Archiv für November 2010

Nov 2010
29

Guter Unterricht macht Schule

Erstellt von Zerrin G.
Veröffentlicht in Vodafone, Vodafone Stiftung | Keine Kommentare

Denken wir mal zurück an unsere Schuljahre! Ja, schon klar, sind vielleicht nicht immer die besten gewesen. Zumindest, wenn man an die monotone Unterrichtsgestaltung denkt: Ein Gedicht von Goethe, dazu ein Interpretationsschema und gelangweilte Gesichter. Während in den hintersten Reihen getuschelt und gelacht wird, tauschen andere mit dem immerwährenden Blick auf die Uhr Zettelchen aus. Die Zeit will einfach nicht vergehen. Dauernd stellen sich Schüler die Frage: Wann kann der Unterricht mal spannender werden?

Jetzt! Denn die Vodafone Stiftung Deutschland hat die Trägerschaft für den „Deutschen-Lehrerpreis- Unterricht Innovativ“ übernommen- und die Sieger des bundesweiten Wettbewerbs 2010 stehen endlich fest! Der erste Platz geht an das Gymnasium aus dem bayerischen Olching in der Wettbewerbs-Kategorie „Unterricht innovativ“.

Sieger Deutscher Lehrerpreis 2010

Sieger Deutscher Lehrerpreis 2010

Aber worum geht es bei dem Wettbewerb eigentlich? Ziel der Auszeichnung ist es, die öffentliche Wertschätzung der Lehrerarbeit zu erhöhen und zugleich zur Verbreitung innovativer Unterrichtskonzepte beizutragen. Genau deshalb hat die Vodafone Stiftung als alleiniger finanzieller Träger gemeinsam mit dem Deutschen Philologenverband die Verantwortung für die Ausrichtung dieses Preises übernommen.

Seit dem ‚Pisa-Schock’ ist viel Bewegung in die deutsche Bildungslandschaft gekommen und genau das bekommen nun die Schulen zu spüren. Der Unterricht wird spannender, Lehrer und Schüler entwickeln gemeinsam neue Unterrichtsprojekte und der Ansporn, mit diesen auf dem Wettbewerb zu kandidieren, motiviert Lehrer und Schüler umso mehr.

Über 1000 Schüler und Lehrkräfte hatten sich an der diesjährigen Wettbewerbsrunde beteiligt. Das Sahnehäubchen auf der Torte kommt aber noch: Im Rahmen des Wettbewerbs durften sogar Schüler ihren persönlichen Lieblingslehrer für einen Preis vorschlagen.

Bleibt nur noch zu sagen: Wenn Ihr, Lehrer und Schüler, eine Idee habt, wie man in Zukunft an eurer Schule den Unterricht aufpeppen kann und auch anderen Bildungsstätten einen Anstoß geben wollt, dann bewerbt Euch jetzt schon für den im kommenden Jahr festgelegten Wettbewerb unter http://www.lehrerpreis.de/.

Nov 2010
26

Apps und Co: MeinVodafone

Erstellt von Katrin Sch.
Veröffentlicht in Apps | 7 Kommentare

Der Startbildschirm von MeinVodafone

Als Praktikant in einem großen Unternehmen wie Vodafone Deutschland zu arbeiten, ist aufregend. Einige müssen sich dabei erst einleben, andere starten sofort durch. Als Praktikantin im Bereich Apps und Services konnte ich direkt durchstarten und mich nach einer Einweisung in einem neuen Projekt beweisen: „MeinVodafone“ – nicht nur, dass ich meinen „neuen“ Arbeitgeber direkt so nennen konnte, auch die neue Vodafone-App trägt diesen Namen.

Die App „MeinVodafone“ sorgt dafür, dass Kunden einfach und schnell einen Überblick über persönliche Vodafone-Daten erhalten und über Funktionen, wie z.B. den „Quickcheck“, ihre Verbindungskosten abrufen oder den nächsten Vodafone Shop jederzeit und überall finden können. Somit sorgt die neue App für einen sinnvollen und einfachen Umgang mit Tarifen und Kosten etc. für den Kunden.

