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So funktioniert das Internet of Things – 4 Praxisbeispiele

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Das „Internet of Things“ ist längst keine visionäre Idee mehr, sondern gegenwärtiger Bestandsteil von Optimierungsprozessen innovationsorientierter Unternehmen. Vernetzte Maschinen sowie automatisierte Steuerungs- und Analysesysteme ermöglichen nicht nur in der Herstellung effizientere Prozesse. Auch für die Logistik, den Handel und Endkunden bietet die Vernetzung vielfältige Chancen. Wie die Möglichkeiten heute schon genutzt werden, zeigte Vodafone auf der CeBIT 2016 mit vier Unternehmensbeispielen.

Feintool: Produktionssteigerung durch proaktive Wartungsempfehlung

Das Technologieunternehmen Feintool aus dem CeBIT-Partnerland Schweiz stellt Feinschneideanlagen für die Automobilindustrie her. Und hat diese automatisch vernetzt, um Wartungsbedarf frühzeitig zu erkennen und Ausfallkosten zu vermeiden. Der Zustand und die Leistung sämtlicher Anlagen werden kontinuierlich überwacht. Sensoren an den Maschinen erfassen umfangreiche Geräteinformationen, die für die Funktionalität der Anlage und den reibungslosen Produktionsablauf relevant sind. Frühzeitig erkennt das System potentielle Fehlerquellen und weist über ein Maintenance Dashboard auf absehbare, notwendige Eingriffe hin.

Ergebnis: Durch die proaktiven Wartungsempfehlungen können Störfaktoren behoben werden, bevor es zu Anlagenausfällen kommen. Das spart Betriebskosten und steigert die Produktivität.

 

Kärcher: Effizienz durch intelligente Gerätesteuerung und -Überwachung

Nach seinen vernetzten Reinigungsmaschinen setzt Kärcher nun auch auf Effizienzsteigerung weiterer intelligenter Geräte. Ein Hightech-Wasserspender ist der WPD nicht nur wegen seiner patentierten Filtertechnologie, sondern vor allem durch sein intelligentes Steuerungs- und Überwachungssystem. Der Kärcher Fleet Service ermöglicht durch die IoT-Lösung eine direkte Kontrolle des konfigurierbaren Wasserspenders am PC oder auf dem Tablet. Sämtliche Daten des Gerätes werden erfasst und es informiert über bevorstehende Instandhaltungsmaßnahmen.

Ergebnis: Zusätzliche Wartungseinsätze werden somit vermieden und Kosten gespart.

 

 

SAP: Vernetzte Verkaufsautomaten bieten kundenorientierten Service

Wie IoT im Handel zu höherer Kundenzufriedenheit, Produkt- und Transportverbesserung beitragen kann, wird bei Verkaufsautomaten deutlich. Software-Spezialist SAP und Vodafone machen diesen künftig intelligent. Sensoren an der Smart Vending Machine auf der CeBIT liefern umfangreiche Daten, unter anderem zur Kühltemperatur und Nutzungshäufigkeit des Gerätes. Abverkäufe können so aus der Ferne eingesehen werden, um die Lieferkette zu optimieren. Dem registrierten Kunden können personalisierte Angebote über die Hightech-Snackbar ausgespielt werden – Erkennung und Bezahlung erfolgt via Smartphone. Die Verarbeitung erfolgt in Echtzeit und Muster oder Auffälligkeiten werden automatisiert untersucht.

Ergebnis: Die Trendprognosen dieser Big Data Analyse ermöglichen eine gezieltere Warenbestands- und Transportplanung, verringern Anlagenausfälle und schaffen eine Basis zur kundenorientierten Optimierung des Angebots.

 

Vodafone Cebit 2016 / Hannover

 

Recogizer: Energiebedarf kontrollieren

Wie sich die Energieeffizienz von Gebäuden und Anlagen mittels IoT-Lösungen steigern lässt, zeigt Recogizer mit seinem datengestützten energyControl-System. Auf Grundlagen von Verfahren für künstliche Intelligenz trifft das Tool präzise Prognosen zum individuellen Energiebedarf von Einrichtungen und Maschinen. Dazu werden Messdaten sämtlicher Komponenten des HLK-Systems (Heizung, Lüftung, Klima) sowie Stammdaten des Gebäudes erfasst und mit externen Faktoren kombiniert. Die Software erstellt daraus mittels Algorithmen einen Energiebedarfstrend für die nächsten Stunden und reguliert das HLK-System.

Ergebnis: Mit Hilfe des automatisierten Systems lassen sich bis zu 30 Prozent der Energiekosten im Jahr einsparen, Ressourcen schonen, Betriebskosten verringern während die Sicherheit und Transparenz steigt.

 

Die Digitalisierung bisher analoger Prozesse, die Vernetzung  von Geräten, Fahrzeugen oder Maschinen in Verbindung mit softwaregestützter Analyse großer Datenmengen sind zentrale Säulen vom Internet of Things. Das Fundament bilden leistungsfähige Netze.

 

 

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