Feb 2010
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Test- & Innovation Center: Die Bundesnetzagentur zu Besuch

Erstellt von Kay Fritz (Vodafone)
Veröffentlicht in Technisches, Vodafone

Neulich im Test & Innovation Center … als mein Kollege Uwe berichtete, dass er die Bundesnetzagentur zu Besuch habe, muss mein Gesicht eine Mischung aus Verwunderung und Ratlosigkeit widergespiegelt haben – anders war sein Grinsen auf jedem Fall nicht zu erklären.

Schnell war ich überzeugt, dass der Grund völlig harmlos und rein informell war. Eigentlich kommen diese Herren normalerweise nur raus, um Verstöße wegen nicht zugelassener schnurloser Telefone oder Funkgeräte nachzuforschen.

Wenn ich Euch jetzt auch noch sage, dass es nur um die Umsetzung einiger neuer EU Verordnungen ging, wird die Hälfte wohl schon zur nächsten Webseite gesprungen sein, aber halt – hier geht es auch um Euer Geld.

Dass die Handy-Hersteller aufgefordert sind, in Zukunft auf ein und den selben Anschluss für Ladegeräte zu setzen, dürfte auch dem Letzten bei der Welle an Mini-USB Anschlüssen aufgefallen sein. Zwar scheren immer noch einige Firmen aus, aber das Ziel ist klar.

Eher unbekannt ist aber, dass laut einer neuen Verordnung die ab 2011 in Kraft treten soll, die Ladegeräte unserer allseits beliebten Handys demnächst auch nur noch 0,5 Watt (im Standby) verbrauchen dürfen.

Bevor Ihr Euch jetzt fragt, und wer kontrolliert das? Das tun auch wir im Test- & Innovation Center. Es geht soweit, dass wir Mobile Connect Sticks (siehe Foto) und Netzteile sogar mit einer speziellen Wärmebildkamera fotografieren, um Schwachstellen zu identifizieren.

So ist es auch nicht unüblich, die Temperatur von Netzteilen oder Netbooks zu messen. In den ersten Testphasen hört man gerne, dass das noch geändert werde, wenn man ein Handy nach einer Stunde Ladens nicht mehr in der Hand halten mag.

Grundsätzlich solltet Ihr aber Ladegeräte nach dem Aufladen aus der Steckdose ziehen, so wie jedes andere nicht benötigte Netzteil auch. Das ist nicht so viel Arbeit, spart aber bares Geld. Und weil ich Euch jetzt nicht weiter aufhalten will, hören wir uns in zwei Wochen wieder.

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