Dez 2011
23

#FreitAPP: Es WeihnAPPtet sehr – Apps rund um Weihnachten

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Apps | Keine Kommentare

Weihnachten steht so nah vor der Tür wie noch nie in diesem Jahr ;) Der heutige #FreitAPP muss sich fast schon zwangsläufig mit diesem Thema befassen. Ich habe mir für den heutigen #FreitAPP einige Weihnachts-Apps angesehen. Wer Wunschzettel-Apps vermisst… ich denke, dafür ist es zu spät :)

Auf der Suche nach Lichterketten-Apps stieß ich auf die SOS-Kinderdörfer. ‚Licht an!‘ heißt deren virtuelles Produkt und jeder, der die App (79 Cent, iTunes /Android Market) herunterlädt, spendet gleichzeitig an SOS-Kinderdörfer. Die Gegenleistung ist eine virtuelle brennende Kerze, ein Lichtpunkt auf der Weltkarte und dass wir etwas Gutes getan haben.

Wer seine Nachbarn, Familie oder Freunde mit einem Bild seiner (nicht vorhandenen) Weihnachtsbeleuchtung am Haus beeindrucken will, dem lege ich ‚Photo Lights‘ ans Herz. Fällt schon fast unter die Rubrik des letzten #FreitAPP „Apps, die keiner braucht“. Aber es macht Spaß, sein Eigenheim weihnachtlich zu beleuchten, ohne den Familienfrieden zu stören. Im Beispiel habe ich ein Foto von der Hirschburg in Königswinter genommen, das ich dort in der letzten Woche gemacht habe.

Um unterwegs nicht auf die passende Weihnachts-Musik verzichten zu müssen, habe ich gleich zwei Empfehlungen: ‚Christmas Radio‘ von Swiss-Development GmbH streamt von RauteMusik.FM und zeigt dabei den Countdown bis zum 24.12. an. Außerdem bekommt der Nutzer ein weihnachtliches Hintergrundbild und permanenten Schneefall im Display seines SmartPhones angezeigt. Wenn da keine Weihnachtsstimmung aufkommt! Das gleichnamige ‚Christmas RADIO‘ von BluMedialab.com hingegen listet gleich mehrere Musiksender auf, die Weihnachtsmusik verschiedener Online-Quellen spielen. Bei den Musikrichtungen wie Classic, Rock und R&M wird jeder fündig. Dafür gibt es aber keinen Countdown und keinen virtuellen Schneefall. Bei beiden genannten Streaming-Apps trat das gleiche Phänomen auf: Die Streams brachen permanent ab. Dabei war ich über ein ordentlich breitbandiges WLAN verbunden. Vermutlich ist es der Tatsache geschuldet, dass ich in diesen Tagen nicht der Einzige bin, der diese Sender streamen möchte.

Etwas einfallslos klingt der Name meiner letzten, heutigen Empfehlung: ‚Weihnachten Kamin‘. Dahinter steckt eine App, mit der sich ein Kamin weihnachtlich schmücken und dann als Weihnachtsgruß verschicken lässt. Die Bedienung bedarf einiger Übung. Der Grußtext darf nicht zu lang sein. Ansonsten finde ich die App sehr gelungen und möchte mich mit meinem persönlichen Weihnachtskartengruß an Euch in die Feiertage verabschieden.

Frohe WeihnAPPten und bis nächsten #FreitAPP! Euer Michael Hufelschulte

Dez 2011
16

#FreitApp – Apps, die keiner braucht

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Apps | 1 Kommentar

Oder doch? Schließlich hat jemand diese Apps entwickelt und jemand lädt sie auch runter. Ich selbst teste solche Apps gerne, der Spaßfaktor hält sich zeitlich immer sehr in Grenzen und diese Apps fliegen schnell wieder vom Handy. Dazu zählen diese Apps:

Wer kennt es nicht, das Lichtschwert aus Star Wars mit diesen einzigartigen Geräuschen gaukelt der Umwelt vor, dass sich das Smartphone in ein solches Lichtschwert verwandelt hat. Durch den Bewegungssensor des Telefons werden zuvor genannte einzigartige Geräusche des echten Lichtschwertes mit jeder Bewegung wiedergegeben. Geladen, getestet, gelöscht.

