Jan 2012
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Staufrei durch die City – zum Beispiel mit der TomTom App

Erstellt von Dirk Ellenbeck
Veröffentlicht in Apps

Eigentlich fahre ich gerne mit dem Auto. Es ist bequem, bringt mich bis zum Ziel und ich kann unterwegs die Musik hören, die ich mag. Doch es gibt etwas, das meine Freude am Fahren stark einschränkt. Staus. Kaum ein Tag vergeht, an dem Staus die Autofahrt nicht zur Qual machen.

Wer Verkehrsnachrichten hört, wird sich so manches Mal verwundert die Augen reiben, dass oft nur noch Staus ab 4 km Länge gemeldet werden. Weil sonst die ganze Sendung aus Staumeldungen bestünde. Doch mit HD-Traffic gibt es einen cleveren Weg, um Staus zu umgehen oder besser gesagt: zu umfahren. Und der funktioniert mit einer App auf dem iPhone ebenso, wie auf intelligenten Navigationsgeräten von TomTom mit integrierter SIM-Karte (zum Beispiel von Vodafone). Bei jeder Routenplanung überprüft HD-Traffic die Verkehrslage. Und das nicht nur auf Autobahnen, sondern auch in den Städten und auf dem Land. Sollte es auf der geplanten Route Staus geben, prüft TomTom, ob alternative Wegstrecken schneller ans Ziel führen – selbst, wenn sie einen Umweg bedeuten. Und wenn es schneller gehen sollte, ein paar Minuten im Stau zu stecken, sagt TomTom mir das.

Möglich macht es die pfiffige Stauerkennung in Kombination mit IQ Routes. Letztere nutzen zur Routenberechnung nicht die Standardgeschwindigkeiten, die auf den einzelnen Straßen gefahren werden, sondern kennen die von Tomtom-Besitzern wirklich gefahrenen Geschwindigkeiten. Damit berechnet das Programm die beste Route auch in Abhängigkeit vom Wochentag und der Uhrzeit. Klingt kompliziert, funktioniert in der Praxis aber ebenso wie HD Traffic hervorragend, da ich mich als Nutzer um nichts kümmern muss.Angeboten wird der Dienst HD-Traffic auf dem iPhone für den Preis von knapp 30 Euro pro Jahr oder alternativ für 5 Euro pro Monat und auf neuen Navis ist er für ein Jahr bereits im Kaufpreis enthalten.

Auch sonst hat mich die Navi-App von TomTom überzeugt. Bei der Zieleingabe lassen sich Kontakte aus dem Adressbuch ebenso einfach auswählen wie Sonderziele, die auch über Google in der Nähe oder in einer beliebigen Stadt gesucht werden können. Sogar die Navigation zu in Fotos hinterlegten Adressen ist möglich. Dazu mache ich einfach an einem beliebigen Ort ein Foto mit meinem Smartphone, die Adresse wird dabei automatisch in den Fotoinformationen mit gespeichert und kann von TomTom genutzt werden. Das mühsame Merken oder Aufschreiben von Adressen spare ich mir damit. Aber auch ohne Fotos ist die Zieleingabe sehr flexibel und gut zu bedienen. Neben der gewohnten Adresseingabe über Stadt und Straße steht auch eine integrierte Google-Suche nach Zielen zur Verfügung, zudem sind Sonderziele für alle Länder, die im Kartenmaterial mit der App erworben wurden, von der Andachtsstätte über Ärzte und Apotheken, Bankautomaten, Hotels, Tankstelle bis zum Zoo enthalten. Im Adressbuch gespeicherte Kontakten lassen sich als Ziel nutzen. Offroad-Fans und Abenteurer können als Ziel auch direkt Koordinaten eingeben.

Einzig die Kartendarstellung könnte schicker sein. So wie die vom Wettbewerber Navigon zum Beispiel, die wir hier im Blog am 4. November vorgestellt haben.

Allzeit gute Fahrt und bis nächsten #FreitAPP!

 

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