Archiv für Dezember 2010

Dez 2010
30

Von der Idee zur Umsetzung: Die neuen Vodafone Wunschrufnummern

Erstellt von Thorsten Rinkenberger Vodafone
Veröffentlicht in Neues | 2 Kommentare

von li nach re: Markus Heidl, Eufemia Pursche, Uwe Dorsel, Thorsten Rinkenberger, Sergej Astrovski, Ulrich John

Ich bin seit November 2002 Teamleiter in der Technik. Mein Team ist zunächst einmal für den IT-Betrieb des Rufnummern- und SIM-Karten Managements zuständig. Ganz nebenbei entsteht aber auch die eine oder andere geniale Idee in den Köpfen meiner Mitarbeiter.

Warum ich aktuell diesen Blogpost schreibe: Mein Team hatte die Idee, Wunschrufnummern anzubieten. Die Idee ergab sich aus der einfachen Motivation, dem Vertrieb ein weiteres Werkzeug zur Umsatzsteigerung zur Verfügung zu stellen, und dies – jenseits der üblichen Projektlaufzeiten – vor allem schnell. Das ist uns gelungen. Grundgedanke der Idee war, dass eine persönliche oder besonders attraktive Rufnummer für potentielle Kunden, möglicherweise das entscheidende Kriterium für den Vetragsabschluss darstellt. Überdies würden wir durch das Anbieten von Wunschrufnummern gegenüber dem Wettbewerb ein ganz wesentliches Alleinstellungsmerkmal aufweisen.

Ich freue mich sehr, dass wir die Idee tatsächlich umsetzen konnten und sich unsere Kunden seit dem 8. Dezember in etwa 2000 Partneragenturen und Filialen ihre ganz persönliche Rufnummer gegen eine Servicegebühr aussuchen können. Ganz besonders freut mich aber, dass die kreativen Köpfe hinter dieser Idee – das sind Sergej Astrovski, Uwe Dorsel, Markus Heidl und Ute Hartwig - durch die Verleihung des sogenannten PROZCAR (kurz für “Prozess Oscar”. Interner Innovationspreis bei Vodafone) nun auch eine entsprechende Anerkennung erfahren haben. Mehr Informationen zu diesem Innovationspreis könnt Ihr Eufemias letztem Artikel hier entnehmen.

Ich persönlich bin höchst gespannt auf die weiteren innovativen Ideen meiner Kollegen…

Dez 2010
28

Papa was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Erstellt von Kay Fritz (Vodafone)
Veröffentlicht in Entertainment, Technisches | Keine Kommentare

Kürzlich hatten wir einige Studenten der RFH Köln zu Gast und ungewollt führten sie uns einmal mehr vor Augen, wie schwer unser Alltag im Test & Innovation Center zu verstehen ist. Bei all den Abkürzungen und Fachbegriffen vergißt man häufig, dass es außerhalb unserer Traumwelt auch Menschen gibt, die sich nicht mit all dem nervigen Gewäsch auskennen. “Erklärt doch mal Euren Kindern was Euer Job ist!”

Einfacher gesagt als getan. Mit Schaudern erinnere ich mich an das Gespräch mit meiner jüngsten Tochter beim Blick auf mein Blackberry: “Papa, was bedeutet die 158 neben dem Briefumschlag?” – “Dass ich noch 158 ungelesene Emails habe.” – “Mensch Papa, was machst Du denn dann den ganzen Tag auf der Arbeit?”

Nachdem ich also bei der Neunjährigen verloren hatte, versuchte ich mein Glück bei der großen Schwester: “Naja -Iihr testet Handys … Ihr schaut, ob es das alles kann, was die Kunden so brauchen.” – Puh, Glück gehabt. Aber dann mit vorwurfsvoller Stimme: “Wieso kann ich eigentlich nicht mehr Lieder auf mein Handy machen?”

Hier an eben dieser Stelle berichteten wir in den letzten zwölf Monaten schon über unsere Roboter, Innovationen, Leute, die uns aufs Dach steigen, unseren Alltag und philosophierten über Browser.

Dies möchten wir auch im kommenden Jahr so halten, ziehen uns aber jetzt in den hoffentlich wohlverdienten Urlaub zurück. Unsere Welt ist faszinierend, aber jetzt ist die Zeit gekommen, wo auch wir uns mal zurücklehnen und ein wenig Ruhe genießen – in diesem Sinne wünschen Christoph und Kay Euch aus dem Test & Innovation Center eine schöne Zeit zwischen den Jahren und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Dez 2010
27

Die Tücken von T9

Erstellt von Zerrin G.
Veröffentlicht in Technisches | 1 Kommentar

„Endlich ist es da“, dachte ich! „Mein iPhone 4“. Schnell auspacken, SIM-Karte einlegen und Akku aufladen. Dann endlich war es soweit. Nach langer Wartezeit konnte ich es schließlich benutzen. Hurra! Nun war ich auch Besitzerin eines iPhone 4! Mein erstes Smartphone.

