Mrz 2010
01

Warum wissen Journalisten immer alles etwas früher ?

Erstellt von Carmen Hillebrand (Vodafone)
Veröffentlicht in Apps, Neues, Vodafone | 1 Kommentar

Normalerweise stehe ich an einem Sonntag nicht um 7:00 morgens auf. Gestern habe ich mich allerdings zu unsonntaglicher Uhrzeit in den Zug gesetzt und auf den Weg zur CeBIT nach Hannover gemacht.

Wer hat sich schonmal gefragt, wie am Vorabend Beiträge über die CeBIT in der Tagesschau erscheinen, obwohl diese erst in zwei Tagen beginnt?  Die Antwort ist einfach, Journalisten bekommen vorab die Highlights der Messe präsentiert. Der Vodafone CeBIT Stand (Pavillion P32) ist nun fertiggestellt und natürlich auch bei Foursquare zu finden.

Gemeinsam haben wir unter anderem die Vodafone App-Initiative und viele neue Handys vorgestellt, die sehr interessiert begutachtet wurden – wie man hier sieht:

Und natürlich haben neben mir noch viele andere Kollegen gearbeitet :-) Grüße auf diesem Weg!

Feb 2010
27

Von vernetzten Welten, Kabeln und viel Arbeit: Endspurt für den Aufbau unseres Vodafone CeBIT-Stands

Erstellt von Carmen Hillebrand (Vodafone)
Veröffentlicht in Apps, Vodafone | 1 Kommentar

CeBIT! Jedes Jahr überfällt sie uns rücklings – so fühlt sich das oft an, wie letztlich auch meine Kollegin Marion schrieb. Das dies noch lange nicht für uns alle gilt, ist klar. Für diejenigen, die sich um den Standaufbau etc. kümmern müssen, ist das zum Beispiel anders. Die fangen lange vor Messebeginn mit den Planungen an. Das erste interne Meeting der Projektgruppe CeBIT fand schon vor ca. fünf Monaten statt. Der Standaufbau läuft seit ca. drei Wochen. Wie geht’s denn der CeBIT Projektverantwortlichen Martina Jorgas gerade? “Adrenalin pur”. Sie ist schon längst in Hannover und jetzt Herrin über ganze 1.600 qm Ausstellungsfläche und nochmals soviel Fläche für die Logistik. Bevor sie ankam, wurde schon hart gearbeitet, teilweise in zwei Schichten Tag und Nacht. Wie man dabei wach bleibt? 120 Liter warmer Kaffee und mind. 40 Liter kalter Kaffee sprechen eine deutliche Sprache.

CeBIT Standaufbau - zum Glück sind die Kollegen jetzt schon weiter

Das Motto der CeBIT heißt “vernetzte Welten” bzw. “Connected Worlds”, das gilt natürlich auch besonders für uns hinter den Kulissen. Wir haben eigens für unseren CeBIT-Stand eine schnelle Datenautobahn gebaut.

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Feb 2010
19

Fasten mit dem mobilen Internet – die App barcoo

Erstellt von Benjamin Thym
Veröffentlicht in Apps | 1 Kommentar

Dieser Beitrag ist von unserem Gastautor Benjamin Thym von barcoo.

Die jecken Tage sind vorbei und für viele von uns beginnt jetzt traditionell die Fastenzeit. Dieses Jahr gibt es dafür mobile Unterstützung, mit einer App aus unserem Hause: barcoo. Damit könnt Ihr viele verschiedene Produktinformationen direkt nach dem Scan des Barcodes auf Euer Handy bekommen!

Und so funktioniert’s: Egal, ob Ihr die Nährwerte von Lebensmitteln mit einem Blick auf die Lebensmittel-Ampel sehen wollt oder ein Ernährungstagebuch pflegt – barcoo hilft. Zusätzlich könnt Ihr bei Elektronikprodukten die besten Angebote online und zum Teil auch schon in der Umgebung finden. Ganz nebenbei habt Ihr so auch die neuesten Infos von Stiftung Warentest und der Verbraucherzentralen immer in Eurem Handy dabei.

