Gestern und heute haben RealNetworks und wir es in Hamburg, Berlin und München vorgestellt: Unifi von RealNetworks. Der Multimedia Cloud Dienst verbindet die wolkige Verwaltung mit dem Streaming von Musik, Fotos und Videos. Das Coole daran: iTunes versteht sich jetzt mit anderen Systemen, denn ich kann Musik bei iTunes kaufen und zum Beispiel auf einem Android Handy abspielen. Das hebt jegliche proprietären Grenzen auf. Praktisch finde ich auch, dass ich kein physisches Mediacenter mehr brauche. So kann ich sehen, welche Fotos auf meinem Rechner zuhause sind, hier im Büro, auf meinen Handys (ja ich habe mehrere) und auf Facebook. Richtig gelesen, Facebook gehört auch dazu. Der Unterschied zu Dropbox, das die meisten von Euch kennen dürften, ist dass ich die Songs nicht extra herunterladen muss. Ich kann auf einer Party, auf der schlechte Musik läuft, direkt auf selbige Einfluss nehmen, indem ich auf meine Musik bei Unifi zugreife. Ob das jetzt allen Gästen gefällt oder nicht…:-)
Vodafone ist übrigens weltweit der erste Provider, über den Unifi abgerechnet wird. Das funktioniert für Vertrags- und Prepaid-Kunden gleichermaßen. Preise rangieren zwischen 2,99 Euro für 10GB und 9,99 Euro für 70GB. Mein Part in dem Launch von Unifi war, mir zu überlegen, wie wir die Story kommunikativ verbreiten. Wie und wem erzählen wir von Unifi. Und deshalb war ich gestern auch in Hamburg dabei als RealNetworks und wir Unifi der Presse öffentlich vorstellten. Die Reaktion war durchweg positiv.
Trotz gefühlten Jahren, in denen das Thema auf der CeBIT gespielt wurde, finde ich das Thema Cloud grundsätzlich sehr spannend, nicht zuletzt, da sich jetzt auch Microsoft strategisch komplett neu aufgestellt hat mit dem Launch von Office 365. Die Idee, von überall, egal welchem Rechner oder Smartphone, auf Software und Dokumente zuzugreifen ist faszinierend. Aber: Verstehen das Menschen, die nicht so geeky und nerdy sind wie ich? Oder was meint Ihr? Was sind die entscheidenden Faktoren, damit Cloud-Dienste erfolgreich werden?








