Archiv für November 2011

Nov 2011
25

Was steckt hinter QR-Codes?

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Apps, Technisches | 7 Kommentare

QR-Codes (QR=Quick Response) finden sich heutzutage überall –auf Werbeplakaten, in Zeitschriften, auf Visitenkarten, auf Produktverpackungen. Die Liste könnte ich noch um viele Beispiele ergänzen. Aber was steckt eigentlich dahinter?

Entwickelt wurden sie bereits 1994 von der japanischen Firma Denso Wave. Bis zu 7.089 Dezimalziffern oder 4.296 alphanumerische Zeichen lassen sich in einem QR-Code unterbringen (Quelle: Wikipedia). Anfangs vereinfachten sie die Logistik und die Zuordnung von Bauteilen bei der Produktion von Automobilen des Toyota Konzerns. Durch eine zweidimensionale Abbildung von schwarzen und weißen Punkten können Lese-Geräte für den Code diesen entziffern. Ähnlich wie bei den Strichcodes an der Kasse im Supermarkt.

Damit QR-Code Leser – also Scanner oder Programme auf Euren SmartPhones – wissen, wie der Code richtig herum zu lesen ist, hat jeder QR-Code größere Quadrate in drei Ecken. Die untere rechte Ecke ist immer ohne dieses Quadrat. Je mehr Informationen im QR-Code untergebracht werden, desto kleiner werden die schwarzen und weißen Punkte oder desto größer sollte der Code abgedruckt werden, damit er gelesen werden kann. Die Fehlertoleranzquote liegt aber bei bis zu 30 Prozent. Im Klartext: Selbst wenn der QR-Code – etwa wegen zu kleiner Darstellung – nur zu 70 Prozent gelesen wird, kann er immer noch fehlerfrei entziffert werden.

Nach dieser etwas längeren Einführung über QR-Codes möchte ich noch eine App vorstellen, die aus meiner Sicht alles leistet, was ein Code Reader können sollte. barcoo liest neben QR-Codes auch Barcodes von Produkten, zeigt Preisvergleiche und Infos an. Aber das ist wieder ein anderes Thema, das ich demnächst aufgreife. Das Einlesen eines QR-Codes ist ganz einfach. Die App bietet einen Suchbereich, in dem der Code angezeigt werden muss. Die Android-Version zeigt darüber hinaus noch einen Strich an (ähnlich des Lasers an Kassensystemen), der die Barcodes erfasst. Bei QR-Codes ist er aber nicht von Bedeutung. Alles Weitere regelt die App. Der Code wird erkannt und je nachdem, ob er Text oder Telefonnummern beinhaltet, wird dies angezeigt. Enthält der Code nur eine URL, wird gleich zum Browser umgeleitet und die Seite wird angezeigt, gegebenenfalls folgen weitere Aktionen. Bei den Vodafone BufferBusters zum Beispiel konnten die gefangenen Monster mithilfe eines QR-Codes abgeliefert werden.

Bei aller Begeisterung weise ich aber auch auf die Risiken hin. Solche Codes können auch Viren mit sich bringen. Kai Biermann von ZEIT ONLINE hat in einem Artikel darüber berichtet. Sicher fühlen kann man sich also nicht, wenn man irgendwo einen QR-Code sieht. Ich scanne grundsätzlich nur QR-Codes von Anbietern, denen ich vertraue.

Wer mit QR-Codes experimentieren und eigene erstellen möchte, dem empfehle ich den KAYWA QR-Code-Generator. Damit lassen sich Texte bis zu 250 Zeichen generieren. Ich selbst habe schon zahlreiche erstellt und auch andere damit begeistert.

Bis nächsten #FreitAPP!

Nov 2011
22

RTL-Spendenmarathon – Ein Exkurs ins Call-Center

Erstellt von Melissa Stolz
Veröffentlicht in Vodafone | Keine Kommentare

Donnerstag pünktlich um 18:00  Uhr ging es los: Der RTL-Spendenmarathon startete zum 16. Mal. Das Ziel: die Spendensumme von 7,9 Millionen Euro aus dem Vorjahr übertreffen. Heute können wir sagen: Mission gelungen. Die Charity-Sendung brachte in diesem Jahr 8.501.738 Euro für notleidende Kinder aus aller Welt. Vodafone setzte sich auch dieses Mal mit einer Spende in Höhe von 150.000 Euro ein. Der Scheck wurde von unserer Pressesprecherin Tanja Vogt übergeben. Aber auch 1.100 andere Vodafone-Mitarbeiter haben sich engagiert und in fünf Call-Centern die Spenden der Anrufer entgegen genommen – und ich war mitten drin. Eine völlig neue Erfahrung!

