Allein in Deutschland kamen bei Vodafone-Aktionen 420.000 Euro für Haiti zusammen
Große Hilfe: Nach dem verheerenden Erdbeben am 12. Januar in Haiti brachten Vodafone-Aktionen in zwölf Ländern innerhalb von zwei Monaten mehr als 5,2 Mio. Euro ein. Zudem stellte die Vodafone Stiftung (Group Foundation) rund 310.000 Euro an Soforthilfe für die Opfer bereit.
Auch hierzulande machte es Vodafone seinen Kunden und Mitarbeitern leicht, für die Opfer und den Wiederaufbau zu spenden: Insgesamt gingen in Deutschland bereits 320.000 Euro über Vodafone-Spendenaktionen auf der Internet-Homepage, im live!-Portal und per SMS ein. Darüber hinaus wurden am vergangenen Sonntag während des Fußball-Benefizspiels zwischen einer deutschen Promi-Auswahl (ran-Allstars) und der Nationalmannschaft Haitis weitere 100.000 Euro an der Vodafone-Spendenhotline gesammelt. Mit dabei waren beim Benefizspiel vor 27.000 Zuschauern in Augsburg u.a. Thomas Helmer, Andreas Brehme, Guido Buchwald, Fredi Bobic, Lothar Matthäus, Mehmet Scholl, Elton, Sasha und Oliver Pocher.
Viele werden sich jetzt fragen, wie die Spendengelder bislang eingesetzt worden sind. Hier ein kurzer Überblick über die bisherigen Maßnahmen: Die beiden Kooperationspartner Diakonie Katastrophenhilfe und Stiftung RTL organisierten inzwischen drei Hilfsflüge und einen Schiffstransport mit dringend benötigten Gütern nach Haiti. An Bord befanden sich u.a. Schmerzmittel, Tabletten zur Wasseraufbereitung, Großraumzelte, Decken, Notfall-Einheiten, Haushalts- und Hygienesets sowie Nahrungsmittel. Täglich sind Lastwagen mit Hilfsgütern in den betroffenen Städten Jacmel und Bainet im Südosten Haitis unterwegs. Sie fahren zuvor vereinbarte Punkte an, an denen Freiwillige die Hilfsgüter abladen. Die Verteilung überlassen sie den betroffenen Familien, die sich in lokalen Basisgruppen mit jeweils etwa 30 Familien oder rund 150 Personen organisiert haben. Da die Hilfsgüter an diese Basisgruppen gehen, gibt es keine langwierige Verteilung vom Lastwagen herunter. Insgesamt verteilten Mitarbeiter der Diakonie Katastrophenhilfe gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation KROS 2.000 Zelte, Decken, Haushalts- und Hygienesets sowie Plastikplanen in Jacmel und Bainet. Die Familienzelte konnten bereits als Notunterkünfte bezogen werden. In einem nächsten Schritt sollen in der Region 300 beschädigte Häuser und zwei Schulen wieder aufgebaut werden. Darüber hinaus wurden in Jacmel zwei Hilfsprogramme für die Überlebenden gestartet: Im Rahmen von „Food for work“ können sich 1.500 Menschen an der Beseitigung der Trümmer sowie am Wiederaufbau beteiligen. Bezahlt werden sie mit Nahrungsmitteln, die die Vereinten Nationen bereit stellen. Gleichzeitig zielt „Cash for work“ auf die Eigenverantwortlichkeit der Menschen. Finanziell besonders schwach gestellte Familien werden für ihre Hilfe beim Wiederaufbau bezahlt und können sich so selbst mit Lebensmitteln versorgen, obwohl deren Preis auf dem Markt stark angestiegen ist.
Mit den Spendengeldern aus Deutschland wird zudem über die Stiftung RTL der schnellstmögliche Wiederaufbau eines Waisenhauses in Trichet, welches völlig zerstört wurde, finanziert. Acht Kinder und ein Betreuer sind dort ums Leben gekommen. Die 57 Kinder die überlebt haben, brauchen dringend ein neues Zuhause.