Wie wir auf die Idee gekommen sind, barcoo zu entwickeln? Sie entstand als wir drei Gründer uns über die verschiedenen Vor- und Nachteile von Biosiegeln unterhielten. Dabei ist uns aufgefallen, dass die Informationen natürlich irgendwo im Internet stehen. Aber man hat sie nicht da zur Verfügung, wo man sie eigentlich braucht: Beim Einkaufen selber. Das war die Initialzündung für barcoo.

Unser kleines Werbe-Video illustriert nochmals unsere App:

barcoo – Scan Dich glücklich! from barcoo on Vimeo.

barcoo ist kostenlos auf den gängigsten Smartphones wie Nokia, Google Android, Windows Mobile, iPhone und BlackBerry verfügbar.

Über den Gastautor: Benjamin Thym ist Mitgründer von barcoo und Geschäftsführer des dahinter stehenden Startups, der checkitmobile GmbH aus Berlin. Privat trifft man ihn oft auf seinem vorsintflutlichen Rennrad und ab und an mit seinem Saxophon.

Feb 2010
18

Auf die inneren Werte kommt es an – Rückblick auf den Mobile World Congress

Erstellt von Carmen Hillebrand (Vodafone)
Veröffentlicht in Apps, Neues | Keine Kommentare

Heute schließt die größte Mobilfunkmesse Mobile World Congress (MWC) ihre Tore. Zeit für einen kleinen Rückblick. Worüber wurde im frühlinghaften Barcelona gesprochen? Über die inneren Werte!

Unser Vodafone Group-Chef Vittorio Colao sprach im Expertenforum über explosionsartig ansteigende Datenmengen, den kontinuierlichen Netzausbau und den Bedarf an erhöhten Geschwindigkeiten im Netz infolge des mobile Internet Booms.

Henning Gajek, freier Journalist und Blogger, oft ‘Mr. Mobilfunk’ genannt war auch vor Ort:

“Mein Eindruck ist, dass die Hersteller auf zig verschiedene und teilweise alte und neue Betriebssysteme setzen: Android, Bada, Brew, Limo, Meego, Series 40, Symbian, Windows 7,  um nur die wichtigsten zu nennen.”

Somit ist der Vergleich der Süddeutschen Zeitung heute sehr stimmig. Statt primär über die neuesten Handy-Modelle zu sprechen ging es um das Innenleben der Handys. “Das ist als würde auf der IAA nur über Motoren, Reifen, die Farbe des Amaturenbretts, aber nicht über Autos gesprochen.” Die Smartphones seien ja auch schon recht ausgefeilt, fügt der Autor des Artikels an. Recht hat er.

Betriebssysteme und die darauf laufenden kleinen mobilen Anwendungen, “Apps” genannt, sie standen im Fokus. Klingt unspannend? Ist es aber nicht. Es geht hier um das Internet, das laufen gelernt hat, das mobile Internet. Im Gegensatz zu stationären PCs, gibt es hier schlichtweg keinen Standard. Eine App, die auf dem iPhone läuft, funktioniert noch lange nicht auf einem Android- oder einem Symbian-Gerät, ganz zu schweigen von den Unterschieden zwischen Handymodellen. Es herrscht eine fast schon unübersichtliche Masse an Betriebssystemen. Henning Gajek reißt sie in dem obigen Zitat an.

