Wie in nahezu jedem Großkonzern sprechen auch die Mitarbeiter bei Vodafone ihre ganz eigene Sprache. Daher verbringt man die ersten Wochen des Praktikums meist damit, die gesammelten Abkürzungen aus Meetings und Unterhaltungen bei Google, Wikipedia oder im Vodafone-Intranet einzugeben, um eine eindeutige Übersetzung zu finden. Mein Ergebnis nach zwei Wochen Praktikum war eine Vokabelliste mit ca. 20 Abkürzungen und deren genauer Erklärung. Mit der Zeit fällt es dann leichter Unterhaltungen zu folgen und man versteht sogar worüber gerade diskutiert wird. ;)
Nachfolgend habe ich einige der häufigsten aber auch Abkürzungen des „Vodafone“ zusammengetragen:
Vodafone - Deutsch
OpCo Operation Company – Vodafone Landesgeschäftsstelle
OCE Operation Comittee Enterprise (Entscheidungsgremium)
ExCo Executive Comittee (Geschäftsführer Entscheidungsgremium)
PJF Produkt Jour Fix
EVO Evolution Vodafone (SAP Buchungs- und Bestellsystem)
KIAS Kundeninformationsabrechnungsssystem
G 1-5 Gate 1-5 (Projektzyklen)
BB Blackberry
RÜ Rücksprache/Feedback-Meeting
EMI Enterprise Marketing Industry & New Business (Abteilungsname)
AL Abteilungsleiter
HAL Hauptabteilungsleiter
Na, liebe Kollegen, hättet Ihr es gewusst? Und Ihr anderen Leser, was für eine Sprache sprecht Ihr in Euren Unternehmen?















November 16th, 2009 at 11:26 pm
Du Arme! Mit so vielen Abkürzen hätte ich persönlich nicht gerechnet. Wie lange dauert denn Dein Praktikum? Wenn Du schon nach zwei Wochen 20 Abkürzungen zusammen hast hoffe ich, dass Du kein Jahrespraktikum absolvieren musst *g*. Bin schon gespannt, wie viele Abkürzungen noch folgenden werden. LG Roger
November 17th, 2009 at 6:32 pm
Hehe, so ist das frag mal die Azubis von ehemals Arcor. Wie haben da mitlerweile ein mind. 5-seitiges Word-Dokument. Am erschreckensten ist nur, dass man nach nem halben Jahr ganz normal selber so redet ;).
Ich finde ja es sollte es in jedem größeren Unternehmen ein Abkürzungsverzeichnis geben, wo man sowas nachschlagen kann. Mit Wikis im Intranet wäre sowas doch gut zu lösen.
November 18th, 2009 at 8:06 am
Da hat Andi durchaus recht. Das fällt unter den beliebten Begriff Enterprise 2.0 und die social communication unter den Mitarbeitern selber. Man mag kaum glauben, was das für Motivationsschübe auslöst und welche Ideen aus verschiedenen abteilungen da manchmal zu genialen Verkaufsmodellen verschmelzen. MAn tippt Ideen gerne in ein internes Wiki als sie dem chef zu zeigen. Andere bauen auf dieser Idee auf und irgendwann ist sie Chefreif :) Ist nicht nur einmal erlebt worden bei uns :)