Archiv für Januar 2010

Jan 2010
29

Test Test Test

Erstellt von Kay Fritz (Vodafone)
Veröffentlicht in Technisches, Vodafone | 3 Kommentare

Neulich im Test & Innovation Center… Geht man mal den Gang im Bürogebäude des Testkomplexes herunter, so glaubt man kaum, welch unendliche Weiten sich in den äußerlich so gewöhnlichen Büros links und rechts abspielen. Es herrscht oftmals eine geschäftige Ruhe und hinter verschlossenen Türen kann weder der geneigte Leser, noch der bemühte Schreiber dieser Zeilen erahnen, was sich so alles abspielt.

Öffnet man unaufgefordert eine dieser Türen so wird man unter Umständen mit lautem Geschrei sofort wieder rausgeworfen, oder man findet Techniker völlig auf Messgeräte und Testobjekte fixiert in ihrem ganz eigenen Universum.

In den kommenden Wochen und Monaten werde ich versuchen, Euch regelmäßig ein wenig Einblick zu verschaffen in unseren Alltag. Doch wovon genau reden wir hier eigentlich?

Im Test & Innovation Center in Düsseldorf werden die weltweiten Vodafone Produkte auf Herz und Nieren geprüft. Dabei unterscheidet man zwischen den einzelnen Geräten, ein Hauptaugenmerk gilt natürlich dem Mobilfunk und den diversen Features,  die jedes Handy mit sich bringt.

Im Schnitt durchläuft jedes Testobjekt drei bis vier komplette Testphasen, in denen wir Fehler finden, vom Hersteller einen Fix bekommen und erneut prüfen, bis alle Seiten zufrieden sind. Da kommt es auch schon mal zu hitzigen Diskussionen und manch kurzes Telefonat entwickelt sich zur Telefonkonferenz.

Es ist aber auch für Entwickler möglich, uns zur Unterstützung zu buchen. So kommt es halt auch vor, dass wir nur mit einer Platine, oder einem Dummy-Gehäuse an unserem Schreibtisch sitzen und unsere Testcases durchgehen. Im Stillen mag sich schon manch einer hier gefragt haben, wie das Produkt am Ende wohl aussieht. Doch auch das Design ist bis zuletzt häufig eines der am besten gehüteten Geheimnisse.

Eines steht aber fest – langweilig wird es uns hier nie. Denn unsere Meinung ist gefragt, wie auch mein voller Terminkalender bestätigt und damit hören wir uns in zwei Wochen wieder.

Jan 2010
28

Chapeau simyo

Erstellt von Carmen Hillebrand (Vodafone)
Veröffentlicht in Neues, Vodafone | 19 Kommentare

Letzte Woche hat uns simyo nachbarschaftliche Grüße geschickt. Und zwar in Form einer Lichtprojektion auf unserem Vodafone-Hochhaus am Rhein in Düsseldorf. Ein Herz mit eigenem Logo wurde begleitet von der Aufforderung “Tue Gutes in dein Handy”.

Finden wir auch – wenn auch mit unserer SIM-Karte :-) Deshalb erwiderten wir prompt die Grüße und erteilten nachträglich die Genehmigung für die Aktion. Außerdem regten wir simyo zu einer Spende an. Schließlich haben sie (Werbe-)Geld gespart. Und genau das tat simyo jetzt auch: 2.500 Euro gehen an die ‘Off Road Kids‘, schreibt simyo-Chef Rolf Hansen in seiner Fax-Antwort. Die ‘Off Road Kids’ sind eine Hilfsorganisation für Straßenkinder in Deutschland. Vodafone und die Vodafone-Stiftung unterstützen die Arbeit von ‘Off Road Kids’ seit vielen Jahren und sind heute der größte Förderer des Projektes.

Kurz und gut: danke, simyo! Wir freuen uns nicht nur über den freundlichen, nachbarschaftlichen und sportlichen Umgang – siehe auch die Antwort wiederum auf ihrem Blog - sondern besonders über die Spende für die Straßenkinder.

