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Fit machen für den Winter: Basisstationen in extremer Kälte

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Mobilfunk-Mast im SchneeWährend Wintersportler und Schneeliebhaber die weiße Pracht herbeisehnen, bringt sie für Techniker, die unsere Mobilfunkantennen in höheren Lagen warten, besondere Herausforderungen mit sich. Schnee und Eis können diesen Sendestationen ordentlich zusetzen. So kann sich bei den  Richtfunkantennen an der Vorderseite schnell einer dicke Eis-Schicht bilden. Wie bei den Satellitenschüsseln auf unseren Dächern kommen die Signale dann nicht mehr an. Alle Richtfunkantennen in einer Höhenlage über 1.500 Meter und weitere ausgewählte Standorte werden daher im Winter beheizt, sobald es die Wetterlage erforderlich macht. Gleiches gilt für Räume der Sendestationen. Eigentlich paradox, aber die immer stromsparendere Technik bringt ein neues Problem mit sich: Sorgte die alte Technik noch selbst für die erforderliche Wärme für den Betrieb einer Basisstation (zwischen +5 und +40 Grad Celsius), ist dies bei der modernen, energieeffizienten Technik nicht mehr der Fall. Die Folge: Die Stationen werden zu kalt. Die Lösung: Eine Heizung muss nachgerüstet werden. An über 100 besonders “gefährdeten” Standorten war dies für diesen Winter der Fall.

Oft müssen sich Techniker aber erst einmal ihren Weg zu einer Basisstation freischaufeln. So gehören Ausrüstungsgegenstände wie Schneeschuhe und -schaufel zur Ausrüstung dazu. Unsere “roten Engel” sorgen also auch im Winter dafür, dass auf Skipisten und zugeschneiten Autobahnen unser Netz zur Verfügung steht.

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