Archiv für August 2009

Aug 2009
31

Wieder was dazu gelernt – H.264 ist kein Grippevirus

Erstellt von Marion Stolzenwald (Vodafone)
Veröffentlicht in Technisches | 2 Kommentare

33_SDW_270809_h264Neulich klärten mich meine technisch versierten Kollegen darüber auf, dass es sich bei H.264 um keinen neuen Grippevirus handelt, vor dem man sich in acht nehmen muss. Dank H.264 kann ich mir Videos in bester Qualität anschauen. H.264 verbessert die Kompression von Videos gegenüber dem MPEG-Standard („Moving Picture Experts Group“) noch einmal deutlich. Ergebnis: Videos werden bei besserer Qualität noch kleiner in ihrer Dateigröße und lassen sich so schneller übertragen. Egal ob es sich dabei um Videos bei YouTube, der Vodafone Videothek, aktuelle Blockbuster und natürlich auch meine selbstgemachten Filmchen handelt.  

Auf den Punkt gebracht: Der Videokodierstandard erhöht die Geschwindigkeit der Bildübertragung um das Zwei- bis Dreifache und ermöglicht so ruckelfreie und brillante Bilder im Digitalfernsehen, im Internet oder auf dem Handy. Vereinfacht dargestellt, funktioniert das Verfahren so, dass von jedem Bild nur die Teile gespeichert und übertragen werden, die sich von Bild zu Bild verändern.

Wissenswert ist, wie ich finde, dass dieses Verfahren Prof. Dr. Thomas Wiegand mit seinem Team entwickelt hat. Die Vodafone Stiftung für Forschung verlieh dem Wissenschaftler, darum im Juli den mit 25.000 Euro dotierten Vodafone Innovationspreis 2009. In den USA hatte Wiegand, der an der Technischen Universität Berlin sowie am Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut arbeitet, bereits den begehrten Filmpreis „Emmy“ in der Kategorie Technik erhalten. Der Videokodierstandard H.264 ermöglicht erste Multimedia-Anwendungen, die auf dem Streaming qualitativ hochwertiger und kompakter Bewegtbilder über das Web basieren. Von dem Verfahren profitiert besonders die drahtlose Übertragung.

Aug 2009
28

Keine Jobs verpassen – der SMS- und Email-Service von Vodafone

Erstellt von Sandra Capel (Vodafone)
Veröffentlicht in Vodafone | Keine Kommentare

career_alert_neu1Ich glaube, fast jeder Jobsuchende kennt das Problem: man interessiert sich über einen gewissen Zeitraum für Einstiegsmöglichkeiten bei ganz bestimmten Unternehmen. Leider inserieren diese Unternehmen nicht zwingend ihre Stellenangebote in denselben Jobportalen. Was bleibt? Regelmäßige Recherche in diversen Stellenbörsen oder direkt auf der Unternehmensseite.

Da das nicht unbedingt Spaß macht, bieten meine Kollegen und ich seit ungefähr einem Jahr  einen Service, der zumindest die Jobsuche bei Vodafone etwas erleichtern soll: 

Der Vodafone Career Alert ist für all diejenigen eine hilfreiche Gedankenstütze, die möchten, dass die Job-Infos zu ihnen kommen und nicht umgekehrt. Man trägt sich einfach mit Namen und Email-Adresse in die Maske ein, gibt an ob man Angebote möchte, die sich beispielsweise an Studenten oder Berufserfahrene richten und kann dann noch definieren für welchen Einstiegsbereich, also zum Beispiel Marketing, man sich interessiert. Sobald neue Stellen für die gewählten Kriterien eingestellt wurden, erhält man eine Email mit einer Zusammenfassung und den Links zu diesen Stellen. Wer auch seine Mobilnummer angibt, der bekommt zusätzlich eine SMS geschickt. 

Ich gebe zu, dass die Maske noch Raum für Verbesserung bietet, detailliertere Filtermöglichkeiten zum Beispiel. Denkbar wäre zum Beispiel ein Filter nach Regionen -  aber, die Basis funktioniert schon ganz gut. Und, es sagt ja niemand, dass wir hier nicht noch nachbessern könnten. 

Einen Trumpf haben wir aber doch noch: Wer sich als Absolvent für unsere Recruiting-Events interessiert und keine Lust hat, seinen Terminkalender zu pflegen, der kann sich vom Career Alert an die Bewerbungsstarts erinnern lassen. Das gleiche funktioniert auch für Azubi-Stellen.