Wem bei dem kalten Wetter unterwegs die Hände frieren, für den ist ein Taschenofen empfehlenswert. Oder ein Smartphone und warme Gedanken. Die App ”Pocket Heat” übernimmt die Wärmefunktion nämlich nicht, zeigt aber auf dem Bildschirm an, dass die Heizspiralen des “Ofens” kalt oder heiß sind. Geladen, getestet, gelöscht.

Gegen kalte Hände im Winter – der Hosentaschenwärmer “PocketHeat”:
 

Apropos unterwegs: Auch unterwegs Durstigen kann geholfen werden. Nicht aber mit diesen Apps: iMilk und iBeer. Das Display zeigt ein Glas, voll mit dem gewünschten Getränk an. Beim Ansetzten an den Mund beginnt der Nutzer, dieses Glas “auszutrinken”. Glas leer, Durst noch da. Geladen, getestet, gelöscht.

Und apropos Glas: Wer hat sich noch nicht gewünscht, einen Sprung oder Riss im Display-Glas zu haben. Wem das einfach nicht gelingen will, hat es heutzutage ganz leicht. Es gibt zahlreiche Apps, die ein gesprungenes Display vorgaukeln. “Broken Screen” zum Beispiel. Geladen, getestet, gelöscht.

Meine abschließende Meinung: Apps, die keinen Sinn machen und für den schnellen Witz sorgen, tun dies zeitlich sehr begrenzt. Das ist ok, solange sie gratis sind. Kosten sie Geld, wird’s ärgerlich.

Kennst Ihr weitere sinnlose Apps? Dann postet sie hier auf dem Vodafone Blog. Ich freue mich auf Eure Rückmeldung.

Bis nächsten #FreitApp!

Dez 2011
02

#FreitAPP: Child Protect – Schutz für Kinder, Kontrolle für Eltern

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Apps | Keine Kommentare

Mit Vodafone Child Protect hat Vodafone eine neue Smartphone-App entwickelt, die Eltern und Erziehungsberechtigten ermöglicht, Kinder und Jugendliche vor unerwünschten Anrufen, Nachrichten und Web-Inhalten zu schützen. Die App ist seit gestern in den Ländern Ägypten, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Neuseeland, Spanien und dem Vereinigten Königreich kostenlos für Android erhältlich. Ich habe mir die App mal genauer angesehen. Zunächst aber eine Übersicht über die Funktionen, die Eltern auf de Smartphones ihrer Kinder konfigurieren können, wenn die App Child Protect installiert ist:

-          Bestimmte Kontakte oder Mobiltelefonnummern werden gesperrt, um Cyber-Mobbing zu verhindern.

-          SMS mit beleidigenden Inhalten werden in einen sicheren Ordner im Speicher des Smartphones verschoben. Dieser Ordner kann nur von den Eltern oder Erziehungsberechtigten geöffnet werden.

-          Ausgehende Anrufe werden auf einzelne Kontakte beschränkt (z. B. Mutter, Vater, Erziehungsberechtigte, bestimmte Freunde).

-          Anrufe können nur zu bestimmten Zeiten getätigt oder entgegengenommen werden. Auch für bestimmte Apps können Zeitbeschränkungen festgelegt werden.

-          Der Zugriff auf das mobile Internet wird zu bestimmten Zeiten gesperrt, beispielsweise während der Schule, nachts oder auch dauerhaft.

-          Die Kamera des Smartphones ist zu bestimmten Zeiten gesperrt, insbesondere, wenn Eltern nicht anwesend sind, um ihren Kindern zu erklären, welche Motive nicht fotografiert oder online veröffentlicht werden sollten.

Standardmäßig umfasst die Vodafone Child Protect -App auch folgende Funktionen:

-          Eine SMS wird an das Mobiltelefon eines Elternteils oder Erziehungsberechtigten gesendet, wenn das Kind den Notruf wählt.

-         Anrufe des Kindes an spezielle Beratungshotlines für Kinder werden nicht im Protokoll der ausgehenden Anrufe auf dem Smartphone des Kindes gespeichert, um jederzeit eine vollständige Vertraulichkeit zu gewährleisten.