Brief an simyoAntwort von simyo inkl. Ankündigung der Spende für 'Off Road Kids'

Jan 2010
27

Vorbereitung der Global Biking Initiative 2010

Erstellt von Michael Hufelschulte
Veröffentlicht in Sport | Keine Kommentare

Nach den erfolgreichen Radtouren 2008 und 2009 bereiten wir – das sind überwiegend Mitarbeiter von Vodafone – gerade die Global Biking Initiative (GBI) 2010 vor. Gestartet wird am 1. Juni in Prag mit dem Ziel Düsseldorf, wo das internationale Teilnehmerfeld am 8. Juni ankommt. Schon für die GBI 2009 haben wir einen eigenen Verein gegründet, den Global Biking Initiative e.V., um für die Teilnehmer ein einzigartiges Event auf die Beine zu stellen. 200 waren es im vergangenen Jahr, in diesem Jahr sind für die Tour sogar 300 Startplätze ausgeschrieben. Die sind allerdings nicht genug: Das Interesse ist so groß, dass wir Anmeldungen nur noch auf die Warteliste setzen können. Und selbst die wächst täglich.

Das Teilnehmerfeld ist international. Der Großteil der Fahrer kommt aus Deutschland. Ägypten wird mit geplanten 34 Fahrern das zweitgrößte Teilnehmerfeld stellen – wie schon 2009. Weitere Fahrer kommen aus den Niederlanden, Tschechien, Ungarn, Großbritannien, Rumänien, Algerien, Türkei, Italien, Spanien, Portugal und Irland. Jeder Teilnehmer muss pro Tag 60 Euro Spendengelder sammeln. Wie man das macht oder ob man das selbst zahlt, ist jedem selbst überlassen. Als Gegenleistung bekommt man acht Tage Radtour – Übernachtungen eingeschlossen. Frühstück und das eine oder andere Abendessen werden ebenfalls bezahlt. Finanziert wird die Tour durch Sponsoren.

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Jan 2010
25

Engagement für Haiti ungebremst

Erstellt von Tanja Vogt (Vodafone)
Veröffentlicht in Vodafone | Keine Kommentare

Das Engagement für die Erdbebebopfer in Haiti ist ungebremst. Die von uns gestarteten Spendenaktion für die Erdbebenopfer in Haiti (Spenden-SMS und über unsere Vodafone-Homepage und dem Vodafone life! Portal) verzeichnen ein tolles Ergebnis: Mehr als 190.000 Euro für Haiti!

Das finde ich persönlich schon sehr beeindruckend. Und es zeigt sich wieder einmal: Wenn jeder nur einen kleinen Beitrag leistet, so entsteht daraus eine große Summe, mit der man helfen kann. Insgesamt beteiligen sich in der weltweiten Vodafone Gruppe sogar elf Länder an solchen SMS-Aktionen für Haiti. Dadurch kamen bislang rund 4.370.000 Euro von Vodafone-Kunden zusammen. Ich hoffe, dass damit noch lange kein Ende der Spendenbereitschaft erreicht ist.

Unsere Kollegin Lucine Louis-Fendler, gebürtige Haitianerin, zerreisst es das Herz bei den Bildern aus Port-au-Prince nach dem Erdbeben. Um so mehr ist sie dankbar für jede Hilfe und dass auch ihr Arbeitgeber Vodafone Deutschland aktiv unterstützt. Dies hat sie unserem Vodafone Deutschlandchef Fritz Joussen in einer persönlichen Mail geschrieben. Auch mit unserer internen Kommunikationsabteilung hat sie gesprochen und hier ist ein kleiner Auszug dessen, was sie derzeit sehr bewegt:

