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Trends von der CeBIT: Die mobile Arbeitswelt der Zukunft

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Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Bis vor kurzem waren Büros Orte mit festen Strukturen, einer festgelegten Ausstattung und gesichertem Zugang zu Netzwerken und Informationen. Seit einigen Jahren wandelt sich die Arbeitswelt allerdings grundlegend. Shareconomy heißt in diesem Zusammenhang: Virtuelle Netzwerke zwischen Mitarbeitern verschiedener Abteilungen und Seniorität ersetzen Hierarchien. Die Menschen werden autonomer. Und sie entwickeln immer mehr eigene Vorstellungen davon, wie sie handeln und behandelt werden möchten. Wenn Unternehmen erfolgreich sein wollen, müssen sie auf diese neuen Herausforderungen reagieren.

Für Länder wie Deutschland – also den westlichen, industrialisierten Nationen – ist das wohl noch eine besondere große Herausforderung. Denn bis 2020 wird die Hälfte des Welt-BIP von den Ländern generiert, die wir heute als Entwicklungsländer bezeichnen. Deshalb stellt sich die Frage, wie Unternehmen in Zukunft zusätzliches Wachstum generieren.Laut einer Studie von Mc Kinsey liegt der Schlüssel für den Westen darin, seine Produktivität zu steigern. Europa etwas müsste seine Produktivitätsrate um 30 Prozent steigern, wenn es den derzeitigen Level an BIP-Wachstum beibehalten möchte.

Produktivität steigern? Das kann man natürlich, in dem bessere und intelligentere Maschinen baut (hier wird in Zukunft das Thema Machine-to-Machine-Kommunikation eine bedeutende Rolle spielen). Die Produktivität lässt sich allerdings auch steigern, indem man eine Arbeitsumgebung schafft, in der Mitarbeiter produktiver arbeiten können, insbesondere bei den klassischen „Schreibtisch-Jobs“. Und da passt die schöne neue Supermobilität– im Privatleben ist sie längst angekommen, in der Unternehmenswelt ist sie mit einem Bein in der Tür – kaum zur Stempeluhr. Und diese Diskrepanz wird noch stärker auffallen, wenn mehr Leute in die Unternehmen kommen, die mit einer „always on“-Mentalität aufgewachsen sind und die ihre ersten Malübungen nicht mehr auf der Tafel, sondern auf dem iPad gemacht haben! Viele Unternehmen müssen wahrscheinlich noch lernen, dass der klassische Nine-to-Five-Job kaum eine Zukunft hat und die Mitarbeiter dann am produktivsten sind, wenn sie Arbeitszeit – und ort stärker selbst bestimmen können.

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Da passt es ja, dass das neue Zahlen, dass internetfähige Mobilgeräte für immer mehr Firmen zur Grundausstattung ihrer Mitarbeiter gehören (2010 statteten 12 Prozent der Unternehmen Mitarbeiter mit Smartphones aus, 2012 waren es bereits 26 Prozent). Und dass die damit neugewonnene Mobilität ankommt: 75 Prozent der Mitarbeiter sagen, dass das mobile Arbeiten ihre Zufriedenheit mit dem Job steigert (ausführliche Infos hier). Es ist Ausdruck einer völlig neuen Einstellung zur Arbeit, die nicht mehr nur eine Sache der persönlichen Lebensgestaltung, sondern dank mobiler Technologien nun auch eine Frage der richtigen Technik ist. Statt „Leben um zu arbeiten“ heißt es nun: „Arbeiten um zu leben“.

Auf dem neuen Vodafone-Campus (kleines Bild oben/ siehe im Blog auch hier) in Düsseldorf ist die Zukunft des Arbeitens schon heute zu erleben. Das gesamte Konzept baut auf Flexibilität und Vernetzung auf. Feste Arbeitsplätze gibt es nicht mehr, stattdessen ist von jedem Platz aus die gesamte Infrastruktur des Unternehmens verfügbar – und jeder Mitarbeiter an jedem Platz über seine Festnetznummer erreichbar. Mehr als 5000 Mitarbeiter arbeiten hier – natürlich flexibel: Bis zu 50 Prozent der Arbeitszeit können außerhalb des Campus verbracht werden: zuhause, im Park oder im Café. Und dank smarter Programme wie Lync sehen die Kollegen im Büro, ob jemand im Meeting, in der Mittagspause oder gerade erreichbar ist. So sieht die Zukunft des Arbeits aus!

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