Meine Aufgabe in diesem Projekt war es zum Beispiel, eine Art ‚Drehbuch’ zu dieser App zu schreiben, d.h. eine Beschreibung des Leistungsumfangs. Nach etlichen Tests und Verbesserungsvorschlägen und Änderungen an der App, wurde diese zur Prüfung an Apple geschickt. Erst da wurde mir richtig bewusst, dass die gesamte Prozedur um diese bzw. generell eine App herum insgesamt sehr viel Arbeit bedeutet: Und das alles für eine „kleine“ Anwendung für das Handy! Beim nächsten Stöbern im App Store werde ich das auf jeden Fall beim Herunterladen einer App im Hinterkopf behalten und daran denken, wie viel Arbeit hinter dem kleinen bunten Button auf meinem iPhone steckt. Ach so, und bevor ich es vergesse: MeinVodafone ist kostenlos.

Nov 2010
25

Lesen 3.0

Erstellt von Dirk Ellenbeck
Veröffentlicht in Apps, Neues, Technisches, Uncategorized | 3 Kommentare

Geht es um die Frage, ob man ganze Bücher – egal, ob Belletristik oder Fachbücher – auch auf Smartphones und Tablet PCs lesen kann, spaltet sich die Welt meiner Freunde und Bekannten in zwei Lager. Da gibt es die, die so etwas grundsätzlich ablehnen und unter anderem mit dem beim Lesen wichtigen Erlebnis, Papier zu berühren, Seiten umzublättern und Seite für Seite in andere Welten einzutauchen begründen. Oder damit, dass Taschenbücher auch widrigen Umständen und Umwelteinflüssen – beispielsweise am Strand und bei Wind und Wetter – trotzen. Oder, dass sich Bücher auf Papier unabhängig von jeder Stromquelle lesen lassen. Bei letzterem Argument frage ich immer, wie diese Menschen denn ein Buch im Dunklen lesen. Und es gibt die Menschen, die sagen „mein Handy habe ich eh’ immer dabei, nur logisch, wenn ich darauf dann auch Bücher lese“. Ich gebe zu, ich gehörte lange zu denen, die eine gedruckte Ausgabe einer elektronischen vorgezogen haben.

Doch das hat sich dank aktueller Endgeräte und toller Software grundlegend geändert. Das deutsche Unternehmen txtr etwa bietet die gleichnamige Software für Handys mit dem Android Betriebssystem sowie für das iPhone und das iPad an.

Nach dem Download der App aus dem Android Market startet bei txtr der virtuelle Buchladen, in dem es die stolze Zahl von fast 230.000 Titeln gibt. Mehr als 180.000 davon sind englische Bücher, bleiben aber immer noch mehrere Zehntausend deutsche Bücher, die fein säuberlich nach Kategorien wie „Belletristik“, „Wirtschaft“ oder „Ratgeber“ sortiert sind. Unter „Belletristik“ wiederum finden sich weitere Unterkategorien wie „Romane/Erzählungen“, „Kriminalromane“ oder „Biographien, Erinnerungen“. Klickt man auf eine solche Unterkategorie werden die Titel inklusive Buchcover und mit dem Klappentext – also der Inhaltsangabe – gezeigt. Natürlich lassen sich alle angebotenen Titel auch einfach nach Autor oder Name durchsuchen. Bevor ein Buch auch wirklich auf dem Smartphone landet, muss es natürlich gekauft werden. Meist sind die elektronischen Bücher einen Euro günstiger, als die entsprechende gedruckte Ausgabe. Nicht ganz so einfach und transparent wie die Suche nach Büchern gestaltet sich allerdings der notwendige einmalige Anmeldeprozess bei txtr.  Zahlreiche Angaben müssen gemacht und Geschäftsbedingungen, die aufgrund zahlreicher beteiligter Partner, zu denen auch Adobe für die Umsetzung des so genannten Digital Rights Management – das ist der Kopierschutz, damit die Bücher auch nur vom Käufer gelesen werden können – gehört, akzeptiert werden. Aber dann steht dem Lesegenuss auch top-aktueller Titel der Bestseller Listen auf dem Smartphone nichts mehr im Wege.