Übrigens, wer den Career Alert abonniert hat und keine Infos mehr erhalten möchte, der kann sich jederzeit einfach wieder abmelden.

Aug 2009
27

Lewis Hamilton in Fahrt – mit einem BlackBerry Storm?

Erstellt von Carmen Hillebrand (Vodafone)
Veröffentlicht in Sport | 6 Kommentare

Lewis Hamilton ist wieder richtig in Fahrt, ob er seinen Rennwagen wirklich mit einem BlackBerry Storm steuert? Wer weiß…danke an Yuccatree und Mobile Zeitgeist, die mich wieder an das Video erinnert haben:

Aug 2009
27

Handy-Empfang in der Münchner U-Bahn ab September

Erstellt von Carmen Hillebrand (Vodafone)
Veröffentlicht in Neues, Technisches | 8 Kommentare

Bald ist es soweit. Anfang September - und damit rechtzeitig vor der Wiesn  - ist dann auch die letzte deutsche Großstadt mit Handy-Empfang in der U-Bahn gesegnet: München . Die Technik liefern wir, sie wird von anderen Netzbetreibern mitgenutzt. Die abgedeckten Strecken sind zunächst die in der City mit Hauptbahnhof, Stachus, Marienplatz, Odeonsplatz, Sendlinger Tor und Theresienwiese. Bis Ende des Jahres sollen die Linien zur Allianz Arena bzw. Messe folgen. 2011 können dann die eine Million Fahrgäste im gesamten Münchner U-Bahn-Netz telefonieren. Die Meinungen darüber sind geteilt: Ist ein Empfang auch in der U-Bahn ein Segen oder ein Fluch? Wo die einen sich sicherer fühlen, weil nun Notrufe möglich sind, stört die anderen das Gespräch vom Fahrgast nebenan. Was meint Ihr?

Aug 2009
25

Die Zettellampe des Vertrauens

Erstellt von Daniela Dicks
Veröffentlicht in Vodafone | 5 Kommentare

Zettellampe1Seit diesem Wochenende schmückt eine riesige “Zettellampe” das Foyer am Seestern 1 in Düsseldorf. Sie besteht aus 14 Ebenen und 304 Plakaten mit den Statements aller Vodafone-Führungskräfte zu den Unternehmenswerten „Wertschätzung“ und „Vertrauen“. Genau diese Werte wurden im April 2009 in einer demokratischen Wahl von den Vodafone Mitarbeitern gewählt. 5.000 Kollegen hatten daran teilgenommen. Auf den Zetteln bzw. den Panelen liest man neben dem Foto der jeweiligen Führungskraft Sätze wie “Werte sind der entscheidende Faktor für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Team. Ehrlichkeit, Vertrauen, Wertschätzung und Spaß stehen für mich dabei im Vordergrund” oder “Das Wichtigste für uns als Technik-Team ist Zuverlässigkeit. Denn wir wollen, dass unsere Kunden und unsere Mitarbeiter auf unsere Technik vertrauen können”.

Meine Kollegin Marion Stolzenwald war live vor Ort als die vielen Bekräftigungen dieser Werte optisch verankert wurden: „Ich war Samstag hier, weil ein Fotograf von der Rheinischen Post ein Foto von der Lampe machen wollte. Da ich die riesigen Abmessungen kannte, war ich sehr neugierig darauf zu sehen, wie ein Objekt dieser Größe montiert wird. Das geschah von unten nach oben mit einem Hebekran. Die Lampe ist sowohl an der Decke als auch am Boden fest verankert. Jedenfalls finde ich das Objekt sehr beeindruckend und bin gespannt, wie es meine Kollegen und Kolleginnen finden.” Ein erster – nicht repräsentativer – Stimmenfang gestern zur Mittagszeit brachte ambivalente Ansichten unter den Vodafone-Mitarbeitern zum Vorschein: Einig sind sich alle spontan Befragten, dass die Idee als Kunstwerk optisch gelungen umgesetzt wurde. Es gibt aber auch kritische Stimmen, “zu gewaltig”, “die Lampe nimmt zu viel Licht”, “die Schilder sind von unten kaum lesbar”.

Ob Miss- oder Gefallen, die Lampe, oder der “Zettelbaum”, wie sie auch genannt wurde, regt zu zahlreichen Gesprächen an. Und bevor ich es vergesse, “unter” der Zettellampe gibt es noch eine wichtige Neuerung im Foyer des Seestern 1: Es gibt eine neue Kaffeebar!