In Ratingen angekommen ging alles Schlag auf Schlag: Anmelden und sich in die Materie einlesen. Alles war haarklein erklärt. Zunächst wirkte das alles etwas viel, als es dann aber um 18:00 Uhr los ging, lief alles wie von alleine.  Ab dem Moment, in dem die Leitungen freigeschaltet wurden und RTL Moderator Wolfram Kons zum Spenden aufgerufen hatte, klingelten die Headsets am laufenden Band. Die Spendenbereitschaft war von Anfang an sehr groß. Besonders viele Anrufe kamen kurz nach den Live-Schaltungen ins Studio rein.  Die Spender konnten unterschiedlicher nicht sein: Kinder, Senioren, reiche und arme Leute – jeder wollte helfen! Mein persönliches Highlight war die Begrüßung: „Ich bin zwar Hartz-4 Empfänger, möchte aber trotzdem spenden.“  Der Mann spendete zehn Euro! Das hat mich beeindruckt. Die Beträge, die ich entgegennahm, variierten zwischen 5 und 100 Euro. Spannend fand ich auf jeden Fall immer, wer wohl als nächstes anrufen würde und wie viel der Anrufer spendete.

Zur Motivation gab es während der Schicht immer wieder kleine Verlosungen. Wer den nächsten Call hatte, bekam zum Beispiel ein Visitenkarten-Etui oder eine Regenjacke für den Mitarbeiter, der eine Spende von mindestens 300 Euro entgegengenommen hat. Die Stimmung im Call-Center war super. Vodafone-Kollegen, die sich sonst nur flüchtig kennen und sich höchstens mal in der Kantine über den Weg laufen, zogen an einem Strang und setzten sich für den guten Zweck ein. Die Mitarbeit unterstützt nicht nur die Charity-Sendung sondern fördert in jedem Fall auch ein positives Miteinander unter den Kollegen. Hat Spaß gemacht!

Nov 2011
21

Vodafone Mitarbeiter spenden Blut

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Vodafone | Keine Kommentare

Am 8. Juli 1997 fand erstmals ein Blutspendetag für Mitarbeiter bei Vodafone statt (damals noch Mannesmann Mobilfunk). Bis heute hat sich diese Tradition fortgesetzt und einmal jährlich ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hier im Haus, so auch am letzten Donnerstag.

Der Aufruf erfolgt durch Plakate im Kantinenbereich, eintragen konnte sich jeder Spendenbereite in Listen. In diesem Jahr haben sich 88 Personen gemeldet, acht davon waren Erstspender und alle waren bereit, 500 Milliliter ihres ‚Lebenselixiers‘ abzugeben. Heinz Laufs, Referent für Öffentlichkeitsarbeit beim Blutspendedienst West, bestätigt ein tolles Ergebnis für Vodafone. „Wir haben für die umliegenden Krankenhäuser einen Tagesbedarf von etwa 1.000 Blutkonservern.“ sagt er. „Knapp ein Zehntel dafür kam also am Donnerstag von den Kolleginnen und Kollegen von Vodafone.“ Im Namen vom Deutschen Rote Kreuz bedankt sich Laufs auf diesem Wege bei allen Spendern.

 

Nov 2011
18

#FreitAPP: Affenstarke Zoo-Apps

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Apps, Neues | Keine Kommentare

Als „appsoluter“ Fan von Quick-Response-Codes oder kurz QR-Codes bin ich heute auf eine dpa-Meldung aufmerksam geworden. Der Zoo Osnabrück (einer der wenigen der Republik, in dem ich noch nie war) führt als erster in Deutschland QR-Codes an seinen Gehegen ein – mit Informationen über die Tiere , die darin leben. Ab sofort habt Ihr also selbst beim Zoobesuch eine Ausrede fürs Rumdaddeln auf dem Handy. Alles was man dazu braucht ist ein Smartphone mit einem QR-Code-Reader – davon stelle ich nächste Woche ein paar vor – und einen Internet-Tarif. Wer den QR-Code abfotografiert, gelangt auf eine Beschreibungsseite des jeweiligen Tieres im digitalen Zoobuch „Zoowiso“. Auch wenn der Zoo selbst keine eigene Handy-App hat, ist es eine richtig gute Idee und eine tolle Verknüpfung von traditionellen Tierparks mit dem digitalen Zeitalter, finde ich.  Ich habe mich also auf die Suche nach Apps von deutschen Zoos oder ähnlichen Nutzungen wie vom Zoo Osnabrück gemacht. Und siehe da: Volltreffer.

