Mit dem SmartPhone zu navigieren ist für viele inzwischen normal. Nicht nur im Auto, aber dazu an einem späteren #FreitAPP. Praktisch ist es obendrein. Wer an den Frontscheiben-Halter sein Handy klemmt, kann navigieren UND telefonieren. Aber Vorsicht: letzteres nur mit Freisprecheinrichtung. Auch wichtig: Jede Bedienung des Handys während der Fahrt – auch wenn man sich gerade mit einer Navi-App beschäftigt – ist verboten und teuer. In England zum Beispiel und drohen über 1.000 Euro Strafe, in Deutschland immerhin 40 Euro und ein Flensburger Punkt.
Aber genug der belehrenden Worte, meine Lieblings-Navigations-App heißt NAVIGON MobileNavigator Europe und kostet fürs iPhone derzeit 89,99 Euro. Damit es richtig Spaß macht sollte der In-App-Kauf ‚Panorama View 3D‘ für 9,99 Euro auch noch sein. Damit werden die GPS-Höhenangaben in die Karten integriert und die Umgebung stellt sich dreidimensional dar. In bergigen Gegenden macht das natürlich am meisten Sinn und Eindruck bei den Fahrzeuginsassen. Ich habe die App mit ‚Traffic Live‘ für 19,99 Euro vervollständigt, dem TMC (Traffic Massage Channel, also Stau-Infos und Umleitungsempfehlungen) von NAVIGON.
Zusammen also rund 120 Euro. Das kostet ein vergleichbares Navi im unteren Preissegment heute zwar auch, dafür habe ich mein Handy (also auch Navi) allerdings immer in der Tasche.
Wie Navigation funktioniert, brauche ich hoffentlich keinem zu erklären, der bis hierhin durchgehalten hat. Also zu den Stärken der App. Bei der Suche nach Sonderzielen gefällt mir besonders gut, dass man über die App auch in Google zum Beispiel nach Firmen suchen kann, deren Adresse man nicht kennt (wie etwa
„Stern Verlag Düsseldorf“). Aus den Ergebnissen sucht man das Passende aus, den Rest erledigt die App. Da zeigt sich die Integration des Mobilfunks als Riesenvorteil gegenüber herkömmlichen Navis. Die Stimme (Frauenstimme) ist angenehm und deutlich und hat mich bisher die fehlende Erweiterbarkeit anderer Stimmen nicht vermissen lassen. Spielereien wie iPod-Integration oder die Veröffentlichung einer Position auf facebook finde ich gut, habe ich bisher aber nicht genutzt. Wofür gibt es foursquare (siehe #FreitAPP von letzter Woche)…? Angenehm und vorteilhaft hingegen finde ich die Integration des Adressbuchs. Wer seine Daten in der Cloud synchronisiert, zum Beispiel über googlemail, findet alle Einträge in der NAVIGON App wieder.
Nachteil: Die Größe der App. Mit 1,9 GB dauert der Download natürlich eine Weile (auch bei Updates der Software) und braucht zudem noch viel Platz auf dem Smartphone. Auf einer 8GB Version sollte man die Software nicht installieren, es sei denn man verzichtet auf seine umfangreiche MP3-Sammlung.
Übrigens: Marc Schaubs hat in seinem Blog techgeek-live.de die kostenlose App ‚Vodafone Find&Go‘ getestet. Für alle, die nicht wie ich Geld für eine Navi App ausgeben wollen und denen die Navigation in Deutschland ausreicht eine tolle Alternative. Selbst getestet! Und just gestern hat teltarif.de das Thema Navigation mit dem GPS-Handy im Allgemeinen aufgegriffen. Ebenfalls lesenswert. Demnächst schauen wir uns die mobile Navi-Lösung von TomTom an. Bis nächsten #FreitAPP!