Eric Schmidt, Google Vorstand sagte auf dem Mobile World Congress “Ich sehe nicht, dass die Plattform-Märkte unbedingt nach dem Motto ‘der Gewinner bekommt alles’ entschieden werden. Aber es wird sicher eine Bereinigung unter den Handy-Betriebssystemen geben.” (Quelle FAZ Print 18.02.10)

Den richtigen Weg sehe ich in einem Standard. Und genau den strebt Vodafone zusammen mit 23 anderen Unternehmen an. In der sogenannten “Wholesale Application Community” haben wir uns mit América Móvil, AT&T, Bharti Airtel, China Mobile, China Unicom, Deutsche Telekom, KT, Mobilkom Austria, MTN Group, NTT DoCoMo, Orange, Orascom Telecom, Softbank Mobile, Telecom Italia, Telefónica, Telenor, TeliaSonera, SingTel, SK Telecom, Sprint, Verizon Wireless, VimpelCom und Wind zusammen geschlossen. Die Initiative wird zudem von der GSMA sowie den Geräteherstellern LG, Samsung und Sony Ericsson unterstützt.

Ich verstehe dies jedoch nicht nicht als Allianz gegen Google, wie vielfach zu lesen ist. Hier steht eher der normale Nutzer im Vordergrund. Erst wenn der Nutzen und die einfache Anwendung des mobilen Internets deutlich gemacht wird, wird es ein Massenphänomen.

Feb 2010
09

Neulich im Testcenter – von Browsern und Co.

Erstellt von Kay Fritz (Vodafone)
Veröffentlicht in Apps, Technisches, Vodafone | 2 Kommentare

Ich versprach letztlich, mich regelmäßig von meinem Arbeitsplatz im Test & Innovation Center zu melden. Und hier bin ich wieder.

Neulich im Testcenter. Egal, wie viele PCs man zur Verfügung hat, auch unterwegs überprüfen wir alle gerne unsere Lieblingswebseiten auf Neuigkeiten. Während dabei auf dem eigenem Computer jeder seinen Browser kennt, sind von Handy Browsern wie Openwave, NetFront und Obigo eher unbekannt, obwohl wir sie möglicherweise alle schon mal in der Hand gehabt haben.

Natürlich gibt es auch dort die „üblichen Verdächtigen“ Pocket Internet Explorer, Safari und Opera, aber gerade auf preiswerteren Modellen, die mit schwächeren Internet Browser ausgerüstet sind, muss man sich schon mal mit Alternativen zufrieden geben.

Die meisten User wird dies nicht weiter stören und die Hüter der Internetsprache html sind bemüht, Anbieter davon zu überzeugen, parallel zu ihrer normalen Webseite, eine schlankere Version für mobile Endgeräte zur Verfügung zu stellen. Dadurch lässt sich auch die unterschiedliche Darstellung erklären, wenn man zum Beispiel die Internetpräsenz vom Spiegel oder Kicker Sportmagazin mit dem PC und einem Handy vergleicht.

Letztere war vor dem Umbau übrigens aufgrund ihrer ungeheuren Größe nicht selten ein Stolperstein für schwächere Browser, bei denen der Speicher überlief und zu den lustigsten Ergebnissen führte. Nicht selten war das Resultat ein totaler Absturz oder minutenlange Wartezeiten, bis man akzeptierte, dass sich das Handy wohl doch aufgehangen hatte.

Wem die alternativen Mobilseiten aber zu weit von der „Realität“ des heimischen World Wide Webs entfernt sind, der sollte sich vielleicht mal den Opera Mini anschauen. Die aktuelle Version 4.1 des norwegischen Browsers wurde zusammen mit Vodafone entwickelt und manch ein Fehler wurde hier im Test & Innovation Center schonungslos aufgedeckt. Das überraschte auch noch die erfahrenen Entwickler, die in der Vergangenheit hauptsächlich auf Input von Usern gesetzt hatten.

Ich hätte damals unheimlich gerne ein Foto von allen Projektteilnehmern gemacht, als wir berichteten, dass eine Browserfunktion bei diversen Handies die Kamera startete. Ist es ein Bug, oder ist es ein Feature?

In diesem Sinne hören wir uns in zwei Wochen wieder.