 „Haiti muss nun wieder von Null anfangen und zwar in allen Bereichen. Vor allem bin ich besorgt über die zerstörten Schulen. Ich denke an die vielen Kinder, die möglicherweise nicht so schnell zurück zur Schule gehen werden können. Wie ist die Zukunft der vielen „amputierten“ Kinder? Wie werden sie sich in einem Land zurechtfinden, welches schon vor der Katastrophe kaum Chance bot für Menschen mit Behinderungen?Die große Solidarität und die Unterstützung aus der ganzen Welt hat mich tief berührt. Ich fühle mich daher verpflichtet, im Namen meiner Landsleute, mich bei den vielen Menschen zu bedanken, die so großzügig für Haiti spenden. Umso mehr danke ich meinen Vodafone Kollegen und dem Vodafone Vorstand für die eingeleiteten Spendenaktionen.

“Lespwa fe viv!” lautet ein Sprichwort in Haiti: Die Hoffnung gibt die Kraft weiterzuleben! Mesi anpil!: Danke!“

Dem kann ich Nichts mehr hinzufügen.

Jan 2010
22

CeBIT durch die Jahrzehnte – ein Erfahrungsbericht

Erstellt von Marion Stolzenwald (Vodafone)
Veröffentlicht in Vodafone | 2 Kommentare

CeBIT - irgendwie schleicht sie sich immer rückwärts an. Und das jedes Jahr. Bald ist es auch dieses Jahr wieder soweit, die von Journalisten organisierten Presseveranstaltungen CeBIT Previews in München (vorgestern am 20. Januar) und nächste Woche in Hamburg am 28. Januar werfen bereits ihre Schatten auf die ‘richtige’ Messe. Auch wir sind wieder dabei, und zwar sowohl auf den Vorschauen als auch auf der ausgewachsenen CeBIT. Hier erzählen wir vorab, was Ihr von uns auf der großen IT/TK-Messe erwarten könnt:  Business, Apps und das Nexus One.

Meine wievielte CeBIT wird das eigentlich? Gefühlte Jahrhunderte war ich vor Ort, in Hannover im März. Es ist schon verdammt ungerecht, dass die CeBIT im noch kalten März stattfindet und die Hannover Industriemesse im April, wo der Aufenthalt im Freien schon deutlich angenehmer ist. Daher mein Vorschlag an die Deutsche Messe AG: Bitte tauschen Sie die Termine der beiden Messen! Ich möchte Hannover endlich mal im Frühling erleben.

Und doch liebe ich die CeBIT. Denn nirgendwo sonst kann man an einem Ort so viele Leute aus dem eigenen Business treffen wie in Hannover. Hannover, das ist für mich sozusagen „Xing live“. Wenn ich alle die Menschen, die ich in den letzten Jahren in Hannover während der CeBIT kennen und viele davon auch schätzen gelernt habe, hätte besuchen wollen, wäre ich noch heute unterwegs.

Aber es gibt auch die andere Seite der CeBIT. Denn das, was ich jahrelang erlebt habe, ist – der Wind weht von allen Seiten, aber auf jeden Fall immer in dein Gesicht. Von dem Messe-Shuttle, welches du gerne genommen hättest, um dir nicht die Füße auf dem Messegelände platt zu laufen, siehst du immer nur die Rücklichter. Und abends fahren die Taxis auf das Messegelände, aber da, wo du bist, kommen sie nicht hin. Früher oder später passen dir deine Schuhe nicht mehr und deine Füße tun dir weh. Nach etwa drei Tagen auf dem Messestand hörst du dein Handy nicht mehr, weil der Geräuschpegel der gut besuchten Messehalle dir auf die Ohren geht. Du fängst an heiser zu werden, weil deine Stimme es nicht mehr schafft und sich dein Immunsystem langsam verabschiedet. Du führst ein Gespräch mit einem Besucher und fragst dich, wovon du eigentlich reden wolltest. Das passiert aber erst gegen Ende des Messe-Einsatzes, wenn auch die Konzentration nachlässt. Und dann fährst du erschöpft nach Hause und freust dich auf die nächste CeBIT. Komisch, oder?