Child Protect im Einsatz

Ist die App installiert (was bei einer Größe von nur 438 kB schnell geht), muss beim ersten Aufruf den Nutzungsbedingungen zugestimmt werden. Darin stehen kurz und übersichtlich allgemeine und rechtliche Hinweise zur App. Im nächsten Schritt wird der Benutzer auf das Child Protect Sicherheitsmodul hingewiesen. Dies ist optional, muss aus dem Market heruntergeladen werden und informiert Eltern per SMS zum Beispiel dann, wenn die App deinstalliert wird.

Voreinstellungen für verschiedene Altersgruppen erleichtern das Setup. Weil Menschen aber die Angewohnheit haben, älter zu werden, wollte ich das Alter ändern, das ich beim Setup angegeben habe. Diese Funktion suchte ich vergeblich. Da half nur De- und danach die Neuinstallation. Ich habe verschiedene Voreinstellungen für Altersgruppen getestet und fand sie sinnvoll. Da die Einstellungen angepasst werden können und die Sichtweise objektiv ist, ist die Setup-Option der Altersgruppen eine gute Einsteigerhilfe.

Ansonsten macht die App das, was ich erwartet habe. Ist die Kamera beispielsweise gesperrt und wird trotzdem aufgerufen, erscheint der Hinweis dass die Anwendung nicht freigegeben ist. Sie kann aber  – wie alle Anwendungen – in Notfällen für 15 Minuten aktiviert werden. Diese Einstellung lässt sich ebenfalls über Child Protect verwalten.

Mein Fazit: Child Protect ist nicht nur für Eltern sinnvoll. Wer sein SmartPhone  gegen unbefugte Zugriffe zum Beispiel bei Diebstahl schützen möchte, kann dies mit einigen Funktionen von Child Protect ebenfalls.

Bis nächsten #FreitAPP!

Nov 2011
25

Was steckt hinter QR-Codes?

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Apps, Technisches | 7 Kommentare

QR-Codes (QR=Quick Response) finden sich heutzutage überall –auf Werbeplakaten, in Zeitschriften, auf Visitenkarten, auf Produktverpackungen. Die Liste könnte ich noch um viele Beispiele ergänzen. Aber was steckt eigentlich dahinter?

Entwickelt wurden sie bereits 1994 von der japanischen Firma Denso Wave. Bis zu 7.089 Dezimalziffern oder 4.296 alphanumerische Zeichen lassen sich in einem QR-Code unterbringen (Quelle: Wikipedia). Anfangs vereinfachten sie die Logistik und die Zuordnung von Bauteilen bei der Produktion von Automobilen des Toyota Konzerns. Durch eine zweidimensionale Abbildung von schwarzen und weißen Punkten können Lese-Geräte für den Code diesen entziffern. Ähnlich wie bei den Strichcodes an der Kasse im Supermarkt.

Damit QR-Code Leser – also Scanner oder Programme auf Euren SmartPhones – wissen, wie der Code richtig herum zu lesen ist, hat jeder QR-Code größere Quadrate in drei Ecken. Die untere rechte Ecke ist immer ohne dieses Quadrat. Je mehr Informationen im QR-Code untergebracht werden, desto kleiner werden die schwarzen und weißen Punkte oder desto größer sollte der Code abgedruckt werden, damit er gelesen werden kann. Die Fehlertoleranzquote liegt aber bei bis zu 30 Prozent. Im Klartext: Selbst wenn der QR-Code – etwa wegen zu kleiner Darstellung – nur zu 70 Prozent gelesen wird, kann er immer noch fehlerfrei entziffert werden.

Nach dieser etwas längeren Einführung über QR-Codes möchte ich noch eine App vorstellen, die aus meiner Sicht alles leistet, was ein Code Reader können sollte. barcoo liest neben QR-Codes auch Barcodes von Produkten, zeigt Preisvergleiche und Infos an. Aber das ist wieder ein anderes Thema, das ich demnächst aufgreife. Das Einlesen eines QR-Codes ist ganz einfach. Die App bietet einen Suchbereich, in dem der Code angezeigt werden muss. Die Android-Version zeigt darüber hinaus noch einen Strich an (ähnlich des Lasers an Kassensystemen), der die Barcodes erfasst. Bei QR-Codes ist er aber nicht von Bedeutung. Alles Weitere regelt die App. Der Code wird erkannt und je nachdem, ob er Text oder Telefonnummern beinhaltet, wird dies angezeigt. Enthält der Code nur eine URL, wird gleich zum Browser umgeleitet und die Seite wird angezeigt, gegebenenfalls folgen weitere Aktionen. Bei den Vodafone BufferBusters zum Beispiel konnten die gefangenen Monster mithilfe eines QR-Codes abgeliefert werden.

