der stark zunehmenden Zahl von Android-Nutzern gerecht zu werden, sollte man den Android-Market unbedingt ins Auge fassen. Der eingangs genannte Zoo Osnabrück hat dieses Problem zwar nicht, da er mit dem reinen QR-Code Angebot unabhängig von der Plattform ist, kann aber im Vergleich auch „nur“ weniger Informationen anbieten.
Zum Schluss noch ein Tipp für Zoo-Besucher, die Zoos in ihrer Nähe finden möchten: Die Zoofinder-App. Sie zeigt Zoos in der Nähe mittels Location Based Services (siehe #FreitAPP vom 28.10.) und vielleicht auch einen Zoo in Eurer Nähe, den Ihr bisher noch gar nicht gekannt habt. Heute ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und ich glaube ich weiß jetzt, was ich mache.
Viele von Euch kennen bestimmt foursquare, ein sogenannter Location Based Service. Interessante Orte in der Nähe finden, einchecken, Fotos posten, Tipps abgeben. Auch einen Erinnerungsservice gibt es. Wenn man einen Ort, zum Beispiel ein Restaurant, besuchen möchte aber gerade keine Zeit hat, kann man sich einen Merker setzen. Kommt man wieder in die Nähe, erinnert die App daran. Und wenn es einen Ort noch nicht gibt, kann man ihn anlegen und dadurch für andere Nutzer sichtbar machen. Schließlich sollen auch andere wissen, warum mein Lieblingsbistro mein Lieblingsbistro ist… Nutzer des digitalen Begleiters können nämlich auch Tipps zu Orten hinterlassen. Im gerade genannten Beispiel (Bistro) haben zwei Nutzer schon das Club Sandwich als ‚Einzigartig‘ beschrieben. Also probiere ich es aus und siehe da – stimmt! Übrigens müssen das keine direkten Freunde von mir sein. Jeder, der einen Tipp abgegeben hat, wird mir angezeigt. Und jeder, der foursquare nutzt und gerade in der Nähe ist, wird ebenfalls angezeigt. So habe ich auf der PICNIC Messe im Amsterdam zusammen mit mehr als 100 Nutzern eingecheckt. Dieses Kollektive Einchecken hat mir ein sogenanntes Badge eingebracht (Badges sind die Sammler-Trophäen des digitalen Zeitalters). Im konkreten Fall war das das Swarm-Badge.
Ein weiteres „Ich-war-hier“-Highlight: Mayor werden (auf Deutsch: Bürgermeister). Wer sich gerne in Wettkämpfen misst und am häufigsten an einem Ort eingecheckt hat, ist Mayor. Diese wie auch andere Funktionen sind für Unternehmen interessant. Vodafone nutzte sie im Rahmen einer „Gewinne die Flat Deines Lebens“- Aktion. Außerdem können Firmen Coupons über foursquare verteilen. Eine Kaffeebar in der Nähe mit einem Sonderpreis für die, die sich bei foursquare einchecken? Warum
nicht? Mein Espresso Macchiato wird günstiger und die Kaffeebar bekannter.
Ich finde, wer foursquare nicht kennt, für den wird es höchste Zeit.
Wer noch mehr über foursquare wissen will, findet zum Beispiel auf wikipedia mehr Informationen.
Irgendwann musste das passieren. Abkürzungen dominieren unsere Überschriften. Also noch einmal im Klartext: Gestern Nachmittag um 16:00 Uhr war es soweit: Long Term Evolution (LTE), die vierte Mobilfunkgeneration, ist vom Land in die Stadt gezogen. Um genau zu sein nach Düsseldorf (siehe auch Ankündigung auf der IFA Pressekonferenz).
Oberbürgermeister Dirk Elbers startete gemeinsam mit Vodafone-Chef Friedrich Joussen offiziell das schnelle Netz – durch einen Knopfdruck etwa? Nein, auch diese Zeiten sind vorbei. Früher gab es rote Knöpfe, die gar nicht groß genug sein konnten, um die Symbolträchtigkeit für alle Zeit festzuhalten. So etwas macht man heute mit Flatscreens und Touchpads. Das Ergebnis ist aber das Gleiche: es läuft. Und wie gut es läuft, zeigte der Geschwindigkeitstest: 31 MBit/s im Download und knapp 9 MBit/s im Upload.Bis zu 50 MBit/s sind im Moment möglich, später bis zu 100 MBit/s.
Warum bringt man LTE in die Städte, wenn doch die weißen Flecken versorgt werden sollen? Diese Frage stellten nicht nur Journalisten vor Ort, sondern auch Follower auf Twitter. In Nordrhein-Westfalen ist die von der Bundesnetzagentur geforderte Versorgung der weißen Flecken abgeschlossen. In Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, im Saarland und in Rheinland-Pfalz übrigens auch. Was aber nicht heißt, dass Vodafone damit alles stehen und liegen lässt, LTE wird natürlich auch auf dem Land weiter ausgebaut. Darüber hinaus kann sich Vodafone aber in diesen Bundesländern auf die Versorgung der Städte konzentrieren. „Außerdem“ sagte der CEO auf der Pressekonferenz „probieren wir mit LTE in Düsseldorf aus, wie es als Alternative für Kabel- oder Festnetzkunden ankommt.“
LTE kann ab 34,99 Euro monatlich gebucht werden. Wer zusätzlich mit LTE mobil sein möchte, kann für weitere 15 Euro via Surfstick und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 MBit/s losziehen. Wer überwiegend mobil unterwegs ist, kann den mobilen Breitbandzugang (bis zu 50 Mbit/s für 59,99 Euro im Monat buchen. LTE Zuhause mit Telefon und Internet (7,2 Mbit/s) ist darin bereits enthalten. Den passenden LTE/UMTS Surfstick K-5005 (kommt noch im Herbst) konnte ich bereits auf der IFA testen und freue mich auf die ersten ‘echten’ Einsätze.