Die Zoom Erlebniswelt in Gelsenkirchen zum Beispiel wartet mit einer HD App für das iPad auf. Ebenfalls mit Informationen zu allen Tieren im Zoo, allerdings nicht direkt verknüpft mit dem Gehege wie in Osnabrück. Dafür aber mit einer interaktiven Karte mit Ortungsfunktion. Verlaufen ist also nicht. Muss ich unbedingt ausprobieren.

Wenn man bei der Google-Recherche mal ein paar Seiten weiter blättert, öffnen sich viel mehr Zoo-App-Welten, womit ich ehrlich gesagt nicht gerechnet hatte. Auch der Kölner Zoo bietet eine App mit Lageplan, GPS-Navigation und vielen Infos zu den Tieren an.

Auffällig ist, dass sich viele der Tierparks auf Apple Produkte, also den iTunes Store, konzentrieren. Um der stark zunehmenden Zahl von Android-Nutzern gerecht zu werden, sollte man den Android-Market unbedingt ins Auge fassen. Der eingangs genannte Zoo Osnabrück hat dieses Problem zwar nicht, da er mit dem reinen QR-Code Angebot unabhängig von der Plattform ist, kann aber im Vergleich auch „nur“ weniger Informationen anbieten.

Zum Schluss noch ein Tipp für Zoo-Besucher, die Zoos in ihrer Nähe finden möchten: Die Zoofinder-App. Sie zeigt Zoos  in der Nähe mittels Location Based Services (siehe #FreitAPP vom 28.10.) und vielleicht auch einen Zoo in Eurer Nähe, den Ihr bisher noch gar nicht gekannt habt. Heute ist Freitag, das Wochenende steht vor der Tür und ich glaube ich weiß jetzt, was ich mache.

Bis nächsten #FreitAPP!

Nov 2011
11

#FreitAPP: Willst Du meine APP werden?

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Apps | 2 Kommentare

#FreitAPP sollte heute eigentlich ein anderes Thema behandeln. Aber als ich das Datum schrieb, habe ich spontan meine Meinung geändert. Alle Jecken muss ich heute enttäuschen, es geht nicht um die fünfte Jahreszeit, es geht ums Heiraten und um Apps rund um dieses Thema. Denn der 11.11.11 wäre doch ein idealer Termin fürs Heiraten gewesen. Die Singles unter euch, die nicht bis zum 12.12.12 warten wollen, finden hier einige Anregungen für den wichtigsten Tag in ihrem Leben.

Wer den Juwelier 1.0 nicht aufsuchen möchte um Trauringe auszusuchen, dem empfehle ich die gleichnamige App. In „Trauringe“ kann man sich seine Ringe selbst entwerfen und sogar mit einer Gravur als persönliche Handschrift, Daumenabdruck oder sogar Gesichtssilhouette finalisieren.

i-wedding“ ist für den nächsten Schritt genau das Richtige. Ob Antrag oder Trauung, die passende Hintergrund-Musik wie etwa Hochzeitsmärsche bringt der digitale Begleiter gleich mit. Und wer zu spontan war und weder Juwelier 1.0 noch 2.0 aufgesucht hat – auch ein virtueller Ehering ist dabei.

Wenn es dann soweit ist, dass man anfängt die Tage zu zählen… tja, selbst für so etwas gibt es eine App. Diese heißt „Mein Schatz“ und zeigt Euch an, wie lange Ihr mit Eurem Partner zusammen oder verheiratet seid. Und das bis auf die Sekunde.
Zu guter Letzt möchte ich keine App vorstellen, sondern einen Tipp geben. Tragt Euch Euren Hochzeitstag direkt in Euren Kalender ein. Inklusive Erinnerung einige Tage vorher. Selbst für so etwas gibt es Apps, aber die kann man sich wirklich sparen…

Allen heute frisch vermählten einen besonders lieben Gruß, herzlichen Glückwunsch und alles Gute!