Noch einfacher funktioniert die iBooks App auf dem iPhone und iPad, die für meinen Geschmack auch schöner umgesetzt ist. Einfacher geht es vor allem, weil Apple die Daten von mir und meinem bevorzugten Zahlungsmittel eh’ bereits für den iTunes Store gespeichert hat und konsequent auch im iBooks Store nutzt. Nach dem Start ist ein virtuelles Buchregal zu sehen, auf dem alle gekauften Bücher stehen. Wie auch bei txtr lassen sich zudem auch PDFs mit der App lesen – Allerdings gibt es sowohl für Android als auch für iPhone deutlich bessere Apps zum Lesen von PDF-Dateien. Besonders gut gefällt mir bei iBooks die automatische drahtlose Synchronisation von Lesezeichen. Die ermöglicht es mir als Leser, ein Buch auf mehreren iPhones und iPads zu lesen (OK, mehrere iPhones haben wohl die wenigsten, aber ein iPhone und ein iPad zugleich doch vielleicht noch der ein oder andere außer mir) ohne, dass ich mir immer merken muss, auf welcher Seite ich gerade war. Die Schriftart und Größe lässt sich den Vorlieben nach anpassen, ebenso die Helligkeit.

Seit ich mich durchgerungen habe, Bücher auf dem Smartphone und Tablet PC zu lesen, lese ich tatsächlich wieder mehr. Weil ich etliche Bücher jetzt immer dabei habe, kann ich jederzeit und überall lesen. Und wenn es nur ein paar Minuten Wartezeit beim Arzt oder sonst wo sind. Und selbst Abends im Bett lese ich jetzt digital. Endlich kein Licht mehr, dass ich vergesse auszuschalten und von dem ich dann mitten in der Nacht wach werde, weil es noch leuchtet. Und damit mich auch kein verirrter Anrufer weckt, schalte ich mein Handy in den Flugmodus.

Nov 2010
24

Das HTC Desire HD, James Blunt und ich

Erstellt von Stina Suwelack
Veröffentlicht in Neues | 2 Kommentare

Das HTC Desire HD

Praktikantin in der Konzernkommunikation bei Vodafone zu sein, bietet viele Vorteile: Interessante Projekte, einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag, nette Kollegen und die Möglichkeit, neue Handys mal in aller Ruhe auszuprobieren. So kam ich, als jemand, der sein eigenes Smartphone eigentlich kaum ‚richtig’ nutzt (ich hab noch ein Telefon, das man eher als  ”Knochen”, aber kaum als smart bezeichnen kann) – dazu das neue HTC Desire HD zu testen. Und das bevor es bei Vodafone online zum Verkauf steht. Im Shop ist es jedoch schon jetzt zu haben.

Anfangs war ich äußerst skeptisch: Ich hatte noch nie ein Handy mit dem Android-Betriebssystem benutzt und außerdem schien mir das Desire HD einfach nur riesengroß zu sein. Ich hegte ernsthafte Zweifel, ob es überhaupt ins Handyfach meiner Handtasche passen würde. In meinen Testwochen mit dem Desire HD lernte ich das 10,9 cm große Display allerdings schätzen, denn im Gegensatz zu meinem normalen Mobiltelefon, macht es mit diesem Smartphone wirklich Spaß, Apps und das mobile Internet zu nutzen. Die Seiten bauen sich unglaublich schnell auf, die Darstellung ist überragend und der Android Marketplace bietet mir diverse Apps zum Zeitvertreib.

Ich kann mit dem Desire HD noch morgens im Bett meine Lieblings-Zeitungen übers

James Blunt Radio App

Handy checken: Endlich heiratet Prinz William und Franck Ribery trainiert wieder mit der Mannschaft, der Tag ist gerettet! Eine meiner absoluten Lieblings-Apps ist in den letzten Tagen übrigens die James-Blunt-Radio-App geworden. Pünktlich zur Veröffentlichung des neuen Albums des britischen Popsängers hat Radioland eine App herausgebracht, die neben alten und neuen Songs auch die persönlichen Lieblingshits von James Blunt beinhaltet sowie Interviews mit dem Sänger und Erlebnisse seiner Fans. Das Gute an dieser App ist: Auch in Funklöchern, wie etwa im Fahrstuhl, kann ich weiterhin Musik hören, auch wenn keine permanente Funkanbindung vorhanden ist. Durch eine spezielle Technologie werden die Inhalte auf dem Telefon gespeichert und sind so jederzeit verfügbar.