Stop. Hört sich ja an, als würde ich über ein achtes Weltwunder schreiben. Eigentlich möchte ich Euch ja auf etwas ganz Anderes aufmerksam machen: die Autokorrektur-Problematik. Denn mit dem Besitz des Smartphones war ich jetzt nicht nur eine unter vielen Apple-Freunden, nein, ich gehörte nun auch zu den vielen „T9-Opfern“.

Ja, richtig gelesen, T9 oder ausgeschrieben ‚Text on 9 keys’, dem System zur erleichterten Texteingabe auf dem Mobiltelefon. Die Einführung in Deutschland erfolgte erstmals 1999 mit der Auslieferung des Nokia 3210.

Ihr wisst aber sicherlich immer noch nicht so genau was ich mit „T9-Opfer“meine.

Ok, dann mal von vorn: Also, nun bin ich auch eine Besitzerin des heißbegehrten Telefons. Alles lief wunderbar – super Display, HD Videoaufnahmen, spitzenmäßiges Design und ein leicht zu handhabendes Menü! Sehr gut dachte ich, bis… ja, genau bis ich meine erste SMS schrieb.

Zunächst schien alles perfekt: Wenn man eine SMS schreibt, dann beginnt man sozusagen eine Unterhaltung. Die Nachrichten werden als Sprechblasen in einer Liste angezeigt – so wie in einem Chat eben. Man hat also die Möglichkeit, einfach wieder da einzusteigen, wo man aufgehört hat. Man schreibt eben wie man spricht – aber leider nur bis die Autokorrektur einsetzt, denn die verändert manchmal Worte so ungünstig, dass der Empfänger oft nicht  weiß, was der Sender mit der SMS eigentlich sagen will. Aufgefallen ist mir das erst, als einer meiner Freunde mir zurück schrieb und fragte, was ich denn mit „lettuce“ meine. Tja, das habe ich mich dann auch gefragt. Eigentlich versuchte ich „Leggings“ einzutippen. Die Autokorrektur hat das Wort verändert, schrieb ich zurück. Nur Apple weiß vermutlich was Salat mit Beinbekleidung zu tun hat. Das Beste: Sogar das Wort „Autokorrektur“ wurde zu „Aufknieten“ (was immer das heißt), so dass ich eine weitere Kurznachricht verschicken musste, um die SMS inhaltlich zu korrigieren.

Als ich dann die nächsten Tage im Büro saß, hörte ich meine Kollegen aus dem Nebenbüro über dasselbe Problem reden und lachen. Ich fragte natürlich und wurde gleich auf die zehn beliebtesten ‚Autokorrektur-SMS’ aufmerksam gemacht. Tja, ich muss heute noch lachen, wenn ich das lese! Mit der Autokorrektur fängt der Spaß erst richtig an. Aber seht selbst hier.

Und wer jetzt verwundert fragt, ob ich denn nicht schon vor dem iPhone T9 benutzt habe, dem sei gesagt: Klar, aber das lief nicht so automatisiert ab.

Ach und für die, die von dem selben Problem geplagt sind, die Autokorrektur beim iPhone 4 kann man im Menü unter Einstellungen/Allgemein/Tastatur ausschalten.

Habt Ihr auch schon lustige T9-Erfahrungen gemacht? Würde mich echt mal interessieren, wie Euch die Autokorrektur die Worte im Mund bzw. auf dem Display verdreht hat.

Dez 2010
22

Entspanntes, kommunikatives Weihnachtsfest und einen rasanten Rutsch ins Jahr 2011

Erstellt von Carmen Hillebrand (Vodafone)
Veröffentlicht in Entertainment | Keine Kommentare

Bevor ich für dieses Jahr meinen digitalen Griffel fallen lasse und an meine Kollegen übergebe, die sich in meinem Urlaub um das Blog kümmern (also dran bleiben!),  möchte ich Euch danken für dieses Jahr, liebe Leser und vor allem liebe Autoren. Spaß hat es gemacht. Spaß wird es wieder machen im neuen Jahr. Davon bin ich überzeugt. Dabei sind wir für Kritik und Anregung offen: Sollen wir etwas am Blog ändern? Welche Autoren gehören zu Euren Lieblingen? Was vermisst Ihr?