Bei aller Begeisterung weise ich aber auch auf die Risiken hin. Solche Codes können auch Viren mit sich bringen. Kai Biermann von ZEIT ONLINE hat in einem Artikel darüber berichtet. Sicher fühlen kann man sich also nicht, wenn man irgendwo einen QR-Code sieht. Ich scanne grundsätzlich nur QR-Codes von Anbietern, denen ich vertraue.

Wer mit QR-Codes experimentieren und eigene erstellen möchte, dem empfehle ich den KAYWA QR-Code-Generator. Damit lassen sich Texte bis zu 250 Zeichen generieren. Ich selbst habe schon zahlreiche erstellt und auch andere damit begeistert.

Bis nächsten #FreitAPP!

Nov 2011
18

#FreitAPP: Affenstarke Zoo-Apps

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Apps, Neues | Keine Kommentare

Als „appsoluter“ Fan von Quick-Response-Codes oder kurz QR-Codes bin ich heute auf eine dpa-Meldung aufmerksam geworden. Der Zoo Osnabrück (einer der wenigen der Republik, in dem ich noch nie war) führt als erster in Deutschland QR-Codes an seinen Gehegen ein – mit Informationen über die Tiere , die darin leben. Ab sofort habt Ihr also selbst beim Zoobesuch eine Ausrede fürs Rumdaddeln auf dem Handy. Alles was man dazu braucht ist ein Smartphone mit einem QR-Code-Reader – davon stelle ich nächste Woche ein paar vor – und einen Internet-Tarif. Wer den QR-Code abfotografiert, gelangt auf eine Beschreibungsseite des jeweiligen Tieres im digitalen Zoobuch „Zoowiso“. Auch wenn der Zoo selbst keine eigene Handy-App hat, ist es eine richtig gute Idee und eine tolle Verknüpfung von traditionellen Tierparks mit dem digitalen Zeitalter, finde ich.  Ich habe mich also auf die Suche nach Apps von deutschen Zoos oder ähnlichen Nutzungen wie vom Zoo Osnabrück gemacht. Und siehe da: Volltreffer.

Die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen zum Beispiel wartet mit einer HD App für das iPad auf. Ebenfalls mit Informationen zu allen Tieren im Zoo, allerdings nicht direkt verknüpft mit dem Gehege wie in Osnabrück. Dafür aber mit einer interaktiven Karte mit Ortungsfunktion. Verlaufen ist also nicht. Muss ich unbedingt ausprobieren.

Wenn man bei der Google-Recherche mal ein paar Seiten weiter blättert, öffnen sich viel mehr Zoo-App-Welten, womit ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hatte. Auch der Kölner Zoo bietet eine App mit Lageplan, GPS-Navigation und vielen Infos zu den Tieren an.

Auffällig ist, dass sich viele der Tierparks auf Apple Produkte, also den iTunes Store, konzentrieren. Um der stark zunehmenden Zahl von Android-Nutzern gerecht zu werden, sollte man den Android-Market unbedingt ins Auge fassen. Der eingangs genannte Zoo Osnabrück hat dieses Problem zwar nicht, da er mit dem reinen QR-Code Angebot unabhängig von der Plattform ist, kann aber im Vergleich auch „nur“ weniger Informationen anbieten.

Zum Schluss noch ein Tipp für Zoo-Besucher, die Zoos in ihrer Nähe finden möchten: Die Zoofinder-App. Sie zeigt Zoos  in der Nähe mittels Location Based Services (siehe #FreitAPP vom 28.10.) und vielleicht auch einen Zoo in Eurer Nähe, den Ihr bisher noch gar nicht gekannt habt. Heute ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und ich glaube ich weiß jetzt, was ich mache.

Bis nächsten #FreitAPP!