Fazit: Ich mag das Telefon gar nicht mehr hergeben. Dazu macht es einfach viel zu viel Spaß: Der Touchscreen reagiert superschnell, das Telefon liegt insgesamt angenehm in der Hand und die 8-Megapixel-Farbkamera schießt schöne Bilder. Die riesige Zahl an Apps macht das Desire HD für mich zu einem superpraktischen Handy, das mir ein Restaurant sucht, wenn ich Hunger habe, mir den Weg zum nächsten H&M zeigen kann oder die mir die aktuellen Bundesliga-Ergebnisse liefert. Zudem singt den ganzen Tag James Blunt für mich – was will man eigentlich mehr?

Ja, ich weiß, nicht jeder mag James Blunt (meine Kollegin z.B., sie verdreht immer die Augen), aber Radioland bietet ja

auch noch andere Kanäle an. Was hört Ihr unterwegs denn für Musik? Vielleicht gibt es für Euren Geschmack ja auch schon den passenden mobilen Musik-Kanal! Immer her mit den Vorschlägen, vielleicht nimmt sie Radioland ja auf.

Die Radioland App gibt’s übrigens im Android Market für alle Android Handys unter dem Stichwort „James Blunt Radio“. Zum Preis von 0,99€ steht der Kanal für einen Monat zur Verfügung. Dafür bekommt man sonst gerade mal einen Song.

Und wenn Weird Al’ sich eines Themas annimmt, ist das sicherlich ein Ritterschlag:

Nov 2010
23

Die Bedrohung aus dem Netz

Erstellt von Kay Fritz (Vodafone)
Veröffentlicht in Technisches, Vodafone | 1 Kommentar

Ich gebe zu, es kommt nicht häufig vor, dass ich mich damit rumschlagen muss, aber kürzlich saß ich dann doch mal im Test & Innovation Center vor meinem Laptop und musste mir selbst eingestehen – “Kay, Du hast einen Virus. Oder schlimmer? Ein Trojaner! Oder gar mehrere!!!”

Nachdem ich also neben meiner normalen Arbeit diverse Spyware Scanner, Trojan Remover und andere Anti-Viren Software auf meinem Rechner hoch und runter laufen ließ, hatte ich auch mal Zeit, meinen Schreibtisch aufzuräumen und stolperte über einen Artikel der zugegebenermaßen ein Jahr alt ist, aber vermutlich immer noch hochaktuell ist.

Die Firma McAfee, die unter anderem Schutzsoftware für PCs herstellt, hat sich die Mühe gemacht und eine Statistik erstellt, mit welchen Suchbegriffen man am ehesten auf einer gefährdeten Seite landet.

Kurz zur Erklärung – wann immer Ihr eine Suchmaschine wie Google, Yahoo oder alltheweb zur Rate zieht, um eine Seite zu finden, besteht ein gewisses Risiko, dass Ihr eine Webseite erwischt, die vielleicht nur vorgibt etwas zu sein, was sie in Wirklichkeit nicht ist, also nur so tut, als wenn sie das hätte, was Ihr sucht; ich hoffe Ihr könnt mir noch folgen?

Die Realität im schönen Internet sieht nämlich anders aus und dort unterzieht Ihr Eurer Firewall täglich einem ungeahnten Härtetest und vermutlich auch all den bekannten Lücken, die weitverbreitete Programme und Betriebssysteme so bieten.

Wer aber jetzt glaubt “so was bekommt man nur auf schmutzigen Sex-Seiten oder bei den bösen bösen Hackern”, den muss ich enttäuschen. Sicherlich kann man sich Viren auch dort holen, aber infizierte Seiten findet man laut diesen Statistiken viel eher wenn man nach Screensavern, Songtexten oder irgendetwas in Verbindung mit “free” sucht. “Ja ja, umsonst ist nur der Tod”, höre ich die Pessimisten da schon unken.

Während Apple mittlerweile auch schon stolz eigene Viren vorweisen kann, sind sie auf dem Handy immer noch sehr selten. Über Bluetooth oder MMS kann man sie empfangen, aber dann muss man sie auch noch selbst auf dem Handy ausführen. Ich hatte auf jeden Fall noch keinen Eindringling auf meinem Blackberry (vielleicht abgesehen von meinen neugierigen Töchtern – aber die zählen nicht) und deswegen surfe ich jetzt erst mal damit nach Hause, schönen Feierabend. Die Viren kill ich dann morgen.