Schreibt uns Euer Feedback. Das Blog soll noch besser werden!

Bis dahin wünsche ich Euch ein entspanntes, leckeres Weihnachtsfest gefolgt von einem rasanten Rutsch in ein spannendes, ruhiges, aufregendes, erfolgreiches, kommunikatives und gesundes Jahr 2011.

Passend dazu DAS Fundstück dieser Tage: Wie wäre eigentlich die Geburt Christi verlaufen mit Facebook und Co?

Dez 2010
17

Gastbeitrag: Das mobile Jahr 2011 – eine Prognose

Erstellt von Benjamin Thym
Veröffentlicht in Neues | Keine Kommentare

Benjamin Thym

Benjamin Thym ist Mitgründer von barcoo und Geschäftsführer des dahinter stehenden Startups, der checkitmobile GmbH aus Berlin. Mit barcoo wird das Handy zu einem Barcode-Scanner und zeigt jedem Benutzer sofort an, was er wissen will: Preisvergleich, Testberichte, Öko- und Gesundheitsinformationen über ein Produkt oder den nächsten Laden, in dem das Produkt verkauft wird.

Was sind die mobilen Trends für das Jahr 2011? Eine Prognose, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und die auch noch gleich mit zwei Wünschen anfängt.

Es wäre es aus meiner und mobiler Sicht ein gelungenes Jahr 2011, wenn wir Smartphones bekommen würden, die endlich Akkus haben, die mehr als einen Tag intensiver Nutzung überleben würden. Unglaublich schön wäre es auch, wenn wir keine Me-Too-Apps mehr sehen müssten. Nein, es braucht tatsächlich nicht jeder eine eigene App, das ist oft eine Verschwendung an Programmier-Power. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser beiden Wünsche liegt leider bei 0%, deswegen widmen wir uns den wahrscheinlicheren Trends:

Facebook: Facebook nimmt bei mir jetzt schon vermutlich die Hälfte meiner App-Nutzungszeit ein. Durch Facebook Places und Deals wird sich dies und die Bedeutung der Geolocation 2011 weiter intensivieren. Ich rechne auch damit, dass sich Facebook 2011 mobil für Entwickler (für Anwendungen innerhalb der Facebook-App) öffnen und damit die Grundlage für spannende mobile Drittanwendungen schaffen, die wir uns nicht mehr aus den üblichen AppStores installieren werden.

Konvergenz: Geniale Dienste wie Dropbox und Evernote haben bereits 2010 gezeigt, dass ich mir als Endnutzer keine Gedanken mehr machen soll, ob ich einen bekannten Dienst auf meinem PC, meinem Tablet oder meinem Smartphone nutzen will. Der Dienst ist einfach immer und überall für mich da und ständig synchronisiert. Diesen Weg werden im Jahr 2011 noch viel mehr Dienste nehmen (müssen) und man darf gespannt sein, ob Google auch noch das TV-Gerät mit einbeziehen kann.

Physical Web: Das oft beschworene Internet der Dinge und Orte wird durch Dienste wie unser barcoo, Friendticker oder Qype zunehmend Realität. Und zwar mit den existierenden Technologien. Auch 2011 wird immer noch nicht das Jahr von NFC werden. Obwohl das neue Google Nexus S diese Technologie mitbringt, braucht es nicht nur noch viele weitere NFC-fähige Smartphones. Es braucht ebenso die notwendige Infrastruktur, dass sich die vielen kleinen aber in der Masse starken Startups mit diesem Thema beschäftigen werden.

Mobile Healthcare: Gesundheitsdienstleistungen auf dem Handy? Warum sollten die ein Trend werden? Einfach weil es billiger ist. Deswegen werden in diesem Bereich auch Länder wie Indien (mit einer schwächeren Medizin-Infrastruktur als wir) 2011 die Vorreiterrolle innehaben. Nichts desto trotz werden wir in Europa erste ernsthafte Apps sehen.

Es wird zusätzlich viele kleine Veränderungen geben, wie die ansteigende Intensivierung von Mobile Video (mindestens ein Drittel Anteil am mobilen Datenverkehr Ende 2011) und Werbekampagnen für rein mobile Apps auch in den klassischen Medien (mindestens 20 im Jahr 2011). In einem Jahr werden wir bewerten können, ob diese Vorhersage Recht behalten hat. Eines ist sicher, es wird ein spannendes Jahr und der Akku wird nie ausreichend lange halten.