Heute wage ich mich mal an meinen ersten Blogbeitrag. Kurz zu meiner Person: Ich heiße Ingo Willimowski und arbeite bei Vodafone als Ingenieur in der Technik und dort im Service Platform Engineering. Und da ist er schon, der erste englische Fachbegriff. Ohne diese Fremdwörter geht bei uns in der Technik inzwischen nichts mehr. Also nun auf Deutsch: Ich bin dafür verantwortlich, dass die technische Einführung von neuen Anlagen und Diensten, der sogenannten Service Platform (oder auch Dienstplattform), in unser Rechenzentrum reibungslos vonstatten geht.
Was sind das für Anlagen und Server und was leisten diese? Sie ermöglichen es überhaupt, dass zum Beispiel unseren CallYa-Kunden während eines Telefonates die korrekten Gesprächgebühren mit ihrem Prepaid-Guthaben verrechnet werden. Ein zweites Bespiel dafür, was diese Anlagen können, ist die Verwaltung der Zuhause-Bereiche in den entsprechenden Mobilfunktarifen. Damit seid Ihr, wenn Ihr Euch in Eurem Zuhause-Bereich befindet, unter einer Festnetznummer auf dem Mobiltelefon erreichbar.
Weil diese Anlagen eine Vielzahl von Diensten ermöglichen, die über das hinausgehen, was ein Mobilfunknetz von sich aus kann, werden sie auch als Intelligent Network (Intelligentes Netz) bezeichnet. So wird auch die Wahl von Sonderrufnummern, wie z.B. der kostenlosen 0800er Nummern, durch das Intelligente Netz verwaltet.
Das Spannende an meinem Job ist, dass sich unser Marketing immer wieder neue Produkte ausdenkt, die wir in der Technik dann mittels unseres Netzes und seiner Dienstplattform realisieren. Es gibt also immer wieder neue Projekte, in denen wir uns neue Lösungen überlegen, die wir dann termingerecht und in hoher Qualität zu implementieren haben. Eine Besonderheit dabei ist, dass die Dienstplattform sehr viele Schnittstellen zum Netz und zu unserer IT hat. Die Herausforderung dabei ist auch, dass so eine Einführung von neuen Anlagen und Diensten immer eine „Operation am offenen Herzen“ ist, muss doch das Netz für unsere Kunden immer in bester Qualität, d.h. ohne merkliche Einschränkungen, zur Verfügung stehen. Die Hersteller der Anlagen, die dabei zum Einsatz kommen, sind in einer Reihe Industrie-Nationen der Welt beheimatet – da schließt sich dann wieder der Kreis: Englisch als Fachsprache.
Das soll’s fürs Erste vom und über das Service Platform Engineering gewesen sein. Wer mehr über Dienstplattformen erfahren möchte, der kann darüber etwas mehr in dem Vortrag finden, den ich mal an anderer Stelle auf einer Mobilfunktagung hielt. Wir suchen übrigens auch noch Verstärkung in unserem Bereich, mehr dazu findet Ihr hier in unserer Stellenausschreibung: Entwicklungsingenieur (m/w) Application Engineering -IN Services
Wer noch mehr über das Leben von Ingenieuren wissen möchte, Dilbert hilft gern weiter! Er löst allerdings seine Probleme häufig auf die ihm eigene Weise…








